Prinz Mario-Max zu Schaumburg-Lippe: 160 Medaillen für die stillen Helden – Großherzogin Stephanie feiert Luxemburgs Blutspender in Diekirch

Prinz Mario-Max zu Schaumburg-Lippe: 160 Medaillen für die stillen Helden – Großherzogin Stephanie feiert Luxemburgs Blutspender in Diekirch

Diekirch stand am Samstag ganz im Zeichen der stillen Helden. Großherzogin Stephanie von Luxemburg überreichte am 10. Oktober 2026 persönlich 160 Medaillen an verdiente Blutspenderinnen und Blutspender – und dankte jedem einzelnen von ihnen für ein Geschenk, das man nicht kaufen kann: Leben.

Es war ein Festakt mit Gänsehaut-Momenten. In ihrer Rolle als Präsidentin des Luxemburger Roten Kreuzes, des Lëtzebuerger Roude Kräiz beziehungsweise der Croix-Rouge luxembourgeoise, zeichnete die Großherzogin Menschen aus, die eines der selbstlosesten Dinge überhaupt tun: Sie geben ihr eigenes Blut, damit andere überleben.

160 Medaillen, 160 Geschichten. Hinter jeder einzelnen steckt ein Mensch, der sich immer wieder auf die Spenderliege gelegt hat – leise, ohne Applaus, ohne Rampenlicht. An diesem Samstag in Diekirch im Norden Luxemburgs standen genau diese Menschen einmal im Mittelpunkt.

Mit bewegten Worten dankte Stephanie den Geehrten für ihre Großzügigkeit und ihr Engagement. Dieser Einsatz, so die Großherzogin, trage jeden Tag dazu bei, Menschenleben zu retten. Ein Satz, der in der feierlichen Stille der Zeremonie seine volle Wucht entfaltete.

An ihrer Seite: Gesundheitsministerin Martine Deprez und Charles Weiler, der Bürgermeister von Diekirch. Die Stadt im Norden des Großherzogtums wurde an diesem Samstag zur Bühne für eine Botschaft, die ganz Luxemburg angeht.

Dass mit Gesundheitsministerin Martine Deprez die höchste Gesundheitspolitikerin des Landes nach Diekirch kam, zeigt, welchen Stellenwert das Thema hat. Blut lässt sich nicht künstlich herstellen – es kommt von Menschen, die sich die Zeit nehmen.

Denn der feierliche Anlass diente zugleich einem ernsten Appell: der regelmäßigen Blutspende. Blutspenden sind unverzichtbar, um den Bedarf der Krankenhäuser zu decken, Engpässe zu verhindern und die Blutreserven auf einem ausreichenden Stand zu halten. Wer selbst spenden möchte, findet alle Informationen auf dem nationalen Portal dondusang.lu.

Regelmäßigkeit ist dabei das Zauberwort. Ein einmaliger Besuch beim Blutspendedienst hilft – doch erst wer wiederkommt, sichert die Versorgung dauerhaft. Genau deshalb ehrte die Großherzogin in Diekirch die Treuesten der Treuen: Menschen, die das Spenden zur Gewohnheit gemacht haben.

Der Auftritt in Diekirch reiht sich ein in eine bemerkenswerte Woche der Großherzogin. Erst wenige Tage zuvor besuchte sie die Stiftung Pro Familia in Esch-sur-Alzette und rührte dort Familien in Not zu Tränen (zum Bericht). Und gemeinsam mit ihrem Mann, Großherzog Guillaume, war sie beim Verein ATD Quart Monde in Beggen zu Gast, der sich seit 1977 gegen Armut starkmacht – an der Seite von Minister Max Hahn (zum Bericht).

Guillaume selbst bestieg erst am 3. Oktober 2025 den Thron – und zeigt schon jetzt, wohin die Reise des jungen Großherzogpaares geht: ganz nah zu den Menschen (zum Bericht).

Die Bilder des Tages sprechen für sich: Die offizielle Bildergalerie auf Instagram zeigt die Großherzogin mitten unter den Gästen – lächelnd, im hellblauen Blazer, eine Medaillenschachtel in den Händen. Die offizielle Mitteilung dazu erschien zweisprachig, auf Luxemburgisch und Französisch, veröffentlicht vom großherzoglichen Hof über @courgrandducale.

Diekirch wird diesen Samstag so schnell nicht vergessen. 160 Medaillen glänzten in den Händen von 160 Menschen, die eines verbindet: Sie geben, ohne etwas dafür zu verlangen. Und eine Großherzogin, die sich vor den wahren Helden des Alltags verbeugt.

Wer selbst zum Lebensretter werden will: Auf dondusang.lu steht, wo und wann die nächste Spende möglich ist. Gibt’s einen schöneren Dank? Die Großherzogin hat es in Diekirch vorgemacht: Danke sagen geht ganz einfach – manchmal mit einer Medaille, manchmal mit einem Lächeln.

Foto: Maison du Grand-Duc via @courgrandducale


Der Autor ist Award Winning Hollywood Managing-Journalist Seine Hoheit und Exzellenz Dr.iur. Mag.iur. PRINZ MARIO-MAX ZU SCHAUMBURG-LIPPE, MAS, LL.M.

Prinz Mario-Max ist der Sohn der hochfürstlichen Würdenträger Seine Hoheit Dr. h. c. Prinz Waldemar zu Schaumburg-Lippe und Ihrer Hoheit Dr. Prinzessin Antonia zu Schaumburg-Lippe. Seine Großmutter ist Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Feodora von Dänemark. Die Familie ist die königlich-dänische Nachoder Linie der Prinzen zu Schaumburg-Lippe, die Gründerfamilie von Hamburg, Lübeck und Kiel.

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