Kitzsteinhorn: Top-Bedingungen bei den Superpipe Training Weeks

Kitzsteinhorn: Top-Bedingungen bei den Superpipe Training Weeks

Elias ALLENSPACH pipe training week Fotocredit: © Kitzsteinhorn by Nico Bry

Die Superpipe Training Weeks am Kitzsteinhorn sind in vollem Gange: Seit Ende Oktober feilen zahlreiche internationale Halfpipe-Topstars bei besten Bedingungen an ihren Runs für die Saison.

Viele der weltbesten Freeskier*innen und Snowboarder*innen aus Europa, Asien, Ozeanien und Nordamerika nutzen noch bis 4. Dezember die exklusive Trainingsmöglichkeit, um sich auf die Weltcupsaison vorzubereiten. Einige Tage danach öffnet die Kitzsteinhorn Superpipe dann für alle und ergänzt damit das bereits bestehende Slopestyle-Angebot im Glacier Park.

In der Superpipe am Kitzsteinhorn finden die internationalen Halfpipe-Topstars auf Snowboard und Ski erstklassige Verhältnisse vor, um ihren Tricks den letzten Schliff für die Wintersaison zu geben. Auch das Wetter spielte in den ersten Wochen mit, sodass sie viele Sonnenstunden und jede Menge Trainingszeit am Gletscher genießen konnten. Teams aus 13 Nationen sind ans Kitzsteinhorn gekommen, um in der perfekt geshapeten Superpipe ihre Runs einzustudieren. Alli Zehetner, der auch die Pipes bei den Olympischen Winterspielen 2018 und 2022 baute, hat gemeinsam mit der erfahrenen Snowpark-Crew des Kitzsteinhorns in zwölftägiger Arbeit eine 170 Meter lange, 7,0 Meter hohe und 22,5 Meter breite Anlage errichtet, die ebenso sichere wie hohe Sprünge ermöglicht.

Aber zum Angebot der Superpipe Training Weeks gehört nicht nur die erstklassige Pipe, sondern auch ein Schneemobil-Shuttleservice, um den Athletinnen und Athleten möglichst viele Runs am Tag zu ermöglichen, sowie ein Bagjump-Airbag, auf dem sie neue Tricks einstudieren können. Dazu kommt ein professioneller Fotoservice für alle Teams.

Bei den Snowboardern beeindruckten bisher vor allem der 17-jährige Valentino Guseli (AUS) mit seinen extrem hohen Sprüngen, der zweifache Olympiamedaillengewinner Scotty James (AUS) mit seiner Konstanz und der X-Games-Dritte 2022, Kaishu Hirano (JPN), mit seiner Trickvielfalt. „Das Camp hier am Kitzsteinhorn hat bisher einen Riesenspaß gemacht! Das Wetter war gut und die Pipe ist optimal geshapet“, schwärmte Guseli, und Hirano fügte hinzu: „Die Halfpipe ist perfekt, und dank des Schneemobil-Shuttles können wir sie oft fahrenEs ist eine großartige Umgebung und ein toller Ort, um mich zu verbessern, weil ich alle meine neuen Tricks erst auf dem Bagjump ausprobieren kann.“

Unter den Snowboarderinnen bewies die Olympiazweite Queralt Castellet (ESP) außergewöhnliche Sprungkraft, während die Vizeweltmeisterin von 2021, Maddie Mastro (USA), einige Tricks stand, die keine ihrer Konkurrentinnen landen konnte. Castellet berichtete: „Dieses Camp ist eine großartige Gelegenheit, sich auf die im Dezember beginnende Saison vorzubereiten. Wir sind dankbar, dass wir die Chance haben, hier unsere Tricks und Runs einzustudieren, bevor die große Show losgeht.“

Bei den Freeskiern bewiesen der WM-Dritte von 2021, Birk Irving (USA), sowie der WM-Dritte von 2019, Noah Bowman (CAN), mit ihrem Style und ihrer Sprunghöhe eine sehr gute Frühform. „Der Kitzsteinhorn Snowpark macht jedes Jahr einen unglaublichen Job und bietet das beste und effizienteste Halfpipe-Setup, das ich je erlebt habe“, zeigte sich Irving begeistert. „Wegen der fantastischen Pipe und des Motorschlitten-Shuttles komme ich immer wieder gerne hierher zurück.“

Die Olympiadritte Rachael Karker (CAN) ragte unter den Freeskierinnen mit starken Performances heraus, ebenso Svea Irving (USA) mit ihrem einzigartigen Style. Die 20-jährige Amerikanerin befand: „Die Superpipe Training Weeks sind eines der besten Camps zur Saisonvorbereitung, an denen ich je teilgenommen habe. Die Pipe ist extrem gut gepflegt und alle sind sehr hilfsbereit. Der Kitzsteinhorn Snowpark verwöhnt uns mit einer hervorragenden Pipe, Airbags an beiden Walls und extrem vielen Runs.“

Glacier Park: Der „Skatepark aus Schnee“ wartet!
Die Superpipe wird einige Tage nach dem 4. Dezember für die Allgemeinheit geöffnet. Schon seit Oktober und noch bis mindestens Ende Dezember können sich Freeskier*innen und Snowboarder*innen am Kitzsteinhorn im Glacier Park auf einem kreativen Set-up am Gletscherplateau vergnügen. Die insgesamt 24 einfachen bis mittelschweren Obstacles mit diversen Kickern, Rails, Boxes, Tubes und vielem mehr eignen sich optimal, um die eigenen Skills zu verfeinern, kreativ zu werden oder einfach nur Spaß zu haben. Für die Weltklasse-Qualität des „Skateparks aus Schnee“ bürgen Head-Shaper Wolfgang Hilberger und sein erfahrenes Team, die auch bereits den nächsten Snowpark in Planung haben: Der Easy Park eröffnet wahrscheinlich noch im Dezember. Der Central Park folgt voraussichtlich im Januar, und wenn dann ab Februar der South Central Park dazukommt, wartet am Kitzsteinhorn wieder ein äußerst umfangreiches und vielseitiges Angebot.

Weitere Informationen zum Snowpark Kitzsteinhorn unter www.kitzsteinhorn.at.

Fotocredit: © Kitzsteinhorn by Nico Bry