Sharing as Caring #6 Trans-Affekte: Geschichten, Leben und Landschaften

Sharing as Caring #6 Trans-Affekte: Geschichten, Leben und Landschaften mit Arbeiten von Satoko Nema, Michael Madsen und Nguyen Trinh Thi. Die Ausstellungsreihe ›Sharing as Caring‹ beschäftigt sich mit den Folgen der Reaktorkatastrophe von Fukushima, wo 2011 der Supergau einer Kernschmelze eintrat. Das Projekt wurde von der Kuratorin Miya Yoshida initiiert und begann als Ausstellungreihe mit fünf Kapiteln zwischen 2012 bis 2016.


2018 wird die Reihe mit ›Sharing as Caring #6 Trans-Affekte: Geschichten, Leben und Landschaften‹ fortgesetzt.

Seit der Katastrophe von Fukushima am 3. März 2011 werden umfängliche Vermessungen über das Ausmaß der Verstrahlung vorgenommen, um sowohl die Einflüsse der Ereignisse auf die Gegenwart als auch Risikowahrscheinlichkeiten für die Zukunft kalkulieren zu können. Während Messwerte eine Realität aus einer bestimmten wissenschaftlichen Perspektive zeichnen, stellt ein poetischer und künstlerischer Blick andere Sichtweisen und Perspektiven her.
Die Ausstellung ›Sharing as Caring #6 Trans-Affekte: Geschichten, Leben und Landschaften‹ aktiviert einen imaginären Raum. Die Arbeiten von Satoko Nema, Michael Madsen und Nguyen Trinh Thi setzen sich auf je unterschiedliche Weise mit der Un-Sichtbarkeit und der Un-Mess- und Un-Darstellbarkeit nuklearer Energien auseinander. Damit pointiert die Ausstellung die Allgegenwärtigkeit nuklearer Technologien im Lebensalltag und verknüpft potentielle Gefahrenherde auf globaler Ebene.

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