messefrankfurt

Was ist neu auf der Frankfurter Buchmesse 2017?

Die weltgrößte Leitmesse zum Thema Buch, Literatur undgedruckte Neuheiten jeder Art – von Comic bis Lyrik. Frankreich ist in diesem Jahr Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Die Frankfurter Buchmesse-App: Aussteller, Veranstaltungen,...

Wolfgang Weyand verantwortet zukünftig Rahmenprogramm der Musikmesse und Prolight + Sound

Wolfgang Weyand verstärkt ab Oktober das Team der Musikmesse und Prolight + Sound bei der Messe Frankfurt Exhibition GmbH. Er übernimmt die Leitung der Abteilung Business Relations & Entertainment und verantwortet in dieser Funktion das gesamte Rahmenprogramm der Musikmesse und der Prolight + Sound, von speziellen Informations-, Networking- und Weiterbildungsangeboten für Fachbesucher bis hin zum Entertainment-Programm auf dem Messegelände und in der Stadt. Darüber hinaus wird er Ansprechpartner für Verbände sowie für die Ansprache externer Kooperationspartner verantwortlich sein. In seiner Funktion berichtet Weyand an Michael Biwer, Group Show Director des Geschäftsbereichs „Entertainment Media & Creative Industries“.

„Wir freuen uns, dass Wolfgang Weyand seine langjährige Erfahrung in der Kultur- und Kreativwirtschaft zukünftig der Messe Frankfurt zur Verfügung stellt“, sagt Michael Biwer. Weyand veranstaltete als Geschäftsführer der Weyand Entertainment Consulting GmbH im Auftrag der Musikmesse zuletzt in 2016 und 2017 das Musikmesse Festival mit einer großen Bandbreite an Konzerten unterschiedlicher Stilrichtungen. Bereits in den Jahren zuvor engagierte er sich als Organisator der Musikbiz Lounge & Congress als Partner der Musikmesse. „Der Spirit der Musikmesse und der Prolight + Sound hat mich schon immer begeistert. Ebenso die Vision, ein Momentum der Musik in Frankfurt zu erzeugen, was durch das Musikmesse Festival gelungen ist. Ich freue mich, Teil dieser Community zu sein und mit Ausstellern, Verbänden und Partnern beider Messen vertrauensvoll zusammenzuarbeiten“, so Weyand.

Wolfgang Weyand arbeitet seit mehr als 25 Jahren im Event- und Entertainmentgeschäft. Nach Abschluss des Jurastudiums mit Schwerpunkt Urheber- und Medienrecht und Anfängen in der Tonträgerindustrie gründete er 1993 seinen eigenen Musikverlag. Bis 2006 war Weyand Geschäftsführer der Sound of Frankfurt Veranstaltungs GmbH, die mit jährlich 500.000 Besuchern eines der größten Musikfestivals bei freiem Eintritt in Deutschland veranstaltete. Mit dieser Firma verantwortete er auch die „Jahrtausendfeier“ der Stadt Frankfurt am Main zum Jahreswechsel 1999/2000. In 2015 leitete er im Team mit Voss+Fischer das Kulturprogramm des von der Messe Frankfurt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisierten Deutschen Pavillons auf der EXPO in Mailand mit über 650 Programmpunkten. 2017 ist Wolfgang Weyand der Leiter des Kulturprogramms des Deutschen Pavillons bei der EXPO in Astana/Kasachstan in Zusammenarbeit mit a.s.s. concert & promotion GmbH im Auftrag des BMWi und in Zusammenarbeit mit der Hamburg Messe und Congress GmbH. Nach Abschluss des Projekts im September tritt er seine neue Position bei der Messe Frankfurt an. Die Weyand Entertainment Consulting GmbH bleibt bestehen. Sein ehrenamtliches Engagement als Vorsitzender des Interessenverbands Musikmanager & Consultants e.V. (IMUC) und des Clusters der Kreativwirtschaft in Hessen e.V. (CLUK) führt Weyand fort.

Messe Frankfurt erreicht 2016 Bestmarke bei Ergebnis

 

Messen in Frankfurt sind im 777. Jahr ihres Bestehens weiter auf der Erfolgsspur. „Die Messe Frankfurt setzt ihr Wachstum im Geschäftsjahr 2017 konsequent fort. Wenn sich alles weiterhin so gut entwickelt, peilt das Unternehmen einen Umsatz von über 650 Millionen Euro an“, lobte der Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Frankfurt, Oberbürgermeister Peter Feldmann, die Geschäftsführung um deren Vorsitzenden Wolfgang Marzin. Damit schließe die Messe Frankfurt nahtlos an die Vorjahre an.

„2016 haben wir mit einem Umsatz von rund 647 Millionen Euro erneut das Topniveau des bisherigen Spitzenjahres 2015 erreicht. Der EBITDA erreichte mit rund 124 Millionen Euro eine neue Bestmarke. Bestmarken gab es ebenso beim Ergebnis vor Steuern mit rund 74 Millionen Euro und beim Jahresüberschuss mit rund 50 Millionen Euro“, sagte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, auf der heutigen Unternehmenspressekonferenz, und ergänzt: „Unter dem Dach der Messe Frankfurt fanden 2016 insgesamt 417 Veranstaltungen statt, mit rund 4,2 Millionen Besuchern, davon mehr als 3,5 Millionen auf Messen und Ausstellungen.“

Die Messe Frankfurt besitzt fünf Geschäfts- beziehungsweise Kernkompetenzfelder. „Wir haben in allen Bereichen enorme Fortschritte gemacht, und wir werden weiter investieren und wachsen“, sagte Marzin. Verstärkt ausbauen will die Messe Frankfurt das Branchenfeld Safety, Security & Fire. „Wir werden das Thema Sicherheit auch am Standort Frankfurt intensivieren, im Produktbereich, auf Ausstellerseite und in der Fläche“, betonte Marzin. Mit aktuell elf Veranstaltungen im internationalen Wachstumssegment der zivilen Sicherheit ist die Messe Frankfurt der weltweit bedeutendste Organisator von Messen und Kongressen in diesem Bereich.

Die Messe Frankfurt profitiert auch im laufenden Geschäftsjahr von ihrer außerordentlich guten Marktposition im globalen Wettbewerb. „Wir können wieder von einem sehr dynamischen und wachstumsfreudigen Veranstaltungsgeschäft berichten“, kommentierte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, die weltweiten operativen Aktivitäten des Unternehmens. „Unsere ausgezeichnete Positionierung und Vernetzung in ausnahmslos allen Ländern rund um den Erdball lässt die ohnehin schon sehr hohe Internationalität am Heimatstandort weiter wachsen“, so Braun. Das stärke die Exportchancen für Kunden und gleichermaßen die sozio-ökonomischen Effekte am Standort Frankfurt.

Markenentwicklung und neue Veranstaltungsformate

Braun hob hervor, dass signifikante Marktkonzentrationen, Konsolidierungen und digitale Herausforderungen in Industrie und Handel die Messewirtschaft zunehmend und nachhaltig prägen. „Aktuell passiert dies vor allem in der Konsumgüter- und Musikinstrumentenbranche sowie im Bereich Mobilität und Logistik. Diese weitreichenden Entwicklungen werden unsere Branche in den nächsten drei Jahren stärker prägen als das, was wir in den vergangenen 30 Jahren erlebt haben“, ist Braun überzeugt. Die Messe Frankfurt sieht es als ihre Kernaufgabe, real wie digital ihren Kunden individuelle Lösungsvorschläge und praktische Unterstützung für den Geschäftserfolg an die Hand zu geben. Intensiv investiert die Messe Frankfurt deshalb in die Musikmesse und in die Tendence, um beide Traditionsveranstaltungen konzeptionell auf die Zukunft auszurichten. So ist es primäres Ziel der strukturellen, inhaltlichen und zeitlichen Neupositionierung der Tendence, mit der Veranstaltung dem Einzelhandel ein starkes vertriebsunterstützendes Werkzeug an die Hand zu geben. Dass das neue Konzept hohe Akzeptanz findet, zeigt das Wachstum der Messe in bestehenden und neuen Produktbereichen. „Wir verzeichnen einen Zuwachs der ausstellenden Unternehmen von rund 20 Prozent auf 1.125 Aussteller sowie 92.000 Bruttoquadratmeter, das ist ein Plus von rund 12 Prozent gegenüber der Vorveranstaltung“, betonte Braun.

Neben der Weiterentwicklung ihres Kerngeschäfts Messen und Kongresse investiert die Messe Frankfurt in neue Begegnungsformate. „Damit schaffen wir neue Anreize und Synergien“, sagte Braun. Dazu zählen beispielsweise das Musikmesse Festival und die Roadshow Connected Mobility. Mit neuer Ausrichtung geht das Lichtfestival Luminale im nächsten Jahr an den Start. Als Biennale der Licht- und Stadtgestaltung rückt die Luminale die Kernthemen der Light + Building zusammen mit städtepolitischen und gesellschaftlichen Fragestellungen in den Fokus und hat so innovative Lösungen für das Leben im urbanen Raum parat. „Das neue Konzept der Luminale ist in dieser Art einzigartig und stößt auf überwältigende Zustimmung“, konstatierte Marzin.

Erfolgreiches Auslandsmessengeschäft seit drei Jahrzehnten

Seit 30 Jahren ist die Messe Frankfurt außerhalb ihres Heimatstandortes erfolgreich im Auftrag ihrer Kunden unterwegs. Rund 38 Prozent des

Umsatzes der Unternehmensgruppe werden aktuell außerhalb Deutschlands erzielt. Im Jahr 2016 waren das rund 248 Millionen Euro.  „Gerade in Zeiten des schnellen Wandels und der Unsicherheiten sind unsere Leitmessen Kommunikations- und Handelsplattformen für mehr Verständigung und für die Überwindung von Grenzen“, sagte Marzin.

Die Messe Frankfurt will ihr Portfolio weiter vertiefen, und das auch in nicht immer ganz einfachen Märkten. Für das laufende Geschäftsjahr stehen aktuell zehn neue Veranstaltungen auf dem Programm.

Geländeentwicklung – Optimierung des Standorts Frankfurt

Im Rahmen ihres langfristig angelegten Masterplans zur Modernisierung des Geländes hat die Messe Frankfurt ein Volumen von annähernd einer Milliarde Euro verbaut. Ein Großteil davon wurde in den vergangenen zehn Jahren investiert. Derzeit entsteht die Halle 12. „Die Arbeiten laufen nach Zeit und Budgetplan“, erläuterte Uwe Behm, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, das Baugeschehen. Die Halle 12 mit
33.600 Quadratmetern Fläche auf zwei Ebenen wird unter Berücksichtigung modernster Materialien und Standards errichtet. „Der Energieverbrauch wird mindestens 45 Prozent unter der aktuellen Energieeinsparverordnung liegen“, betonte Behm. Auf dem Dach wird eine dritte Photovoltaikanlage in Betrieb gehen, die den Bedarf von umgerechnet rund 400 Haushalten decken wird. Die Messe Frankfurt unterstreicht damit nicht zuletzt auch ihren Anspruch auf die nachhaltige Ausrichtung von Veranstaltungen. Im Rahmen eines langfristigen Energie-Monitorings ist es erklärtes Ziel des Unternehmens, den Grundlast-Energieverbrauch bis 2020 um zehn Prozent zu reduzieren. Nach Fertigstellung der Halle 12 im Herbst 2018 werden zwei weitere Hallen in Angriff genommen. Die komplette Sanierung der Halle 6 ist für den Zeitraum 2018/2019 vorgesehen, der Rückbau der Halle 5 soll nach der Buchmesse 2019 beginnen.

Zielvorgabe Wachstum

„Die Messe Frankfurt steigert zuverlässig ihre Ertragskraft und untermauert nachhaltig ihre Top-Position im globalen Wettbewerb“, erläuterte Marzin die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe. „Aus dieser Position der Stärke heraus können wir langfristig und gezielt in die Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe investieren, das bedeutet dort, wo der Bedarf unserer Kunden ist.“ 2017 will das Unternehmen rund 150 Millionen Euro ins Gelände und in sein Portfolio investieren.

Einen Videomitschnitt der Pressekonferenz sowie Fotomaterial finden Sie in unserem Online-Newsroom unter http://m-es.se/z2M3.