Yann Tiersen- Das Ein- Mann Orchester am 06.03.2019 in Berlin

Yann Tiersen ist Komponist und sein Musikstil und Name, wird durch den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ weltbekannt. Seine klassische nostalgische Instrumental- Musik lädt zum Träumen und Genießen ein. Er galt in der Musikbranche in Frankreich schon immer als Geheimtipp, doch nun spielt er in ausverkauften  Locations, wie dem Admiralspalast in Berlin.

MITTWOCH, 06.03.2019

20:00 Uhr (Ausverkauft)
Einlass: 19:00 Uhr

ADMIRALSPALAST,  Friedrichstraße 101, 10117 Berlin

http://yanntiersen.com

Er beherrscht das Genre Filmmusik sehr gut, denn bereits in jungen Jahren lernet er Geige und Klavier, zwei wichtige Instrumente für diese Branche. Statt eine klassische Musikausbildung anzustreben, wie es ihm sein Elternhaus rät, lernt er einfach Gitarre. Vorbildfunktion werden im Teenager Alter Bands wie The Stooges und Joy Division u.a. Während dieser eher rebellischen Zeit komponiert der Franzose bereits Musik für Kurzfilme und Theaterstücke, die ebenfalls eine Faszination in ihm auslösen. Und so kommt Yann dann doch noch zu seinen Studien in klassischer Musik, Komposition und allgemeiner Musiklehre.

Foto©Yann Tiersen

Somit entwickelt sich Tiersen zu einem Multi- Instrumentalisten, was in seinen Alben gut rauszuhören ist. Es verleiht ihm den Titel: Ein- Mann Orchester.

Cembalo, Banjo, Gitarre, Glockenspiel, Klavier, Melodica – die Liste der Instrumente, die Tiersen beherrscht, scheint endlos und nährt seinen Ruf als „Ein-Mann-Orchester“. Im Jahr 1998 bringt ihm die Single „Monochrome“ sein bereits drittes Album „Phare“, eine Zusammenarbeit mit dem französischen Popstar Dominik A., erstmals größere Beachtung ein. Jenseits des Mainstream macht sich Tiersen mit Kooperationen mit The Divine Comedy und Lisa Germano einen Namen.

Der nächste internationale Durchbruch, nach dem Erfolg des „Amélie“ –Soundtracks ist 2003 mit der Filmmusik zu Wolfgang Beckers Wende Komödien- Drama „Good Bye Lenin!“ Das Filmpublikum liebt seine melancholischen und romantischen Klaviermelodien. Yann Tiersen bleibt aber nicht nur beim Komponieren von Filmproduktionen und so entsteht 2005 nach „L’Absente“ das Album „Yann Tiersen And Shannon Wright“.Dieses Album ist gepaart mit klassischen Kompositionen und der überwältigen  Stimme von Shannon Wright. Ein halbes Jahr später erscheint „Les Retrouvaille“, das Yann Tiersen auf e

Danach konzentriert er sich wieder mehr auf die Filmmusik. Für die Doku „Tabarly“, die sich um den gleichnamigen französischen Segler und Erfinder dreht, steuert er 2008 Songs von imponierender Emotionalität bei.Auf dem nächsten Studioalbum „Dust Lane“ (2010) findet er eine ausgewogene Balance zwischen Stille und Tiefe.2011 kommt bereits das nächste Album raus (Skyline)was ein bisschen mehr Dynamik vermittelt, aber wieder mit den richtigen melancholischen Rhythmen. Nach drei Jahren kreativer Pause, kommt er mit dem Album Infinity etwas nihilistischer daher, was ihm seine Zuhörerschaft nicht mindert.

Seine Wahlheimat ist die westfranzösische Insel Ouessant, die nur knapp 850 Einwohner zählt. Hier lebt Yann am Meer und in Abgeschiedenheit.
Seine Insel bekommt ein eigenes Album mit dem Namen“EUSA“  was 2016 erscheint und sehr ruhig dahin plätschert. Auf Ouessant funktioniert Tiersen eine ehemalige Diskothek, das damalige „The Eskal“ zu einem Tonstudio, Konzertsaal und Gemeindezentrum um. Dort entsteht das Album „ALL“ was er erstmals mit Klavierarrangements und Geräuscherlebnissen sowie mit analoger Elektronik vereint. Dazu sammelt er auch schon mal im stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof oder im Nationalpark u.a.
Auch arbeitet er mit Gastsängern und -sängerinnen wie die fabelhafte Anna von Hausswolff und Deniz Prigen zusammen.

Somit groovt sich Yann Tiersen in seinem eigenen musikalischen Universum ein, ohne sich groß um Trends oder Strömungen im Musikbusiness bemühen zu müssen.

 

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