Premiere in Speyer – Fremd Sein mit Andre Eisermann und Jakob Vinje

Es ist eine musikalische Lesung mit André Eisermann und seinem Komponisten Jakob Vinje.

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Programm „Die Leiden des jungen Werther – reloaded , die Schauspieler André Eisermann zusammen mit der Musik von Jakob Vinje performt hatte, war eigentlich damals als einmalige Veranstaltung geplant. Jedoch wurde die Performance des vielfach ausgezeichneten Schauspielers ein regelrechter Erfolg. Mehr als 600-mal haben Andre Eisermann und Jakob Vinje in den vergangenen Jahren mit dieser Inszenierung die Zuschauer regelrecht begeistert. Nun steht ein neues Projekt im Raum.

Denn André Eisermann und sein Komponist Jakob Vinje beschlossen, mit einer neuen „musikalischen Lesung“, die den Titel „Fremd sein!“ trägt, heute in der Heiliggeistkirche Speyer um 20 Uhr erstmals die Inszenierung der Öffentlichkeit zu präsentieren. In der Inszenierung geht es auch um “Xenophobie“: die Angst vor dem Fremden vor dem Unbekannten, vor den anders lebenden, anders Denkenden und darum, woher diese Angst kommt.

Auch dieses Projekt steht jetzt schon für Erfolg denn kein anderer als der begnadete Schauspieler und Publikumsmagnet André Eisermann der für seine herausragenden rhetorischen Fähigkeiten bekannt ist, steht für dieses Projekt. Er liest und spricht Text nicht nur, er lebt ihn. Das konnten wir schon bei seiner Performance „Die Leiden des jungen Werther – reloaded“ live miterleben. Dabei ist Rhetorik weit mehr als die bloße Kunst, gut reden zu können. Herr Eisermann reißt auf emotionaler Ebene seine Zuhörer mit.

Bekannt wurde der Schauspieler in der Rolle des „Kaspar Hauser“ in dem gleichnamigen Film von Peter Sehr. Dafür wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Danach verkörperte er die Figur des Johannes Elias Alder in Joseph Vilsmaiers Romanverfilmung „Schlafes Bruder“. Dieser Film wurde unter anderem für einen Golden Globe in Hollywood nominiert.

Bei den Salzburger Festspielen übernahm der gebürtige Wormser den Part des „Puck“ in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, war Ensemblemitglied am renommierten Hamburger Thalia Theater. Dort arbeitete er unter anderem mit dem unvergessenen Theatermacher George Tabori. André Eisermann zählt zu den Initiatoren und Mitbegründern der Nibelungen-Festspiele in seiner Heimatstadt Worms und war von Anfang an auch als Schauspieler dabei. 2015 wurde er bei den Bad Hersfelder Festspielen für seine Darstellung des „Zettel“ in Joern Hinkels „Sommernachtsträumereien“ nach Shakespeare, mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Das neue Projekt, gemeinsam mit dem Wormser Chor und den Texten von Heinrich Böll über Karl Valentin bis Paul Celan und Kurt Tucholsky, konfrontieren die beiden Künstler bei der heutigen Premiere in Speyer ihrem Publikum.

TITELBILD: Photo: Quelle Facebook Veranstaltungsfoto Fremd sein!

Related Posts

LEAVE A COMMENT

Make sure you enter the(*) required information where indicated. HTML code is not allowed

*