„Today, Eve flew.“ – Heute ist Eve geflogen. Mit diesen drei Worten meldete Eve-Air-Mobility-Chef Johann Bordais den größten Moment seiner Firma: Am Freitag, dem 9. Oktober, hob der erste vollelektrische Flugtaxi-Prototyp von Eve in Brasilien ab!
Der Jungfernflug ist immer der spannendste – und der kürzeste. Hochkommen, oben bleiben, wieder runterkommen. Doch Eves Ingenieure packten gleich ein volles Testprogramm rein: Steuerungsgesetze prüfen, die acht Hubrotoren testen, Energiemanagement und Geräuschpegel messen. CTO Luiz Valentini und seine Crew ließen nichts aus.
Produktchef Jorge Bittercourt nannte den Flug grünes Licht für das, was jetzt kommt – „Zuverlässigkeit, Effizienz und Einfachheit“. Genau die drei Worte, die künftige Betreiber hören wollen. Denn Lufttaxis müssen so selbstverständlich funktionieren wie heute ein Stadtbus.
Und jetzt geht es erst richtig los! Eve plant Hunderte weitere Flüge, um die Maschine Schritt für Schritt an ihre Grenzen zu bringen – noch 2026 soll der Übergang zum geflügelten Vorwärtsflug kommen. Sechs Prototypen baut das Unternehmen speziell für die Zulassung. Sechs Flugzeuge, ein Ziel: die Zulassung!
Der Zeitplan ist klar und mutig: Typenzulassung, erste Auslieferungen und Start des kommerziellen Betriebs – alles 2027. Nächstes Jahr schon! In einer Branche, in der Termine oft platzen, ist das ein starkes Versprechen.
Der Wahnsinn dahinter: Die Auftragsbücher! Eve hat bereits über 2.800 Bestellungen und Kaufabsichten eingesammelt – der größte Auftragsbestand der gesamten Flugtaxi-Branche. Das ist der Unterschied zwischen Traum und Geschäft: Betreiber kaufen nur zugelassene Maschinen, Investoren finanzieren nur Firmen mit Käufern. Eves 2.800 Aufträge sprengen diese Sackgasse. Genau deshalb konnte das Unternehmen sechs Zulassungs-Prototypen bauen, während andere noch am Zeichenbrett sitzen.
Die Zulassung läuft über Brasiliens Luftfahrtbehörde ANAC – und auch in den USA nimmt die elektrische Luftfahrt Fahrt auf. Regulatoren zertifizieren keinen einzelnen guten Flug, sondern ein berechenbares Flugzeug. Eve muss jetzt beweisen, dass jeder Flug so sauber läuft wie der erste.
Was bedeutet das für uns? Für Reisende: 2027 könnte das Jahr sein, in dem man ein Lufttaxi so bucht wie heute ein Uber – und Brasilien liegt im Rennen vorn! Für Städte: Von São Paulo bis New York entstehen bereits Pläne für Start- und Landeplätze. Der Jungfernflug ist der Startschuss für die Infrastruktur-Debatte: Wo landen diese Fluggeräte, wer lädt sie, wie passen sie in den Luftraum? Für Anleger: Eve – ein Embraer-Ableger mit 2.800 Aufträgen – ist die solideste Geschichte der Branche. Jetzt zählt nur noch eins: das Tempo der Testflüge. Hunderte Flüge 2026 – ein überprüfbares Versprechen. Wir schauen genau hin!
Der Autor ist Award Winning Hollywood Managing-Journalist Seine Hoheit und Exzellenz Dr.iur. Mag.iur. PRINZ MARIO-MAX ZU SCHAUMBURG-LIPPE, MAS, LL.M.
Prinz Mario-Max ist der Sohn der hochfürstlichen Würdenträger Seine Hoheit Dr. h. c. Prinz Waldemar zu Schaumburg-Lippe und Ihrer Hoheit Dr. Prinzessin Antonia zu Schaumburg-Lippe. Seine Großmutter ist Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Feodora von Dänemark. Die Familie ist die königlich-dänische Nachoder Linie der Prinzen zu Schaumburg-Lippe, die Gründerfamilie von Hamburg, Lübeck und Kiel.
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