Roger Melis- Die Ostdeutschen

Am Donnerstag, den 11.04.2019 um 19:00 Uhr war die Eröffnung von Roger Melis Ausstellung- die Ostdeutschen.Alle die Glanz und Gloria im Berliner Kunst und Kultur Sektor versprühen, schienen gestern anwesend zu sein, wie der Ostberliner Fotograf Harald Hauswald. Seine aussagekräftigen Ostberlin Bilder gehen bereits um den Globus und mit der Stiftung der Reinbeckhallen, die diese Ausstellung realisiert haben, werden nun auch die genialen Bilder von Roger Melis medial die Welt erobern.

Ausstellungsdauer | 12.04. – 28.07.2019
Öffnungszeiten | Do Fr | Thu – Fri 16:00 – 20:00
Sa, So & feiertags | Sat, Sun & holidays 11:00 – 20:00
Eintritt  € 5,- Freitags Eintritt frei (außer an Feiertagen)

Fotografien aus drei Jahrzehnten DDR

Der Berliner Fotograf Roger Melis (1940-2009) gehört zu den Mitbegründern und Förderern einer ostdeutschen Autorenfotografie, die danach strebte, jenseits der offiziellen Propaganda das „pure Leben“ zu erfassen.Seine Aufnahmen entwerfen ein vielschichtiges Porträt der Ostdeutschen und ihrer Welt in den Jahren zwischen dem Bau und dem Fall der Mauer. Drei Jahrzehnte lang bereiste Roger Melis von Nord bis Süd das Land, das er unter der Herrschaft der SED als still und erstarrt empfand. In dichten, oft symbolhaften Fotografien dokumentierte Melis das alltägliche Leben der Menschen in Stadt und Land, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen, aber auch die politischen Rituale im realen Sozialismus.

Die von der Stiftung Reinbeckhallen ausgerichtete und von Mathias Bertram kuratierte Ausstellung ist die bislang umfangreichste Retrospektive der DDR-Fotografien von Roger Melis. Sie präsentiert neben bereits klassischen Aufnahmen viele bislang unbekannte Fotografien aus dem Roger Melis Archiv.
Die Ausstellung findet in Kooperation mit der LOOCK Galerie und dem Roger Melis Archiv statt.

Begleitpublikationen
Zur Ausstellung erscheinen im Lehmstedt Verlag der Begleitband „Die Ostdeutschen“ mit Reportagen und Porträts aus dem Nachlass von Roger Melis und eine zweisprachige Neuausgabe seines lange Zeit vergriffenen Kultbuches „In einem stillen Land“.

Fotos© sind von unserem Zeitblatt Fotografen Stefan Kunath.

 

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