SWISS INDOORS BASEL – Meet Roger Federer live!

Als grösster nationaler Sportanlass und eines der bedeutendsten Hallenturniere der Welt finden die Swiss Indoors traditionell in Basel statt und stehen jeweils im Zeichen des Endspurts um die Weltmeisterschaft. Alljährlich versammelt sich die Tennisweltelite in der prächtigen St. Jakobshalle.

TRAUMFELD AN DEN SWISS INDOORS BASEL 2018

ATP World Tour 500 – Euro 2,442 Mio. – 20. bis 28. Oktober 2018 / Vier absolute Topstars aus den Top Ten führen die Entry List bei den Swiss Indoors Basel an.

Der Schweizer Tennishöhepunkt vom 20. bis 28. Oktober beschert den Tennisfans eine Leistungsdichte wie von einem anderen Stern. Wer im Ranking per 10. September 2018 zum Zeitpunkt des Anmeldeschlusses schlechter als auf Rang 50 klassiert war, der schaffte die direkte Qualifikation fürs Hauptfeld in der neuen St. Jakobshalle nicht!

Auf Roger Federer warten harte Brocken

Die konstant hohe Leistungsdichte ist eine stolze Benchmark des Turniers. Titelhalter Roger Federer (ATP 2) strebt an seinem einzigen Auftritt in der Schweiz in diesem Jahr den 9. Titel an.

Der Champion des Australian Open 2018 kann gemäss heutigem Stand frühestens im Final auf den Argentinier Juan Martin del Potro (ATP 4) treffen, der im Laufe des Jahres bis auf ATP Rang 3 vorgestoßen ist. Mit dem formstarken Kroaten Marin Cilic (ATP 6) steht ein dritter Basel-Gewinner am Start, alle drei haben schon Major-Titel im Palmarès. Jungstar Alexander Zverev führt Next Generation an

Erstmals seit den «goldenen» Zeiten des Duos Boris Becker/Michael Stich stellt Deutschland mit Alexander Zverev (ATP 5) wieder einen Vertreter in der Eigernordwand des Tennis. Die Weltklasse des 21-jährigen Tempomachers ist unbestritten, ihm fehlt bisher einzig der grosse Wurf, ein Major-Titel. Das gilt auch für den Belgier David Goffin (ATP 11), der heuer während der Hälfte der Saison in den Top Ten platziert war.

Aufgepasst auf John Millman

Einer, der anfangs Jahr noch die Nummer 128 in der Weltrangliste innehatte, haben die Buchmacher in New York nicht auf ihrer Rechnung gehabt. John Millman (ATP 37) landet am US Open den grössten Erfolg seiner Karriere. Im Treibhausklima überraschte er Meister Federer im Achtelfinal und trotzte Djokovic im Viertelfinal alles ab. Der Australier gehört zur Spezies der fitten Tennis-Füsiliere, die ihre Chance packen, wenn die Stunde X schlägt. Griechenlands neuer Stern

Seit Jahren gelten die Swiss Indoors als Geheimtipp für Insider, da in der St. Jakobshalle immer wieder hochkarätige Jungstars antreten. Neben Alexander Zverev (ATP 5) sind die Augen auf Stefanos Tsitsipas (ATP 15) gerichtet, der in Toronto nach seinen Erfolgen über Djokovic, Zverev, Thiem und Anderson für grosses Aufsehen sorgte. Zu den Geheimfavoriten gehören auch Kanadas Jungwolf Denis Shapovalov (ATP 34), der schon im Vorjahr die Swiss-Indoors-Fans begeisterte, sowie der Russe Daniil Medvedev (ATP 35).

Stan Wawrinkas glücklicher Flirt mit den Regeln.  Nach zwei Operationen am Knie erlebte Stan Wawrinka (ATP 88) heuer eine Odyssee der Leiden. Bis in den 263. ATP-Rang war der langjährige Top-Ten-Mann zurückgefallen. Jetzt läuft der Acht-Zylinder-Motor von «Stan the Man» wieder, wie er am US Open demonstrierte. In der Schweiz brauchte der Waadtländer indes viel Glück, um in Basel überhaupt ins Hauptfeld zu gelangen. Die ATP-Tour kennt den Status des Commitment Players. Das sind Profis, die im Herbst des Vorjahres unter den Top 30 klassiert sind, gewisse Verpflichtungen eingehen, aber auch Privilegien geniessen. Dazu gehört, als Commitment Player zwei Turniere im Jahr für den freien Eintritt ins Hauptfeld auswählen zu dürfen.

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