TRADITIONELLER AUFGALOPP IN SCHEIBENHOLZ / LEIPZIG

Der 1. Mai lockt jedes Jahr tausende Besucher ins Scheibenholz. Ein Muss für jeden Leipziger und ein Event für die ganze Familie! An diesem Tag bestimmen Galopprennen, Nervenkitzel und Wettfieber das Geschehen

Die Galopprennbahn Scheibenholz ist die älteste Sportstätte Leipzigs und blickt auf eine 150-jährige Tradition zurück. Seit dem Eröffnungsrennen am 14. September 1867 ist die Rennbahn ein Ort, der Menschen aus Leipzig, der Region und weit darüber hinaus zusammenführt und fasziniert. Aufgrund ihrer Architektur wird die Galopprennbahn Scheibenholz oft mit der Pariser Derbybahn in Chantilly verglichen. Seit Jahrzehnten lockt der traditionelle Aufgalopp die Leipziger zu Tausenden ins Scheibenholz

An diesem Tag bestimmen Galopprennen, Nervenkitzel und Wettfieber das Geschehen! Bei insgesamt acht Rennen über Distanzen zwischen 1300 und 2000 Metern können die Besucher ihr Wettglück versuchen.

Aufgalopp am 1. Mai – Leipzigs Bundesligisten mit dabei

Kein 1. Mai ohne Galopprennen in Leipzig. Zum traditionellen Saisonstart werden wieder rund 20.000 Besucher erwartet. Auf dem Programm stehen acht Rennen über Distanzen zwischen 1.300 und 2.750 Metern um Preisgelder von insgesamt knapp 40.000 Euro. „Die Haupttribüne ist bereits restlos ausgebucht. Flanierkarten sind natürlich noch ausreichend vorhanden, der günstigere Vorverkauf ist allerdings zu empfehlen“, so Alexander Leip. Unterstützt wird der Aufgalopp 2018 u.a. durch die Renntagspartner Leipziger Messe, Gießerei-Netzwerk, Ur-Krostitzer, Jolig Automobil Handels GmbH, BAfU Heyne GmbH sowie die Bundesligisten RB Leipzig und SC DHfK Handball. Zum Abschied des langjährigen RB-Leipzig-Spielers und früheren Mannschaftskapitäns Dominik Kaiser veranstaltet der Bundesligaverein das „Kaiserball Rennen“.

Ein Rennpferd namens Leipzig

Eine besondere Aktion plant der Rennstall Scheibenholz e.V.: Am 1. Mai stellt der „Volks-Rennstall“ mit inzwischen über 80 Mitgliedern seinen hoffnungsvollen Neuzugang vor: einen 2-jährigen Hengst, der am Renntag begleitet von Leipziger Prominenz auf den Namen „Leipzig“ getauft wird. „Leipzig“ ist ein komplett sächsisches Eigengewächs: Er stammt aus dem historischen Gestüt Graditz bei Torgau und wird nun im Scheibenholz trainiert. Ziel ist, dass „Leipzig“ künftig deutschlandweit auf den Rennbahnen als Botschafter fungiert, um Werbung für die Stadt und den Sport zu machen.

Galoppenthusiasten haben die Möglichkeit, Mitbesitzer von „Leipzig“ zu werden. Für 10 Euro im Monat bietet der Verein eine Mitgliedschaft und Rennpferdbeteiligung an. Neben „Leipzig“ befindet sich derzeit der 4-jährige Hengst Vermentino im Besitz des Vereins und geht unter den Farben des Rennstalls an den Start.

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