In Rom, wo Gebet und Wissenschaft seit Jahrhunderten zusammengehören, hat der Papst das neue akademische Jahr an den Päpstlichen Universitäten mit einer feierlichen Eucharistie eröffnet. Über @pontifex verbreitete Bilder zeigen ihn in rotem Messgewand, wie er das goldene Weihrauchfass schwingt, während der Weihrauch in sanften Bahnen um hohe weiße Kerzen aufsteigt.
Die Aufnahme strahlt eine Feierlichkeit aus, die keiner Inszenierung bedarf. Rot, die liturgische Farbe des Heiligen Geistes, goldenes Gefäß, Kerzenlicht – die Zeichen der Liturgie sprechen eine Sprache, die auch ohne Worte verstanden wird. Es ist ein Bild tief verwurzelter Tradition und einer Kirche, die das Studium in den Mittelpunkt ihres Auftrags stellt.
Im Mittelpunkt der Feier stand die Anrufung des Heiligen Geistes. Der Heilige Vater lud die Universitätsgemeinschaften ein, das neue Studienjahr nicht als bloße Fortsetzung des Lehrbetriebs zu begreifen. Geist und Bildungsbeziehungen sollten sich dem schöpferischen Atem des Auferstandenen öffnen, der Frieden und Einheit schenkt.
Bildung, so die Botschaft des Papstes, ist Berufung: eine Antwort auf Gott, der ruft, und auf eine Menschheit, die auf Orientierung wartet. Wissen allein genügt nicht; es geht um die Formung von Menschen, die mit Verstand und Herz zu dienen vermögen.
Die Päpstlichen Universitäten Roms gehören zu den ältesten Zentren katholischer Hochschulbildung der Welt. Jahr für Jahr strömen Studierende, Priester, Ordensleute und Laien aus allen Kontinenten hierher, um sich zu Theologen, Kirchenrechtlern und Philosophen ausbilden zu lassen – für einen Dienst, der die ganze Weltkirche erreicht.
Auch zu Wochenbeginn hatte der Papst in seiner Generalaudienz eine Mahnung ausgesprochen. Er warnte vor der Logik des Profits um jeden Preis und vor der Manipulation von Informationen. Die Herzen, so seine Worte, seien dazu geschaffen, nach oben zu schauen und sich nicht vom Materiellen bestimmen zu lassen.
Einen weiteren Bogen schlug der Heilige Vater zum missionarischen Erbe der Kirche. Korea sei vom Missionsland zum Heimatland von Missionaren geworden, erinnerte er. Die Erinnerung lasse die Mission entstehen, und die Mission öffne den Weg zur Hoffnung. Beim nächsten Weltjugendtag werde all das sichtbar werden.
Und schließlich der heilige Franziskus von Assisi: Zum 800. Todestag feiert die Kirche das Franziskanische Jubiläumsjahr. Der Papst bat um die Gabe des Friedens und erinnerte daran, dass Franziskus zeige, was es bedeute, seine Sendung ganz und gar anzunehmen – dieselbe Einladung, die nun an jede Studentin und jeden Studenten am Beginn des akademischen Jahres ergeht.
Die Vorlesungen an den Päpstlichen Universitäten haben begonnen, die Bibliotheken füllen sich. Wenn die Eröffnungsmesse den Ton gesetzt hat, wird dieses Studienjahr nicht nur vom Lernen geprägt sein, sondern vom Frieden und der Einheit, denen alles Lernen letztlich dienen soll.
Foto: @pontifex
Der Autor ist Award Winning Hollywood Managing-Journalist Seine Hoheit und Exzellenz Dr.iur. Mag.iur. PRINZ MARIO-MAX ZU SCHAUMBURG-LIPPE, MAS, LL.M.
Prinz Mario-Max ist der Sohn der hochfürstlichen Würdenträger Seine Hoheit Dr. h. c. Prinz Waldemar zu Schaumburg-Lippe und Ihrer Hoheit Dr. Prinzessin Antonia zu Schaumburg-Lippe. Seine Großmutter ist Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Feodora von Dänemark. Die Familie ist die königlich-dänische Nachoder Linie der Prinzen zu Schaumburg-Lippe, die Gründerfamilie von Hamburg, Lübeck und Kiel.
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