21 Jahre Benefizrenntag: 46.000 Euro für den Kinderschutzbund Köln

21 Jahre Benefizrenntag: 46.000 Euro für den Kinderschutzbund Köln

Foto: Klaus-Jörg Tuchel

Knapp 20 Grad und Sonnenschein haben am Sonntag gut 10.000 Familien, Kinder und Pferdefans auf die Weidenpescher Galopprennbahn gebracht. „Das war ein toller Tag“, hat die fünfjährige Emma zum Beispiel gesagt und auch der Kölner
Kinderschutzbund zieht dieses Fazit: Nach zwei Jahren Pandemie und Einschränkungen ist es gelungen, die Familien zurück auf die Rennbahn zu holen.


Durch die großartige Unterstützung von vielen Sponsoren und Förderern konnte ein herausragendes Familien und Spielefest und ein toller Benefizrenntag umgesetzt werden. Am Ende des Tages freuten sich alle Beteiligten über 40.000 € Spenden durch den Renntag
selbst und mehr als 6.000 € durch die Tombola zugunsten des Kinderschutzbundes.

„Ein tolles Signal für den Kinderschutzbund und alle Kinder und Familien in Köln“,

bilanziert Geschäftsführer Lars Hüttler. Mit den Spenden kann ein Teil der qualifizierten Arbeit für benachteiligte Familien, Kinder und Jugendliche finanziert werden. „Gut 60% unserer Kosten sind über öffentliche Förderungen abgedeckt, den restlichen Betrag müssen wir dann über Spenden finanzieren.“, sagt Hüttler weiter.

Kinder wählen „Recht auf gewaltfreie Erziehung“ auf den ersten Platz
Der Kin
derschutzbund war ebenfalls vor Ort und hat über seine Arbeit informiert. Im Fokus auf dem Spielefest waren in diesem Jahr vor allem die Kinderrechte. Jedes Kind, aber auch jeder Erwachsene, konnte auf dem Benefizrenntag über Kinderrechte abstimmen. Dazu hat der Kinderschutzbund seine „KinderrechteWahlstation“ mitgebracht. Gewählt wurde mittels farblich unterschiedlicher Bälle in Glaszylindern. Das Ergebnis am Ende des Renntages zeigt ganz klar die großartige Haltung der Kölner Kinder: Auf den ersten Platz der gewählten Rechte war das „Recht auf eine gewaltfreie Erziehung“, dicht gefolgt von dem Wunsch, dass „alle Kinder die gleichen Rechte haben“. Auf dem dritten Platz haben die Kinder das „Recht auf Schutz vor Krieg“ gewählt. Dieses eindeutige Statement bestätigt auch die Erfahrungen des Kinderschutzbundes Köln aus den letzten Jahren. Kinder haben eine ganz klare Haltung und vor allem ein brillantes Bewusstsein für ihre eigenen Wünsche und Rechte.

LiveSendung und prominente Unterstützung
Nicht nur auf dem Fest selbst hat der Kinderschutzbund über seine Arbeit informiert, sondern auch online und im Fernsehen. Der Deutsche Galopp hat mit Moderator Torsten Castle wieder eine LiveSendung ausgestrahlt. Prominente Unterstützung gab es von der bekannten Kölner Band „Höhner“. So heizte Henning Krautmacher dem Publikum am Führring ordentlich ein. Der Trainer des 1. FC Köln, Steffen Baumgart, sowie Jean Pütz standen für Erinnerungsfotos bereit.


Großartige Unterstützung der Kölner Vereine

Beim MaskottchenRennen am Ende des Benefizrenntages zeigten die Maskottchen der großen Kölner Institutionen, wie gut sie zu Pferd sitzen konnten. Mit dabei waren Sharkyvon den Kölner Haien, Hennes vom FC Köln, Crolonius von den Crocodiles, Galoppivom Kölner Rennverein und Kibu vom Kinderschutzbund. An der Seitenlinie standen lautstark und unterstützend noch Jecko vom Festkomitee Kölner Karneval, Duda von den DUDA Kindernachrichten und der Pfau vom ACV Automobilclub Verkehr. Nach dem Start konnte sich Kibu vom Kinderschutzbund, wie ein blauer Blitz, vom Reiterfeld absetzen. Galoppi vom Kölner RennVerein nutzte dann aber seinen Heimvorteil und am Ende lieferten sich beide Maskottchen ein Kopf an KopfRennen, wobei Galoppi das Rennen für sich entscheiden konnte.
Für den Kinderschutzbund Köln war es ein rundum gelungener Benefizrenntag. Sebastian, der Vater des dreijährigen Jonathans aus KölnPorz bringt es auf den Punkt:
„Dieser Tag hat uns als Familie so gut getan!“