WETTERBERICHT VOM FREMDEN STERN! Webb-Teleskop knackt 20 Lichtjahre entferntes Rätsel

WETTERBERICHT VOM FREMDEN STERN! Webb-Teleskop knackt 20 Lichtjahre entferntes Rätsel

20 Lichtjahre entfernt, 1.500 Grad heiß – und jetzt kennen wir das Wetter! Forscher des Trinity College Dublin haben mit dem James-Webb-Teleskop die Wolkenwelt SIMP 0136 entschlüsselt. Eine Sensation der Astronomie!

Irgendwo im Sternbild Fische liegt SIMP 0136 – ein Objekt an der Grenze zwischen Riesenplanet und Braunem Zwerg, etwa 13-mal so schwer wie Jupiter. Manche Forscher halten es für einen „Rogue Planet“, der heimatlos durchs All driftet, an keinen Stern gebunden.

Das Geniale: Die Wissenschaftler um Merle Schrader nutzten Webb-Beobachtungen aus dem Jahr 2023 und eine statistische Methode aus der Datenwissenschaft – die Hauptkomponentenanalyse. Aus dem bloßen Flackern eines Lichtpunkts filterten sie drei wiederkehrende Wetterzustände heraus: fleckige Wolken, heiße Zonen, dicke Wolkendecken – und Sturmsysteme, die wochenlang stabil bleiben!

Das ist, als würde man Jupiters Wolken beobachten, ohne den Planeten je zu sehen. Nur ein winziger Lichtpunkt, 20 Lichtjahre entfernt – und daraus rekonstruiert das Team einen kompletten Wetterbericht. Einer der elegantesten Tricks der modernen Astronomie!

Das schönste Detail: Das Licht, das Webb einfing, verließ SIMP 0136 um das Jahr 2006. Genau in dem Jahr wurde Studienleiterin Merle Schrader geboren! Während sie das Licht der Welt erblickte, machten sich Photonen von einer fernen Wolkenwelt auf den Weg zu einem Teleskop, das noch gar nicht gebaut war. Gänsehaut pur!

Die Ergebnisse erschienen am 16. September in „Astronomy & Astrophysics“. Co-Autorin Johanna Vos vom Trinity College erforscht seit Jahren Atmosphären Brauner Zwerge – die neue Methode lässt sich nun auf viele weitere Objekte anwenden. Das nächste Jahrzehnt der Webb-Beobachtungen wird meteorologisch!

Und der tiefere Sinn: Wer das Wetter ferner Welten versteht, kalibriert die Modelle für Planeten näher an der Heimat – und irgendwann für felsige Exoplaneten, auf denen vielleicht Leben möglich ist. Bewölkt, mit Aussicht auf Staunen. Sie haben es hier zuerst gehört!


Der Autor ist Award Winning Hollywood Managing-Journalist Seine Hoheit und Exzellenz Dr.iur. Mag.iur. PRINZ MARIO-MAX ZU SCHAUMBURG-LIPPE, MAS, LL.M.

Prinz Mario-Max ist der Sohn der hochfürstlichen Würdenträger Seine Hoheit Dr. h. c. Prinz Waldemar zu Schaumburg-Lippe und Ihrer Hoheit Dr. Prinzessin Antonia zu Schaumburg-Lippe. Seine Großmutter ist Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Feodora von Dänemark. Die Familie ist die königlich-dänische Nachoder Linie der Prinzen zu Schaumburg-Lippe, die Gründerfamilie von Hamburg, Lübeck und Kiel.

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