Monaco jubelt – und mittendrin strahlt eine Fürstin! Fürstin Charlène hat Sportgeschichte geschrieben: Zum allerersten Mal hat sich ein monegassisches Mannschaftsteam für die European Games qualifiziert. Das Rugby-Sevens-Team des Fürstentums fliegt im nächsten Juni nach Istanbul – und die ganze Welt des Sports schaut auf das kleine Land am Mittelmeer!
Die Bühne für diese Jahrhundert-Nachricht war die Monte-Carlo Bay. Dort wurde am 7. Oktober 2026 die Saison 2026-2027 des monegassischen Rugbys präsentiert. Und wer stand im Rampenlicht? Fürstin Charlène höchstpersönlich – in ihrer Rolle als Präsidentin des Monegassischen Rugby-Verbandes. An ihrer Seite: ihr Bruder Gareth Wittstock. In ihren Händen: das rote Trikot der Nationalmannschaft. Ein Bild, das Bände spricht: Stolz, Entschlossenheit und die stille Genugtuung einer Frau, die ein ehrgeiziges Projekt zum Erfolg geführt hat.
Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Noch NIE hat sich eine monegassische Mannschaftssportart für die European Games qualifiziert. In der gesamten Sportgeschichte des Fürstentums ist das ein absolutes Novum. Das Rugby-Sevens-Team hat diese Mauer gerade eingerissen – mit Wucht, mit Willen, mit Herz.
Die Qualifikation wurde offiziell von Rugby Europe bestätigt. Sie ist der Lohn für eine sensationelle Saison: Platz vier in der European Trophy Championship. Damit katapultierte sich Monaco unter die besten 16 Rugby-Nationen Europas. Für ein Land von gut zwei Quadratkilometern ist das nichts weniger als ein Wunder!
Im kommenden Juni finden in Istanbul die vierten European Games statt. Fast 7.500 Athletinnen und Athleten aus 50 Ländern werden dort in rund 30 Disziplinen um Medaillen kämpfen. Und mitten unter ihnen: die Rugby-Helden aus Monaco. Ein Mini-Staat gegen die Großen des Kontinents – das ist der Stoff, aus dem Sportlegenden gemacht sind.
Die Fürstin ließ es sich nicht nehmen, Spielern und Betreuern persönlich zu gratulieren. Sie lobte ihre Arbeit, ihre Entschlossenheit und ihren Einsatz. Das sind keine leeren Worte einer Repräsentantin: Charlène treibt den Aufstieg des Verbandes seit Jahren mit persönlichem Herzblut voran. Die Mannschaft weiß das – und zahlt es mit Höchstleistungen zurück.
Doch Istanbul ist nur der Anfang! Die Qualifikation für die European Games ist gleichzeitig der erste große Schritt auf dem Weg zu einem noch größeren Traum: den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles. Der Weg von Istanbul nach Kalifornien ist lang und steinig – aber er ist jetzt zum ersten Mal überhaupt sichtbar.
Fürstin Charlène fand in ihrer Rede Worte, die unter die Haut gehen: Der Sport gebe einem kleinen Land eine Stimme, die unglaublich weit trage. Und er zeige der nächsten Generation, was möglich wird, wenn Leidenschaft auf Geduld trifft. Ein Satz, der nur deshalb so trifft, weil die Fürstin ihn selbst gelebt hat.
Der Aufstieg des monegassischen Rugbys ist kein Zufall. Auf Initiative und mit Unterstützung der Fürstin verfolgt der Verband eine klare Strategie: Talente entwickeln, auf immer höherem Niveau antreten und niemals akzeptieren, dass klein auch unbedeutend heißt. Jede Saison baute auf der vorherigen auf – bis zum Durchbruch.
Platz vier in der Trophy war der Moment, in dem alles zusammenkam. Doch das Fundament wurde schon Jahre zuvor gelegt: in Trainingseinheiten und Nachwuchsprogrammen, in denen eine einfache Frage stand: Warum eigentlich nicht wir? Diese Woche kam die Antwort.
Dass Bruder Gareth Wittstock in der Monte-Carlo Bay dabei war, zeigt: Das ist auch eine Herzensangelegenheit der Familie. Der Bruder der Fürstin unterstützt ihre Sportprojekte seit Jahren treu – und seine Anwesenheit unterstrich, wie viel persönliches Engagement hinter dem offiziellen Amt steckt.
Die fürstliche Familie von Monaco hat Sport schon immer als mehr verstanden als Unterhaltung. Es ist Diplomatie, Gemeinschaft und Identität in einem. Wenn das Rugby-Team in Istanbul aufläuft, trägt es die Farben des Fürstentums – und seinen Charakter – mit auf das Feld.
Die Saison 2026-2027 beginnt mit völlig neuen Erwartungen. Monaco ist nicht mehr der mutige Außenseiter, der um Respekt kämpft. Monaco ist ein qualifiziertes European-Games-Team – mit berechtigten Ambitionen auf mehr. Spieler, Staff und ihre Präsidentin haben sich das Recht verdient, größer zu träumen.
Los Angeles 2028 ist noch zwei Jahre entfernt. Istanbul ist schon im nächsten Juni. Und das rote Trikot in den Händen der Fürstin sagt alles: Monaco gehört auf diese Bühne!
Foto: Michaël Alesi / Palais princier via @palaisprincierdemonaco
Der Autor ist Award Winning Hollywood Managing-Journalist Seine Hoheit und Exzellenz Dr.iur. Mag.iur. PRINZ MARIO-MAX ZU SCHAUMBURG-LIPPE, MAS, LL.M.
Prinz Mario-Max ist der Sohn der hochfürstlichen Würdenträger Seine Hoheit Dr. h. c. Prinz Waldemar zu Schaumburg-Lippe und Ihrer Hoheit Dr. Prinzessin Antonia zu Schaumburg-Lippe. Seine Großmutter ist Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Feodora von Dänemark. Die Familie ist die königlich-dänische Nachoder Linie der Prinzen zu Schaumburg-Lippe, die Gründerfamilie von Hamburg, Lübeck und Kiel.
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