ausstellung

Beyond the River. Künstlerinnen im Dialog mit dem Muskauer Park

Fünf zeitgenössische Künstlerinnen nähern sich mit ortsspezifischen, installativen Werken der deutsch-polnischen Grenzregion um Bad Muskau an, insbesondere dem als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Fürst-Pückler-Park. Ewa Axelrad (*1984), Maria Loboda (*1979), Agnieszka Polska...

Tapping on Windows, knocking on Walls by Wim Bosch

In his solo exhibition Tapping on Windows, Wim Bosch shows a selection of new works from the work groups A.L.S. and crumples. – Some of them have been already part...

Exposition : Actrices par Kate Barry a Institut français Berlin

Hommage à Kate Barry (fille de la comédienne et chanteuse Jane Birkin et du compositeur John Barry), disparue prématurément en décembre 2013, et à son grand talent de photographe. Hommage...

Das Kunst- und Modelabel HeroinKids / zwischen Kunst und Wirklichkeit

Am 17. November 2017 veranstaltet das provokante Berliner Kunst- und Fashion Label HeroinKids eine Vernissage. Ein Event zwischen Kunstausstellung und Underground Techno Party. Beginn ist 23.00 Uhr. Veranstaltungsort ist der...

Shirin Neshat in der Kunsthalle Tübingen

„Frauen in Gesellschaft“   So der Titel der großen Übersichtsausstellung der 1957 geborenen iranischen Künstlerin, Filmemacherin und Fotografin Shirin Neshat in der Kunsthalle Tübingen. Der Titel ihrer Retrospektive fasst bereits...

57th International Art Exhibition La Biennale di Venezia in collaboration with Vela and Venezia Unica

Again in 2017 Vela spa, commercial company responsible for mobility services and marketing of the City of Venice, finalized collaboration details with La Biennale di Venezia, confirming itself as supplier and referral point for the City’s tourist and cultural operators and institutions. The agreement between Vela and La Biennale di Venezia for the 57th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia ‘VIVA ARTE VIVA’ – which will take place from May 13th to November 26th 2017 – includes a reciprocal exchange allowing La Biennale to promote its ventures all over the city, and Vela to support La Biennale – one of the most prestigious, international, cultural events, while promoting its “Venezia Unica” brand at the same time.

Vela, group company of Gruppo AVM (Azienda Veneziana della Mobilità), manages the Venezia Unica marketing platform for citizen and tourist services: a standard city pass offering an integrated package of products and services for both the purchase of tickets for Biennale Arte 2017 and the access to public transport services, transfers, parking, museums, churches, theatres, guides and audio-guides, Wi-Fi and public restrooms. To begin with, the Venezia Unica system can be found on www.veneziaunica.it, – the City of Venice’s official portal for tourist information and e-commerce – and in the direct Venezia Unica ticket offices – with more than 200 multilingual clerks involved in face-to-face customer assistance – situated at various public access points to the historic centre, on islands and on the mainland.

Actv spa – also group company of Gruppo AVM – is the local public transport company guaranteeing visitors day-long connections by public means of transport to the venues of the Biennale Arte e.g. the Arsenale and the Giardini. The AVM Venezia Official App, available in Italian and English for IoS (Apple App Store) and Android (Google Play), enables users to purchase (online by VISA or MasterCard) and validate local Actv public transport tickets (ordinary tickets and CartaVenezia tickets for frequent users) in both bus and navigation sectors. The App also allows to get timetable information for all Actv services straight from the smartphone. Actv spa is the only Italian public transport company managing bus, waterbus and tram services at the same time. With more than 2,800 employees, it transports 120 million passengers a year on its 25-line waterbus and 2-line tram systems and on more than 100 bus routes winding through 45 different municipal areas in 4 different provinces.

Via Lewandowsky Fotoserie ›House Calls‹

Diese Kamerabilder hat ein Agent des Realen aufgenommen, und ein Agent des Irrealen hat sie anschließend beschriftet. Am Kreuzungspunkt ihrer Wahrnehmungen ist etwas Drittes entstanden, das die Spione im eigenen Auftrag in einem Akt der Eingebung PHOTOPROSA nannten. Zwei Kundschafter im Außendienst, die sich seit Jahren regelmäßig treffen und ihre Rechercheergebnisse auswerten. Bilder von fernen und nahen Schauplätzen sind es, Via Lewandowsky hat sie im Auftrag seiner Privatdetektei auf verschiedenen, zum Teil auch gemeinsamen Künstlerreisen der letzten Jahre angefertigt und seinem Kompagnon Durs Grünbein später zur Auswertung überlassen. Worauf dieser sie, ausreichend informiert über die Umstände und Anlässe, mit Kommentaren versah. Entstanden ist so ein Atlas der unmöglichen Orte, ein Dossier aus Bilddokumenten und handschriftlichen Texten […]. Aus ihnen wird ein Bewegungsmuster erkennbar, Spuren werden gelegt und gefunden, ein Narrativ zeichnet sich ab.

Bereits 1988 schworen sich Durs Grünbein und Via Lewandowsky in der gemeinsamen Heimatstadt Dresden unbedingte künstlerische Treue. Sie veröffentlichten unter dem Titel ›Ghetto-Hochzeit‹ Texte und Zeichnungen im Ursus Press Verlag von Christoph Tannert. Seitdem gingen regelmäßig Ideen im Spannungsfeld von Sprache und Bild zwischen ihnen hin und her, die Funken wurden zur Grundlage sehr unterschiedlicher Projekte. Prinzip war immer die gegenseitige Überraschung in einem Klima drohender Langeweile, gesellschaftlicher Konditionierung und Überwachung, damals im Osten, anders heute im Westen. (Text : Via Lewandowsky und Durs Grünbein)

Neben Soundobjekten von Via Lewandowsky steht die fortlaufende Fotoserie ›House Calls‹, eine Gemeinschaftsarbeit von Via Lewandowsky und Durs Grünbein im Mittelpunkt der Präsentation.

 

Die Heidelberger Literaturtage im Aufbruch finden vom 21. bis 25. Juni im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz Heidelberg statt.

Via Lewandowsky (* 1963, Dresden) studierte von 1982 bis 1987 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Zwischen 1985 und 1989 veranstaltete er dort mit der Avantgardegruppe der ›Autoperforationsartisten‹ subversive Performances, die den offiziellen Kunstbetrieb der DDR unterliefen. 1989 verließ er kurz vor der Wende die DDR und zog nach Westberlin. Er reist viel und hatte diverse längere Aufenthalte im Ausland u. a. in New York, in Rom, in Peking und in Kanada. Er lebt in Berlin.

Durs Grünbein (* 1962, Dresden) lebt seit 1986 nach kurzzeitigem Studium als Dichter, Übersetzer und Essayist in Berlin. Er war Gast des German Department der New York University und der Villa Aurora in Los Angeles. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Peter-Huchel-Preis 1995, den Georg-Büchner-Preis 1995, den Literaturpreis der Osterfestspiele Salzburg 2000, den Friedrich Nietzsche-Preis des Landes Sachsen-Anhalt 2004 und den Berliner Literaturpreis 2006 der Preußischen Seehandlungverbunden mit der Heiner-Müller-Professur 2006.

Die vielseitige Künstlerin Anastasia May

Anastasia May wurde 1985 in der russischen Metropole St.Petersburg geboren. Bereits als Kind hat sie viele spannende Städte und Ortschaften Russlands kennengelernt. Den Atlantischen Ozean, Sibirische Weiten und Fernöstliche Landschaften, die sie als Kind mit ihren Eltern bereist hatte, haben bei ihr einen starken Eindruck hinterlassen. Alte Märchen und Sagen, faszinierende Bräuche und Geschichten der ansässigen Völker haben eine Sehnsucht nach Zauber in Ihrer Seele geweckt. Als Kind war sie fasziniert von den Bilderbüchern und fing bereits mit 6 Jahren an, ihre ersten Illustrationen zu den Märchen zu malen.

Ihre Bilder strahlen in leuchtenden Farben, ihre Figuren scheinen aus anderen Welten zu kommen und die alten Weisheiten der unterschiedlichen Kulturen spiegeln sich in Ihren Bildern wieder. Anastasias Sehnsucht nach der Leichtigkeit des Seins spürt man in allen ihren Arbeiten und sie laden die Betrachter ein, in die zauberhafte Welt ihrer Phantasie einzutauchen. Ihre Bilder sind mit Harmonie und Freude erfüllt, sie berühren unsere Herzen auf ganz eigene Weise. Als markanter Punkt in Ihren Arbeiten sind Darstellungen  von Frauen, deren überdimensional gestaltete Kussmünder zu sehen sind.

Anastasia May bringt In ihren Bildern  die pure Lebensfreude zum Ausdruck.

Heute eröffnet die Ausstellung der documenta 14 in Kassel

Heute, am 10. Juni 2017, eröffnet die Ausstellung der documenta 14 in Kassel. An mehr als 30 verschiedenen Orten, öffentlichen Institutionen, Plätzen, Kinos und Universitätsstandorten werden mehr als 160 internationale Künstler_innen ihre für die documenta 14 konzipierten Arbeiten vorstellen. Die Ausstellungsorte sind täglich von 10-20 Uhr geöffnet.

Orientierung auf der documenta 14

Der Künstlerische Leiter Adam Szymczyk schlägt einen Parcours für den Besuch der documenta 14 in Kassel vor. Dieser beginnt am ehemaligen unterirdischen Bahnhof (KulturBahnhof) und erstreckt sich über die Nordstadt über den Friedrichsplatz in Richtung Süden bis zu der Torwache, dem unvollendeten Tor zur Stadt. Den Parcours sowie Informationen zu den Ausstellungsorten finden Sie auf der Webseite der documenta 14. Die Info-Karte mit allen Ausstellungsorten der documenta 14 in Kassel können sie hier herunterladen.

Die beiden Hauptpublikationen der documenta 14 sind das documenta 14: Daybook und Der documenta 14 Reader. Der documenta 14 Reader, eine kritische Anthologie, behandelt Fragen der Ökonomie, der Sprache und der Kolonialität von Macht, während das documenta 14: Daybook den an der documenta 14 beteiligten Künstler_innen gewidmet ist. Ergänzt wird das Daybook durch zwei Broschüren (Map Booklets), jeweils eines für Athen und Kassel, die überall dort erworben werden können, wo die Publikationen erhältlich sind. Die Broschüren können in den Schutzumschlag des Daybook eingelegt werden und vervollständigen damit das Buch. Sie liefern generelle Informationen zu den Ausstellungsorten und eine Liste der ausgestellten Werke.

Weiteres Informationsmaterial über die documenta 14 sowie das tägliche Veranstaltungsprogramm erhalten Sie im Presse- und Informationszentrum am Friedrichsplatz 4 in 34117 Kassel und im Public Paper, der zweiwöchentlichen Zeitung der documenta 14, die in allen Ausstellungsorten kostenfrei ausliegt.

Das vollständige Veranstaltungsprogramm der documenta 14 finden Sie im Kalender auf der Webseite der documenta 14.

Bücherspenden für The Parthenon of Books

The Parthenon of Books ist ein Kunstwerk im Prozess, das auf der Beteiligung der Öffentlichkeit basiert. Tausende Bücher wurden bereits für die Installation nach Vorbild des Tempels auf der Athener Akropolis gespendet, die derzeit auf dem Kasseler Friedrichsplatz erbaut wird. Auch während der Ausstellung können vor Ort noch Bücher abgegeben werden, um den Parthenon mit einst oder gegenwärtig verbotenen Büchern aus der ganzen Welt zu gestalten.

Wir laden Sie herzlich ein, zu Ihrem Besuch der Ausstellung ein Buch mitzubringen und so selbst ein Teil des Werks zu werden.

Besucher_innenumfrage

Während die documenta 14 in Kassel heute eröffnet wird, ist die Ausstellung seit dem 8. April in Athen zu sehen. In Athen zählt die documenta 14 bereits 244.000 Besuche an den verschiedenen Ausstellungsorten, den Werken im öffentlichen Raum und bei den zahlreichen Veranstaltungen und Performances rund um die Stadt. Die Besuche werden am Eingang von jedem Veranstaltungsort der documenta 14, Werken im öffentlichen Raum sowie Veranstaltungen gezählt.

Die documenta 14 hat während der ersten neun Wochen Besucher_innenbefragungen durchgeführt: 43 Prozent der Ausstellungsbesucher_innen sind griechische Besucher_innen und kommen aus Athen, Thessaloniki, Patras, Volos und anderen Teilen Griechenlands; ein Viertel der Besucher_innen kommen aus Deutschland, die weiteren Besucher_innen kommen aus der ganzen Welt (mehr als 56 verschiedene Länder), um die Ausstellung an den verschiedenen Orten zu besichtigen, an Veranstaltungen teilzunehmen, Konzerte zu hören und die vielen Ebenen des Programms der documenta 14 in Athen zu erleben. Laut Umfrage ist es für viele der griechischen und internationalen Besucher_innen der erste Besuch einer documenta. Die Besucherumfrage wurde von der Universität Kassel in Zusammenarbeit mit der Universität Athen durchgeführt

SerenissimeTrame - CARPETS FROM THE ZALESKI COLLECTION AND RENAISSANCE PAINTINGS

A story of collecting and passion for art

The Galleria Giorgio Franchetti at Ca’ d’Oro, Venice, opens the SERENISSIME TRAME exhibition on Thursday 23 March, curated by Claudia Cremonini, Moshe Tabibnia and Giovanni Valagussa. This is the first museum presentation of the Zaleski collection and features a selection of twenty-six very early carpets from the near East, chosen from an important collection, probably the most complete in the world.

The exhibition in the extraordinary Venetian building, produced by the Polo Museale del Veneto and the Fondazione Tassara of Brescia, is a tribute to the collecting passion of Giorgio Franchetti, founder of the Ca’ d’Oro state museum, who concentrated his youthful interests on carpets and nourished a marked interest in the decorative arts.

In 2014 the Fondazione Tassara received the donation from the Zaleski family of a collection of great scientific value consisting of 1325 antique carpets for the future creation of a specialist museum dedicated to their conservation and presentation to the public and to scholars.

A nucleus of very rare carpets made in the fifteenth and sixteenth centuries has been selected from the Zaleski collection. These are some of the most prized types, which came to Venice along the trade routes from the Orient: extraordinary, highly coloured textiles composed of elaborate weaves with a powerful symbolic charge.

What you will see

A selection of twenty-six very early Oriental carpets selected from a vast and precious collection will be shown for the first time. The exhibition is intended to also highlight the small but precious nucleus of carpets in the Franchetti collection with the permanent inclusion of three of the rarest textile products from his collection in the museum exhibition.

The comparison with some Italian paintings from between the mid-fifteenth century and the mid-sixteenth century, chosen from an area of cultural influence strictly tied to the domains of the Serenissima, allows immediate confirmation of the widespread circulation of these luxury items in the northern area, particularly Lombardy, Veneto and Este.

A unique experience

The exhibition presents very rare carpets matched with precious paintings to recount the passion of two men: Giorgio Franchetti, patron and founder of the Ca’ d’Oro museum in Venice, which he set up at the start of the twentieth century and then donated to the city; and Romain Zaleski, a businessman of French-Polish origin, Italian by adoption, who donated his collection of 1325 carpets, from all over the world and dating from between the fifteenth and twentieth centuries, to the Fondazione Tassara.