Was für ein Auftritt! Großherzogin Stéphanie von Luxemburg hat auf Schloss Berg den neuen starken Mann des Luxemburger Roten Kreuzes empfangen: Marc Wagener, frisch ernannter Generaldirektor der Hilfsorganisation. Die Grande-Duchesse, selbst Präsidentin des Roten Kreuzes, gratulierte ihm persönlich und wünschte ihm viel Erfolg. Dann wurde es ernst: Bei dem Gespräch ging es um die Zukunftspläne der Organisation und die Herausforderungen, die auf den neuen Chef warten.
Und die haben es in sich! Wagener tritt die Nachfolge von Michel Simonis an, der das Rote Kreuz sage und schreibe 13 Jahre lang geführt hat. Eine Ära geht zu Ende, eine neue beginnt. Der Neue bringt frischen Wind mit: Wagener kommt aus der luxemburgischen Arbeitgebervereinigung UEL und will die Hilfsorganisation zu einem der attraktivsten Arbeitgeber des Landes machen. Am 1. Oktober startete das Rote Kreuz sogar seine allererste Arbeitgeber-Marke, mit dem kühnen Ziel, bis 2030 zu den Top-Arbeitgebern in Luxemburg und der Großregion zu gehören.
Kein Wunder, dass die Großherzogin persönlich Flagge zeigt. Das Luxemburger Rote Kreuz, 1914 von Émile und Aline Mayrisch gegründet, ist längst eine der größten Institutionen des Großherzogtums: Von 2.398 Mitarbeitern im Jahr 2018 wuchs die Belegschaft bis 2025 auf 3.360 an, ein Plus von 40 Prozent! Dazu kommen Tausende Freiwillige, acht Sozialläden im ganzen Land, Flüchtlingshilfe und ein Hilfetelefon für Menschen in Not. Wer so eine Riesen-Organisation führt, braucht Rückendeckung von ganz oben. Und die hat Wagener jetzt: mit Handschlag der Großherzogin.
Stéphanie lebt ihr Amt als Präsidentin mit Herzblut. Erst vor wenigen Tagen war sie in Diekirch und überreichte 160 Medaillen an verdiente Blutspender, während im Palast der Großherzog fünf neue Botschafter empfing. Jetzt der Strategietermin mit dem neuen Generaldirektor auf Schloss Berg. Das Foto des Treffens zeigt die Großherzogin entspannt lächelnd in seidener salbeifarbener Bluse und weißer Hose: keine distanzierte Monarchin, sondern eine Präsidentin zum Anfassen.
Die Herausforderungen für Wagener sind gewaltig: Viele langjährige Mitarbeiter gehen bald in Rente, Pflegekräfte, Erzieher und Sozialarbeiter werden händeringend gesucht, und die Hilfsbereitschaft der Menschen muss in dauerhafte Karrieren verwandelt werden. Doch mit einer Großherzogin an seiner Seite, die das Rote Kreuz in- und auswendig kennt, startet der neue Chef mit Rückenwind. Nach dem glanzvollen Staatsbesuch aus Finnland zeigt das Großherzogshaus damit einmal mehr: Hier wird nicht nur repräsentiert, hier wird gearbeitet. Chapeau, Stéphanie!
Der Autor ist Award Winning Hollywood Managing-Journalist Seine Hoheit und Exzellenz Dr.iur. Mag.iur. PRINZ MARIO-MAX ZU SCHAUMBURG-LIPPE, MAS, LL.M.
Prinz Mario-Max ist der Sohn der hochfürstlichen Würdenträger Seine Hoheit Dr. h. c. Prinz Waldemar zu Schaumburg-Lippe und Ihrer Hoheit Dr. Prinzessin Antonia zu Schaumburg-Lippe. Seine Großmutter ist Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Feodora von Dänemark. Die Familie ist die königlich-dänische Nachoder Linie der Prinzen zu Schaumburg-Lippe, die Gründerfamilie von Hamburg, Lübeck und Kiel.
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