FINN - 1000 Sonnen

„1000 Sonnen“ ist bereits die dritte Auskopplung aus FINNs Debütalbum „Wie weit“.  Ein Song, der Freundschaft und Zusammenhalt abfeiert. Das Gefühl füreinander da zu sein und sich aufeinander verlassen zu können. Vor allem aber über die besten Zeiten im Leben, die man eben mit den Menschen verbringt, die man liebt. Gerade in Zeiten, in denen man mit Abgrenzung und Gegeneinander auf Stimmenfang gehen kann, müssen wir ein Gegengewicht schaffen. Am Besten, in dem wir uns zusammen tun und wie 1000 Sonnen leuchten…

Der Song wurde schon mit dem Album am 10.02.17 veröffentlicht. Am 23.06.17 wird ein Video über Youtube und eine Akustikversion des Songs „digital“ released.

DAS ALBUM.

Zusammen mit Produzent Stefan Kraatz und Co-Produzent Jim Hickey arbeitete FINN in den vergangenen drei Jahren an seinem Debütalbum. Immer möglichst authentisch und handmade, also: echte Instrumente und Bandmaschine. FINN’s Texte zeigen Ausschnitte aus seinem Leben, die vielen lauten und leisen Stadtszenen, Abschiede und Begegnungen und natürlich die Liebe. Seine Geschichten schreibt FINN zusammen mit Kraatz und Texter Philipp Löffel. Zum Beispiel die von eben dem Dorf, aus dem er kommt, aber auch von Drama Queens, von tiefer Freundschaft und diesem Regenm’dchen. Von einem Leben in Aussen- und Innenansicht. Das Album trägt den Titel „Wie weit“ und erschien am 10. Februar 2017.

ÜBER DEN KÜNSTLER.

FINN kommt aus dem Norden. Vom Dorf, wie er selbst sagt. Da, wo sich nie etwas ändert und der Marktplatz das Zentrum der Welt bildet. Dort ist er in einer bunten, lauten, immer Musik machenden Familie groß geworden. Oma, Vater, Geschwister – alle haben irgendein Instrument gespielt und immer etwas gesungen – vom Volkslied bis zu Motown Classics. 2010 ist er dann unverhofft in eine große TV Casting Show eingeladen worden. Eine Erfahrung, die ihm zu drei Dingen verholfen hat: ein Vocal Coaching, Live Routine und die Erkenntnis, dass der ganze Casting Zirkus nervt. Mit dieser Sicherheit im Gepäck ist er nach Berlin gezogen, um sich als Eisverkäufer durchzuschlagen und seine Ausbildung zum Erzieher zu beenden. In Berlin traf er auch seinen musikalischen Partner, Produzent Stefan Kraatz. Unter dem Namen FINN kommt nun also die Musik, in der er ganz er selbst sein kann: analog und echt.

 

FINN DISCOGRAPHIE.

23.06.17 1000 Sonnen Single & Videorelease

20.01.17 Königin der Dramen Single & Videorelease

10.02.17 Wie Weit Album Release

25.11.16 Regenmädchen Single & Videorelease

27.08.14 Spiegelbild Videorelease

ONLINE.

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Matthias Maus präsentiert zur Fashionweek - OBLIGE MBRILLIANT’S RUN

Seit der Auftaktshow für den Start des Labels MATTHIAS MAUS MBRILLIANT in Berlin am 11.11.2011 ist Designer Matthias Maus nicht mehr von der Hauptstadt-Bühne und deren extravagantem Publikum wegzudenken. Mit 12 halbjährlichen Präsentationen im Rahmen der Berlin Fashion Week ist ein Uhrenzyklus komplettiert und begründet die Jubiläumsausgabe, die von der Berliner Weltzeituhr inspiriert ist. Zum Jubiläum zeigt der Designer u.A. auch das, womit er mit seinem Label MATTHIAS MAUS MBRILLIANT in Berlin bekannt geworden ist: Kleidung für den männlichen Phallus, die Matthias Maus-Hüftcolliers.
Die MBRILLIANT-Kollektionen umfassen drei Sparten; Red Carpet- Anlaß- und Eventmode, Clubwear, sowie innovative Veredelungen für den Mann. Bei letzteren sind unter den Highlights das Meerjungmann-Outfit sowie der Hochzeitsmantel für den Mann zu nennen. Mit diesen Aufmerksamkeitserregern setzt sich Maus für eine Gleichberechtigung in der Männermode ein. Darüber hinaus verweist er auf diejenigen in der Welt, die nicht die Möglichkeit haben ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
In der 12. Show nach sechs Jahren werden erstmalig 12 Hüftcolliers präsentiert. Zuvor gab es zu jeder Show jeweils nur eine Hüftcollier-Präsentation als Eyecatcher, interpretierbar als Pendant zu dem Brautkleid mit dem andere Designer gern ihre Show abschließen.
Das Leitmotiv zur Jubiläumsinszenierung kommt von der Weltzeituhr am Berliner Alexanderplatz und dem Musikvideo „Run to the Sun“ von Erasure, veröffentlicht 1994, in dem das Berliner Wahrzeichen eine zentrale Rolle spielt. Maus, der in seinen letzten beiden Shows auch als Musikinterpret auftrat, wird ein neu eingesungenes und neu interpretiertes Remake des Musikvideos zu Beginn der Show vorstellen.
Deutschlands erfolgreichste Vertreterin des Neo-Burlesque, Marlene von Steenvag, läutet die Jubiläumsausgabe als Opening Act ein und führt in eine refreshte Ära funkelnder Discoträume. Erst kürzlich hat sie ihre Schwangerschaft bekanntgegeben und wird zunächst auf klassische Auftritte verzichten. Die Performance zur Matthias Maus-Show bleibt eine Ausnahme, bei der sie „die ganze Schönheit der Schwangerschaft in Szene setzt und zeigt, wie glamourös diese spezielle Art von Weiblichkeit ist.“
Auf den Opening Act folgen im OBLIGE MBRILLIANT’S RUN jeweils 12 Herren- und Damen-Outfits. Inspiration der Kollektion ist die 1976er Hollywood Science Fiction Produktion „Logans Run – Flucht ins 23. Jahrhundert“ von Michael Anderson mit Farrah Fawcett und Michael York
Den Red Carpet von Matthias Maus schmückt die junge und junggebliebene Partyszene sowie deutsche Promis. Oliver Rath hatte Maus als Erster vor der Kamera; Maren Gilzer, Bachelor Paul Janke und Micaela Schäfer zählen zu seinen größten Fans.

ROMAIN KRONENBERG - Rien que de la terre, et de plus en plus sèche

In this movie by Romain Kronenberg, two young men have settled in the inhospitable desert region of Eastern Turkey, at the Syrian front, waiting for the return of their friend who has gone off to scout the area in search of more habitable land.

They communicate through radio transmitters – the scout describing his path across the vast expanse of desert, while the two men who have stayed behind listen to him and begin to imagine and plan a more hopeful future on the other side of the desert.But when the radio signal starts to fade and the voice disappears, the two men are confronted with the responsibility of locating their friend.

ROMAIN KRONENBERG Born in Paris in 1975, Romain Kronenberg attended the Faculty of Theology in Geneva from 1994 to 1995. From 1996 to 2001, he entered the Conservatoire Supérieur de Musique in Geneva before joining the Center for the Composition of Music Iannis Xenakis (CCMIX) from 2001 to 2002. From 2001 to 2005 he became a composer and a sound designer at the IRCAM (Institute for Research and Coordination in Acoustics/Music) in Paris. Since 2004, he has worked as a filmmaker, plastic artist and composer. Kronenberg’s most recent works define themselves by their rigor and ambiguity, focusing on the idea of renewal (and rebirth), as they attempt to seize an ever-changing vision of the world. He imagines stories where opposingviews coexist,neither in black-and-white oppositionnorin dialetical relation, but in simultaneity.

He expressesthis through the superimposition of images capturingoptimism and pessimism, Titans and Gods, the individual and the collective, the organic and the inorganic, desire and fear, the human and thedivine. In 2005, he set up a display of his work at the Fondation Cartier in Paris and at the Adn Gallery in Barcelona, and thenat the Xippas Gallery and The Palais de Tokyoin 2008. His work was then exhibited at Paris’s Galerie Centquatre in 2010, at Berlin’s Werkstatt der Kulturen in 2012, and at Singapore’s Institute of Contemporary Arts in 2013. The same year, his work was presented at the International Film Festival in Rotterdam. In 2015, there was an outdoor screening of his work at the International Contemporary Art Fair in Paris. His works have also been screened at the Fondation Galeries Lafayette, the Salon de Montrouge, Radio France, the Loop in Barcelona, the Kyoto Art Center, the Mardin Biennial in Turkey, and the Kunst im Tunnel (KIT) in Düsseldorf.

Thomas Köner - Expanding Illuminance

An hypnotic journey through two visions of the future and two utopias, from footages of the monumental «Metropolis» (Fritz Lang, 1927) and of the film 80`s cult «Tron» (Steven Lisberger, 1982). Thomas Köner Thomas Köner studied at the Music Academy in Dortmund, and at CEM-Studio in Arnhem.

His work revolves mainly on the combination of visual and audio experiences, and develops into installations, concerts, videos, photos and multimedia works. In 2000, he received the “New Media Prize” at the Montreal International Festival New Cinema New Media. In 2004, he received the “Golden Nica” of Prix Ars Electronica, the “Produktionspreis WDR/Deutscher Klangkust – Preis” (German prize for sound art). His media installation “Suburb of the Void” received the Transmediale prize 2005 in Berli and was presented at the Venice Biennale, at the Fenice theatre, as a live performance. Various important museums has acquired his audio-visual works for their collection: mainly the Pompidou Centre, the Museum of contemporary art of Montreal, the Comunidad of Madrid, the FRAC of Limousin. In 2008, he participated at the Media Art Biennale in Seoul. In 2009, he received the MuVi prize at the International short film festival of Oberhausen. Thomas Köner is nominated for the Nam June Paik prize in 2012.

ANTONI MUNTADAS In Girum revisited / International Première

Antoni Muntadas was born in 1942 in Barcelona. After studying architecture and engineering in Barcelona, Muntadas dedicated himself to art, and ever since 1971,he has focused specifically on videoproduction. He settled in the U.S., where he was granted a fellowship, then became a professor at the Center of Advanced Visual Studies (MIT) in Cambridge, Massachusetts.

He now lives in New York and is aprofessor of the practicein MIT’s Department of Architecutre, heading its Program in Art, Culture and Technology (ACT). He is also a professor at the Instituto Universitario de Arquitectura del Veneto in Venice. Antoni Muntadas was an early pioneer of video and installation art in the mid-seventies, and he has continued to work with photography, video, installation art, audio recording, and urban art. Over four decades, Muntadas has been developing these projects, which critically reflect on key issues in the configuration of contemporary experience.

His aim is to detect and decode the control and power mechanisms through which hegemonic ways of seeing are built, and explore the decisive role played by the mass media in this process. In his works, which always reflect a clear creative processand often make a direct appeal to viewer participation, Muntadas uses an array of media, languages and discursive strategies that encompassinterventions in public space, video and photography, the publication of printed material, the use of Internet and new digital tools, multimedia installations, and the organisation of multidisciplinary, collaborative research projects.

Muntadas has taught and directed seminars at diverse institutions throughout Europe and the United States, including the National School of Fine Arts in Paris, the Fine Arts Schools of Bordeaux and Grenoble, the University of California in San Diego, the San Francisco Art Institute, Cooper Union, the University of São Paulo, and the University of Buenos Aires. He has also served as a resident artist and consulting advisor for various research and education centres including the Visual Studies Workshop in Rochester, the Banff Centre in Alberta, Arteleku in San Sebastian, The National Studio for Contemporary Arts Le Fresnoy, and the University of Western Sydney. His work has been exhibited in numerous museums, including the Museum of Modern Art (MoMA) in New York, the Berkeley Art Museum, the Montreal Contemporary Art Museum, the Reina Sofia Museum in Madrid, the Museum of Modern Art , Haus der Kulturen der Welt, Berlin 7 in Buenos Aires, the Museum of Modern Art in Rio de Janeiro, and the Museum of Contemporary Art in Barcelona. His work has been included in international events and venues such the 9th and 10th editions of Documenta Kassel (1977, 1997), the Whitney Biennial of American Art (1991), the 51st Venice Biennial (2005), and others in São Paulo, Lyon, Taipei, Gwangju, and Havana.

His solo exhibitions have also appeared at the Württembergischer Kunstverein Stuttgart, the Centro de las Artes in Sevilla and the Centre d’art contemporain in Thiers. He presented an installation at the Inter-Society of Electronic Arts in San José, California in 2006, the Telefónica Foundation Space, the Recoleta Cultural Center, and the Spanish Cultural Center in Buenos Airesin in 2007, and the Cervantes Institute in Paris in 2008. In 2009, he carried out an art intervention at the Mies van der Rohe Pavillion. In Montréal,his work was shown at the SBC Gallery of Contemporary Art and at the Cinemathéque Quebécoise.

Supported by the program Lives And Works in Istanbul, he exhibited at the Istanbul Modern Museum in 2010. More recently, there was a Muntadas retrospective at the Reine Sofia Museum, showcasing his»Entre/Between», which ran from 2011 to 2012. In 2013, his work was exhibited inside Pinacoteca Station in Sao Paulo.It has also been shown at Galeria Michella Rizzo in Venice and at Galería Moisés Pérez de Albéniz in Madrid. His exhibit»About Academia», previously installed in 2011 at The Carpenter Center for the Visual Arts at Harvard University, traveled to the Audain Gallery in Vancouver in early 2013. Muntadas is the recipient ofnumerousprizes and grants from institutionssuch as the Solomon R. Guggenheim Foundation, the Rockefeller Foundation, the National Endowment for the Arts, the New York State Council on the Arts, and Arts Electronica in Linz. He received theLaser d’Or prize (considered the «Oscar of Video Art») from the International Association for Video in the Arts and Culture in Locarno, the National Prize of Plastic Arts from the Catalan Government, and the National Prize of Plastic Arts(2005) and the Velázquez Plastic Arts Prize (2009)from the Spanish Ministry of Culture.

AES+F Inverso Mundus

Shown at the 56th Venice Biennial, the panoramic video «Inverso Mundus» is a delirious and absurd interpretation of the series of 16th-century historical engravings, «Inverso Mundus» (The World Upside Down), through filmed episodes of contemporary life. Characters are acting out scenes of absurd social utopias, changing their masks, morphing from beggars into rich men – from policemen into thieves. Metrosexual cleaners shower the city with debris. Female inquisitors torture men on IKEA-style devices. Children and seniors are locked in a kick-boxing match. The film depicts a world where chimeras are pets and the Apocalypse is entertainment. AES+F AES+F is an artist collective formed as AES in 1987, by three Russian artists – Tatiana Arzamasova, Lev Evzovich, and Evgeny Svyatsky, and joined in 1995 by Vladimir Fridkes, at which point the group was renamed

AES+F. Tatiana was born in 1955 in Moscow, where she graduated from Moscow Architectural Institute (MARCHI) – State Academy in 1978. Prior to founding AES Group, Tatiana was a conceptual architect. She participated in conceptual architecture exhibitions in London, Paris, and Venice. Lev was born in 1958 in Moscow, where he graduated from Moscow Architectural Institute in 1982. Prior to founding AES Group, Lev also worked in conceptual architecture. He participated in conceptual architecture exhibitions in Milan, Frankfurt-on-Main, and Paris.

Lev also worked as an art director in film. Evgeny was born in 1957 in Moscow, where he graduated from Moscow University of Print Design in 1980. Prior to founding AES Group, Evgeny worked in book illustration, advertising, and graphic design. Evgeny also worked as a creative director for publishing houses in Moscow. Vladimir was born in Moscow in 1956, where he worked as a fashion photographer prior to joining the collective. His work was published in many leading fashion magazines: VOGUE, Harper’s Bazaar, ELLE, Marie Claire, Cosmopolitan, Sunday Times Style and others. The artist collective works in photography, video, and animation, as well as more traditional media, such as painting, drawing, sculpture and architecture.

AES+F’s early work included performance, installation art, painting, and illustration. Well-known for their monumental video-art installations that Gareth Harris of The Art Newspaper describes as «monumental painting set in motion», AES+F create largevisualfrescoes that explore contemporary global values, vices and conflicts, all while deploying a sophisticated, poetic dialogue among these media and plumbing the depths of art history and other cultural canons. Berlin 5 AES+F’s workhas been exhibited at numerous international festivals – namely,at ARS-06 at Kiasma in Helsinki and at the biennales of Venice, Lyon, Sydney, Gwangju, Moscow, Gothenburg, Havana, Tirana, Istanbul, Bratislava, Seoul etc. Their works belong to some of the world’s most important collections : at theModern Musesum in Stockholm, the Musée de l’Elysée in Lausanne, the Museum of Contemporary Art in Krákow (MOCAK),the Sammlung Goetz Museum in Munich, the ZKM (Center for Art and Media) in Karlsruhe,the Art Gallery of South Australia in Adelaide, the Museum of Old and New Art in Tasmania, the Centre de Arte dos de Mayo in Madrid, andthe Maison Européenne de la Photographie, the Center Georges Pompidou, and the Louis Vuitton Foundation in Paris.

Their work is represented by some of Russia’s most important national museums, such as The State Tretyakov Gallery (Moscow), The State Russian Museum (St. Petersburg), and the Multimedia Art Museum (Moscow). They won the Bronze Medal from Russian National Academy of Fine Arts in 2005, the Sergey Kuryokhin Award in 2011, the Kandinsky Prize in 2012, the Gold Medal from Russian National Academy of Fine Arts in 2013, the NordArt-Prize in 2014, and the Pino Pascali Prize in 2015.

RENCONTRES INTERNATIONALES PARIS/BERLIN

New cinema and contemporary art
Our contemporary visual culture is located at the interjection of esthetic, social and political
questionnings of our times, and issues linked to the evolution of production and diffusion
modes. Rencontres Internationales Paris/Berlin proposes to explore these practices and
their evolutions.
From 13 to 18 June in Berlin at the Haus der Kulturen der Welt, the Rencontres
Internationales creates a space for discovery and reflection dedicated to moving image
contemporary practices.
Between new cinema and contemporary art, this unique platform in Europe offers a rare
opening for contemporary audiovisual creation. Documentary approaches, experimental
fictions, videos, hybrid forms: the programme is the result of extensive research and
invitations to signficant artists from cinema and contemporary art.
The event offers an international programme gathering 120 works of 40
countries.
By bringing together internationally renowned artists and filmmakers with young
and emerging ones, the audience will attend indoor screenings, special events, video
programmes, performances and discussions, in the presence of art centres and museums,
curators, artists and distributors who will share with the audience their experience and
views on new audiovisual practices and issues.
The event is entry free.
Collaborations beside the Rencontres Internationales dates are developed with occasional
screenings, temporary exhibitions and workshops on the invitation of museums, art centres,
biennales and art schools in Europe and internationally. These include the National School
of Fine Arts in Paris, the National Museum of Contemporary Art in Bucharest, the Beirut
Art Centre, the Cartagena Biennial, the Prague Triennial, the National Palace of Arts in
Buenos Aires. These collaborations prolonge the Rencontres Internationales, enable to
reach new audiences and to support artists through regular activities.
Nathalie Hénon and Jean-François Rettig run and program Les Rencontres Internationales.
Furthermore they are invited curators in museums, art schools and art centres. They
regularly take part in committees of institutions, such as in the past years at Institut
Français and Ville de Paris.
Nathalie Hénon studied philosophy at Sorbonne university and Louvain-La-Neuve university
where she also received the higher education agregation in philosophy. She teaches at
Science-Po and Paris 3 university, develop a research on Law studies, is translator and
literary critic.
Jean-François Rettig studied philosophy at Sorbonne university, as well as esthetics,
cinema and contemporary musicology. He has taught French and philosophy, and worked
on international projects at Danaé Art Fondation. He is member of the French-German High
Cultural Council, where he represented arts and multimedias fields from 2005 to 2009.

 

Die vielseitige Künstlerin Anastasia May

Anastasia May wurde 1985 in der russischen Metropole St.Petersburg geboren. Bereits als Kind hat sie viele spannende Städte und Ortschaften Russlands kennengelernt. Den Atlantischen Ozean, Sibirische Weiten und Fernöstliche Landschaften, die sie als Kind mit ihren Eltern bereist hatte, haben bei ihr einen starken Eindruck hinterlassen. Alte Märchen und Sagen, faszinierende Bräuche und Geschichten der ansässigen Völker haben eine Sehnsucht nach Zauber in Ihrer Seele geweckt. Als Kind war sie fasziniert von den Bilderbüchern und fing bereits mit 6 Jahren an, ihre ersten Illustrationen zu den Märchen zu malen.

Ihre Bilder strahlen in leuchtenden Farben, ihre Figuren scheinen aus anderen Welten zu kommen und die alten Weisheiten der unterschiedlichen Kulturen spiegeln sich in Ihren Bildern wieder. Anastasias Sehnsucht nach der Leichtigkeit des Seins spürt man in allen ihren Arbeiten und sie laden die Betrachter ein, in die zauberhafte Welt ihrer Phantasie einzutauchen. Ihre Bilder sind mit Harmonie und Freude erfüllt, sie berühren unsere Herzen auf ganz eigene Weise. Als markanter Punkt in Ihren Arbeiten sind Darstellungen  von Frauen, deren überdimensional gestaltete Kussmünder zu sehen sind.

Anastasia May bringt In ihren Bildern  die pure Lebensfreude zum Ausdruck.

Pavel Brăila auf der documenta 14

Pavel Brăila, The Ship, 2017, ­öffentlicher Bus (KVG-Linie 16), verschiedene Orte in Kassel, documenta 14, Foto: Pavel Brăila

Heute eröffnet die Ausstellung der documenta 14 in Kassel

Heute, am 10. Juni 2017, eröffnet die Ausstellung der documenta 14 in Kassel. An mehr als 30 verschiedenen Orten, öffentlichen Institutionen, Plätzen, Kinos und Universitätsstandorten werden mehr als 160 internationale Künstler_innen ihre für die documenta 14 konzipierten Arbeiten vorstellen. Die Ausstellungsorte sind täglich von 10-20 Uhr geöffnet.

Orientierung auf der documenta 14

Der Künstlerische Leiter Adam Szymczyk schlägt einen Parcours für den Besuch der documenta 14 in Kassel vor. Dieser beginnt am ehemaligen unterirdischen Bahnhof (KulturBahnhof) und erstreckt sich über die Nordstadt über den Friedrichsplatz in Richtung Süden bis zu der Torwache, dem unvollendeten Tor zur Stadt. Den Parcours sowie Informationen zu den Ausstellungsorten finden Sie auf der Webseite der documenta 14. Die Info-Karte mit allen Ausstellungsorten der documenta 14 in Kassel können sie hier herunterladen.

Die beiden Hauptpublikationen der documenta 14 sind das documenta 14: Daybook und Der documenta 14 Reader. Der documenta 14 Reader, eine kritische Anthologie, behandelt Fragen der Ökonomie, der Sprache und der Kolonialität von Macht, während das documenta 14: Daybook den an der documenta 14 beteiligten Künstler_innen gewidmet ist. Ergänzt wird das Daybook durch zwei Broschüren (Map Booklets), jeweils eines für Athen und Kassel, die überall dort erworben werden können, wo die Publikationen erhältlich sind. Die Broschüren können in den Schutzumschlag des Daybook eingelegt werden und vervollständigen damit das Buch. Sie liefern generelle Informationen zu den Ausstellungsorten und eine Liste der ausgestellten Werke.

Weiteres Informationsmaterial über die documenta 14 sowie das tägliche Veranstaltungsprogramm erhalten Sie im Presse- und Informationszentrum am Friedrichsplatz 4 in 34117 Kassel und im Public Paper, der zweiwöchentlichen Zeitung der documenta 14, die in allen Ausstellungsorten kostenfrei ausliegt.

Das vollständige Veranstaltungsprogramm der documenta 14 finden Sie im Kalender auf der Webseite der documenta 14.

Bücherspenden für The Parthenon of Books

The Parthenon of Books ist ein Kunstwerk im Prozess, das auf der Beteiligung der Öffentlichkeit basiert. Tausende Bücher wurden bereits für die Installation nach Vorbild des Tempels auf der Athener Akropolis gespendet, die derzeit auf dem Kasseler Friedrichsplatz erbaut wird. Auch während der Ausstellung können vor Ort noch Bücher abgegeben werden, um den Parthenon mit einst oder gegenwärtig verbotenen Büchern aus der ganzen Welt zu gestalten.

Wir laden Sie herzlich ein, zu Ihrem Besuch der Ausstellung ein Buch mitzubringen und so selbst ein Teil des Werks zu werden.

Besucher_innenumfrage

Während die documenta 14 in Kassel heute eröffnet wird, ist die Ausstellung seit dem 8. April in Athen zu sehen. In Athen zählt die documenta 14 bereits 244.000 Besuche an den verschiedenen Ausstellungsorten, den Werken im öffentlichen Raum und bei den zahlreichen Veranstaltungen und Performances rund um die Stadt. Die Besuche werden am Eingang von jedem Veranstaltungsort der documenta 14, Werken im öffentlichen Raum sowie Veranstaltungen gezählt.

Die documenta 14 hat während der ersten neun Wochen Besucher_innenbefragungen durchgeführt: 43 Prozent der Ausstellungsbesucher_innen sind griechische Besucher_innen und kommen aus Athen, Thessaloniki, Patras, Volos und anderen Teilen Griechenlands; ein Viertel der Besucher_innen kommen aus Deutschland, die weiteren Besucher_innen kommen aus der ganzen Welt (mehr als 56 verschiedene Länder), um die Ausstellung an den verschiedenen Orten zu besichtigen, an Veranstaltungen teilzunehmen, Konzerte zu hören und die vielen Ebenen des Programms der documenta 14 in Athen zu erleben. Laut Umfrage ist es für viele der griechischen und internationalen Besucher_innen der erste Besuch einer documenta. Die Besucherumfrage wurde von der Universität Kassel in Zusammenarbeit mit der Universität Athen durchgeführt

Hugo Matha, un designer Made in France

Il aime l'artisanat, le sur-mesure et les mélanges singuliers, comme pour ses pochettes en cuir et bois. Retour sur le parcours « fabriqué en France » de ce jeune créateur...

GALERIE KORNFELD presents Stéphane Couturier So Far So Close

“So Far So Close”: the themes of distance and proximity resonate throughout Stéphane Couturier’s current exhibition at Galerie Kornfeld. For the past five years, the French photographer has been travelling to Algiers on a regular basis to photograph the “Climat de France” housing estate. Built in the International Style during the late 1950s by French architect Fernand Pouillon, this monumental building project was designed to give the poorest of the poor a life outside the slums and to reinforce the influence of the French colonial authority over Algeria’s
Muslim population.
Although the housing estate in the Bab-El-Oued district borders directly on the Kasbah of Algiers, it has always been a kind of city within a city. Today about 30.000 people live in the 5.000 apartments built by Pouillon. “Climat de France” is neglected by politicians and avoided by the police, which has led to the emergence of new, locally developed structures and even buildings. At the heart of the estate is a monumental construction, articulated
around a square with 200 pillars. A central space for congregation, communication and commerce, it has also become a hub for the drug trade.
During his first visit to “Climat de France”, Stéphane Couturier instantly realized that his work would have to involve the people, who today inhabit and transform Pouillon’s ideal architectures according to their own needs and desires. Thus his repertoire of themes and motifs expanded: in addition to the large-scale, captivatingly composed, almost painterly photographs of buildings or architectural structures, he created pictures that document the people and their everyday life, capturing them in iconic images. Video portraits, which formally occupy a space
between image and film, and three-dimensional photo installations touch the very limits of the medium of “photography” and extend its spectrum.
These diverse aspects can be found throughout the exhibition, which features large-scale shots, resembling abstract paintings, side by side with smaller works. Colourful pictures, whose lightness and grace are reminiscent of the paintings of Henri Matisse, documentary-like scenes taken from everyday life, portrait shots and video portraits of the inhabitants of Bab-El-Oued and “Climat de France”, and thirty narrow, stele-like photo-objects are combined to create a multidimensional overall installation.
Stéphane Couturier (*1957) is one of the most renowned contemporary French photographers. His works can be found in many important collections throughout the world, such as the Centre Pompidou, the Musée du Petit Palais, the Cabinet des Estampes in the Bibliothèque Nationale de France (all in Paris), the National Gallery in Washington, the Art Institute of Chicago and the LACMA in the USA, the Gemeentemuseum in The Hague, the Weserburg in Bremen, the Museu Nacional da República in Brasilia, as well as in the Israel Museum in Jerusalem.
His works have been exhibited worldwide in solo and group exhibitions, for instance at the Venice Biennale in 2015 

THE GALLERIA GIORGIO FRANCHETTI AT CA’ D’ORO

Exquisite late-Gothic example of a ‘warehouse-residence’, Ca’ d’Oro – built for the rich merchant Marino Contarini between 1422 and about 1440, on the site of a previous Veneto Byzantine house – was bought in 1894 by Baron Giorgio Franchetti (Turin 1865 – Venice 1922), who decided to make it into a museum of his art collections, the result of a collecting passion begun in his youth in Venice, Austria and Germany and intensified from 1890 over the course of a long stay in Florence and numerous travels abroad. Donated to the state in 1916, which undertook to continue the works of furnishing and restoring the building, also buying the adjacent Palazzo Duodo, the gallery was opened to the public in 1927. Alongside the original nucleus, which included important Veneto and Flemish pieces and a considerable number of Renaissance paintings by rare and minor artists from central Italy, mainly Tuscan, works were exhibited from the state deposits, from the Museo Archeologico and the Gallerie dell’Accademia. Enriched by the further addition of sculptures from suppressed churches and demolished monuments, the museum contains – in addition to carpets, tapestries, detached frescoes (including fragments from the Fondaco dei Tedeschi) and wooden furniture of various periods and origins – an important nucleus of Renaissance medals and bronzes (including the big bronzes by Andrea Riccio from the dei Servi church, those by Vittore Camelio, the master of the Barbarigo altar and the very refined Apollo by Jacopo Bonaccolsi called l’Antico from the Pasqualigo collection) and a vast section of ceramics opened in 1992 in the adjacent Palazzo Duodo. The rich numismatic collection is also accessible on request to scholars and specialists, with Venetian coins from all periods, Byzantine and Arab pieces and examples from other European countries. Noteworthy among the most prestigious works in the gallery – which also boasts an interesting section of sixteenth- and seventeenth-century Flemish and Dutch painting with landscapes, genre scenes and still lifes – are the Portrait of Marcello Durazzo by Van Dyck, Venus in the Mirror by Titian, Sleeping Venus by Paris Bordon, two Venetian Views by Francesco Guardi and, again among the paintings from the original bequest, the Saint Sebastian by Andrea Mantegna, the most outstanding masterpiece in the museum, still housed in the evocative marble clad architectural space that Franchetti conceived to isolate the work in a sacred dimension. The visit to the palazzo includes more than just the gallery, as it still retains the structure of a Venetian warehouse-residence. The internal courtyard is particularly interesting with its stunning floor mosaic in antique marble, laid by the baron himself and evoking Cosmati floors and the St Mark’s mosaics, and the original well-head sculpted by Bartolomeo Bon in 1427. The ashes of Baron Giorgio Franchetti, as ideal custodian of the building and its fate, lie in the colonnaded atrium under a porphyry stone.

SerenissimeTrame - CARPETS FROM THE ZALESKI COLLECTION AND RENAISSANCE PAINTINGS

A story of collecting and passion for art

The Galleria Giorgio Franchetti at Ca’ d’Oro, Venice, opens the SERENISSIME TRAME exhibition on Thursday 23 March, curated by Claudia Cremonini, Moshe Tabibnia and Giovanni Valagussa. This is the first museum presentation of the Zaleski collection and features a selection of twenty-six very early carpets from the near East, chosen from an important collection, probably the most complete in the world.

The exhibition in the extraordinary Venetian building, produced by the Polo Museale del Veneto and the Fondazione Tassara of Brescia, is a tribute to the collecting passion of Giorgio Franchetti, founder of the Ca’ d’Oro state museum, who concentrated his youthful interests on carpets and nourished a marked interest in the decorative arts.

In 2014 the Fondazione Tassara received the donation from the Zaleski family of a collection of great scientific value consisting of 1325 antique carpets for the future creation of a specialist museum dedicated to their conservation and presentation to the public and to scholars.

A nucleus of very rare carpets made in the fifteenth and sixteenth centuries has been selected from the Zaleski collection. These are some of the most prized types, which came to Venice along the trade routes from the Orient: extraordinary, highly coloured textiles composed of elaborate weaves with a powerful symbolic charge.

What you will see

A selection of twenty-six very early Oriental carpets selected from a vast and precious collection will be shown for the first time. The exhibition is intended to also highlight the small but precious nucleus of carpets in the Franchetti collection with the permanent inclusion of three of the rarest textile products from his collection in the museum exhibition.

The comparison with some Italian paintings from between the mid-fifteenth century and the mid-sixteenth century, chosen from an area of cultural influence strictly tied to the domains of the Serenissima, allows immediate confirmation of the widespread circulation of these luxury items in the northern area, particularly Lombardy, Veneto and Este.

A unique experience

The exhibition presents very rare carpets matched with precious paintings to recount the passion of two men: Giorgio Franchetti, patron and founder of the Ca’ d’Oro museum in Venice, which he set up at the start of the twentieth century and then donated to the city; and Romain Zaleski, a businessman of French-Polish origin, Italian by adoption, who donated his collection of 1325 carpets, from all over the world and dating from between the fifteenth and twentieth centuries, to the Fondazione Tassara.

Le Festival Burlesque et Cabaret de Rijeka, Croatie

Le Festival Burlesque et Cabaret a présenté fin mai un spectacle formidable, cocktail savoureux mélangeant une pointe de nostalgie, un zeste de sensualité et une touche de frivolité.

Ce spectacle passionnant a montré qu’un spectacle un peu érotique peut être extrêmement polyvalent, s’il est inspiré par un certain esthétisme de bon goût, associant des artistes complets à la pointe de leur art, chant, danse et bien sûr musique.

Les artistes se dévêtaient, bien sûr, préservant une certaine pudeur, tout en aguichant les spectateurs. Le simple fait de simplement enlever leurs gants donnait à ces délicieuses créatures des airs provocateurs et érotiques raffinés. Cette représentation de très haut niveau a montré une fois de plus la qualité des shows  du Festival Burlesque et Cabaret de Rijeka, mélange de chansons et de danses. L’idée de présenter des spectacles pendant trois jours a été finalement un bon choix. La Responsable du festival, Celeste Moriae, a démontré ainsi tout son talent et son savoir-faire.

Ce mélange haut en couleurs, marqué par la bonne humeur pendant les trois jours que dure le Festival Burlesque et Cabaret de Rijeka, furent une parenthèse heureuse pour tous les participants. Notons qu’ils sont chaque année plus nombreux à venir profiter d’un si agréable moment de détente, de bonheur et de paix en Croatie au bord de la Mer Adriatique.

 

SINAN MERCENK MERCENK E.P

Nach dem erfolgreichem Release der „Berlin E.P.“ und dem Video zu „Berlin du bist so wunderbar“ auf ideedeluxe records kommt mit der „MERCENK E.P.“ eine neue langersehnte Veröffentlichung von Sinan Mercenk.  Tracks die zurückführen zu den Anfängen von Sinan Mercenk, welche damals auf Vinyl veröffentlicht wurden, Klassiker der House Music (Deephouse, Soulful House), welche jetzt zum Teil erstmals digital veröffentlicht werden.

Sinan Mercenk ist Produzent, DJ, Remixer und Label- Besitzer, aber der Reihe nach….

1994 veröffentlicht Sinan Mercenk dann seine erste Single auf dem legendären Hamburger Container Records. Es ist die absolute Hochzeit von House Musik, die erste Generation quasi! Sinan zieht nach Hamburg und ist gleich mittendrin in der Aufbruchstimmung. Mercenk, der sich smart und stilsicher verkauft legt schnell in allen coolen House-Clubs in Deutschland und später weltweit auf. Seine ureigene musikalische Mischung und die unprätentöse Herangehensweise an seinen Beruf machen ihn zu einem vielseitigem und erfrischenden Club-DJ.

Mercenk veröffentlicht ab Mitte der 90iger zahlreiche Maxi-Singles auf angesagten kleinen Labels weltweit und kann auf eine stolze Diskographie zurückblicken, die mittlerweile mehr als 30 eigene Veröffentlichungen umfasst. Und wer so fleißig und erfolgreich ist, der bekommt Anfragen, ob er nicht Remixes machen möchte, um andere Produktionen zu veredeln. Heute sind seine Remixe und Versionen für renommierte Labels wie Motown und für Künstler wie De-Phazz, Tarkan, Mustafa Sandal, Eddie Matos und Blank & Jones oder Levitation sehr gefragt und Mercenk kann sich aussuchen, für wen er arbeiten möchte!

2009 startet Sinan Mercenk schließlich sein eigenes Label und gründet mit ideedeluxe records seine eigene, kreative Spielwiese. Hier erscheint dann auch 2008 sein Debüt-Album „Moments On Earth“. Auf diesem, und auch seinen darauf folgende Album „True Collection“, stellt sich Sinan Mercenk als umtriebiger Kosmopolit vor, der sich zwischen seinen beiden Heimaten auch musikalisch stilsicher hin- und her bewegt.

Sinan pendelt sonst nämlich regelmäßig zwischen Berlin und Istanbul und sieht viel von der Welt, auch auf seinen zahlreichen Reisen als DJ. Und egal ob beim produzieren, remixen oder auflegen, Sinan Mercenk hat stets seine eigene Handschrift. Die Unterstützung der angesagtesten DJs und Kooperationen mit ausgewählten Sängern/innen ist ihm daher gewiss. Wie bei seinen letzten Veröffentlichungen mit Karl Frierson „Walk With Me“ oder Pat Appleton „Curiosity“. Bei seinem neusten Release „Occupy My Heart“ kooperiert Sinan Mercenk mit Adriana Kaegi, der Mitbegründerin der legendären Band „Kid Creole and The Coconuts“ … Und wie er neben seinen zahlreichen Jobs auch noch Zeit für drei Radio-Shows findet, das wissen wir auch nicht…

 

Die Frankfurter Vollblutmusikerin ALYZEE zu Gast in Mannheim

Ein musikalischer Leckerbissen der ganz besonderen Art wartete auf alle Musikfans am Freitagabend im 7erClub in Mannheim, denn ALYZEE – Die Gewinnerin des deutschen Rock & Pop Preis die gerade auf ihrer „MY LIFE“  Deutschlandtour ist, war zu Gast. .

Es war eine energiegeladene Show, bei der ALYZEE ihre ausdrucksstarken, gleichzeitig gefühlvollen Songs präsentiert. Ihre Musik verbindet Kulturen.

Die Frankfurter Vollblutmusikerin ALYZEE schaffte es, mit ihren tiefgründigen Songs,  zerbrechlich sanfter und ihrer einzigartigen Stimme das Publikum in ihren Bann zu reißen. Es war eine Mischung aus modernem Rock mit orientalischen Einflüssen und emotionale Melodien. Wenn sie auf der Bühne steht, dann spürt der Zuhörer sofort die Leidenschaft zur Musik.

Mit “MY LIFE” belegte ALYZEE bereits vor dem offiziellen Album-Release im Dezember 2016 den 1. Platz in der Kategorie „Bestes Album International“ beim Deutschen Rock & Pop Preis, ausgewertet von einer renommierten und fachkundigen Jury. MY LIFE verspricht schon jetzt ein Meilenstein in ihrer Karriere zu werden. Der Vorbote „I’d Give My Life“ setzt Akzente und vereint Menschen unterschiedlichster Kulturen und spricht für ein friedvolles Miteinander. Man muss sie einfach live erleben.

Stereodrama als Special Guest auf der MY LIFE Tour in Mannheim

Die aus Karlsruhe stammende alternative Dance-Rock-Band StereoDrama veröffentlichte im Jahr 2014 ihr Debutalbum. Letztes Jahr  folgte dann  ihr neues Album „Attitude“. Die vier Musiker Christian Gellibert (Lead Vocals/Guitar), Jürgen Deck (Guitar / Backing Vocals), Denis Majnaric (Bass / Backing Vocals), Mathias Schreiner (Keyboard)  und Lukas Pferrer (Drums / Backing Vocals) zeigten am gestrigen Abend als Special Guest Band  auf der MY LIFE Tour in Mannheim dynamische Melodien, knackigen Rock und emotionsgeladene Songs.

Die multikulturell gemischte Band mit Gitarre und Drums aus Deutschland, Bassist aus Kroatien, Keyboarder mit griechischen Wurzeln & Frontmann aus Ecuador, boten eine überzeugende Rock’n’Roll Performance. Ihre Texte behandeln gleichermaßen persönliche als auch globale Themen.

STEREODRAMA►http://stereodrama.de/

Jochen Hein auf der VOLTA 13 Basel

Der Galeriekünstlers Jochen Hein (*1960 in Husum, DE ) wird  in diesem Jahr sein Messedebüt auf der Volta Basel 2017 geben. Auf dem Stand C24 wird er dem Basler Kunstpublikum eine Auswahl von  seinen Arbeiten aus verschiedenen Werkserien präsentieren.

Seit 2015 wird Jochen Hein von der Galerie Thomas Fuchs vertreten. Bereits seine erste Einzelausstellung in der Galerie, die sich auf Seestücke konzentrierte, war ein großer Erfolg. Die Sammler fühlten sich nicht nur von den Motiven und der Malweise angezogen, sondern waren auch von der illusionistischen Wirkung und gleichzeitig abstrakten Erscheinung seiner Bilder fasziniert. In den darauffolgenden Jahren war Jochen Hein sowohl auf nationalen Messen (Art Karlsruhe, POSITIONS Berlin) als auch auf internationalen Messen (art UNTITLED Miami Beach, VOLTA NY) sehr erfolgreich vertreten. Museumsausstellungen in Hamburg (Hamburg ins Gesicht geschaut, Museum Hamburg) Neunkirchen (Open Spaces – Landschaften, Städtische Galerie Neunkirchen) und Göppingen (Pieces of Water, Kunstverein Göppingen) folgten. Zuletzt hatte Jochen Hein zwei Einzelausstellungen (Über die Tiefe) im Museum Kunst der Westküste, Alkersum / Föhr, und in der Städtischen Galerie Neunkirchen. Zu diesen erschien eine Publikation im Boyens Verlag mit Texten von Dr. Ulrike Wolff-Thomsen und Nicole Nix-Hauck M. A.

Jochen Hein wurde “als Maler” geboren, wie er in einem Interview äußerte. Er malt, was ihn schon “als jungen Menschen in Erstaunen versetzt hat” und für ihn von “tieferer Bedeutung” erschien. Seine Motive scheinen dem Betrachter vertraut: das Meer, Parklandschaften, Grasstücke und Menschen. Das Meer gehört dabei zu seinen bevorzugten Sujets, nicht etwa weil er dessen Anblick liebt oder er sich diesem nahe fühlt, vielmehr weil es ihm “Angst” macht, ihm “als das große Fremde Ehrfurcht” einflößt.

Jochen Hein interessiert sich für das “Sichtbare in der Welt”, insbesondere für die “Wahrnehmung von Oberflächen” und “wie sie sich durch das Licht wandeln”. Um diese besondere Wirkung in seinen Bildern darzustellen, hat der Maler eigene Techniken entwickelt: den aufwändig vorbereiteten Maluntergrund, den “Körper”, übergießt er mit “Farbhäuten”. An einigen Stellen schleift er die Farbe wieder ab — mit dem Spachtel, den Händen oder anderen Hilfsmitteln — während er an anderen Stellen gegebenenfalls wieder Farbe aufträgt. Die gleißenden Lichtreflexe in seinen Meerbildern entstehen unter anderem mittels schwungvoll ausgeführten Armbewegungen: mit einem Pinsel in der Hand schleudert der Künstler weiße Farbe auf die vor ihm am Boden liegende Leinwand. Die genaue Platzierung dieser “Lichtpunkte” ist folglich zufällig. Hein bezeichnet seine Malerei als “eine Mischung aus Zufall und Notwendigkeit”, als ein “Sehen und Handeln” und zieht Parallelen zu den Prozessen in der Evolution. Diese von ihm entwickelte Arbeitsweise diene, so der Künstler, der “Selbstüberlistung” und erzeuge die gewünschte “Lebendigkeit”, welche die Arbeit erst zu “seiner Malerei mache”. Außerdem sei es die “natürlichste Art, die Komplexität der Natur einzufangen”. Erst wenn Hein nicht mehr weiß, wie er “etwas hinbekommen” hat, ist er zufrieden. Bei jedem Bild entwickelt er seine Technik weiter, dabei sind ihm “Unfälle die wertvollsten Mutationen”, um zu neuen Möglichkeiten der Malerei zu gelangen.

Jochen Hein führt den Betrachter mit seiner Malerei gewissermaßen hinters Licht, indem er ihm scheinbare Wirklichkeitsausschnitte, tatsächlich aber “informelle Bruchstücke” zeigt. Aus der Ferne hat der Betrachter den Eindruck, er befinde sich mitten auf dem offenen Ozean und sei diesem schutzlos ausgeliefert. Tritt dieser, angezogen von der detailliert wirkenden Malweise, näher an die Leinwand heran, stellt er allerdings irritiert fest, dass es sich um eine abstrakte Oberfläche, bestehend aus Farbspritzern und Farbflächen, “um sinnlose Informationen” handelt. Jene Täuschung des Betrachters, jene “Spannung zwischen Erwartung und Wirklichkeit”, die aus der “Spannung zwischen der Raumwirkung der Bilder aus der Ferne” und ihrer “banalen materiellen Beschaffenheit” aus der Nähe entsteht, ist es, die den Künstler reizt. Jochen Hein zufolge erlaube die menschliche Wahrnehmung und dessen Erkenntnisfähigkeit nur eine “ganz oberflächliche Ahnung” von der Welt. Der Mensch sei “zu einer Tunnelwahrnehmung verdonnert”. Und diese nur “oberflächliche Ahnung” des Betrachters von der Welt nutzt der Künstler für sich und zeigt in seinen Bildern, dass der “Mensch gerade nicht erkennt, was er sieht: Selbst die Illusion ist eine Illusion”.

Das Besondere an der Malerei von Jochen Hein ist, dass seine Abbilder von der Natur dem Betrachter vielleicht deshalb so real erscheinen, weil sie gerade nicht hyperrealistisch gemalt sind, sondern aus abstrakten Oberflächen bestehen. Seine Bilder setzen sich im Auge des Betrachters zusammen und lösen sich wieder auf, “so wie in dem Moment, in dem wir meinen, uns ein Bild von der Welt gemacht zu haben, sich bei näherer Betrachtung immer nur neue Unklarheiten und Fragen auftun”.

Die documenta 14

Die documenta 14 ist die 14. Ausgabe der documenta, einer der weltweit bedeutendsten Reihen von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Die documenta 14 findet in Kassel vom 10. Juni bis zum 17. September 2017 sowie in Athen als zweitem, konzeptuell gleichberechtigtem Standort vom 8. April bis zum 16. Juli 2017 statt. Künstler sollen mit und an beiden Orten arbeiten.

Die wichtigsten Kunstwerke, praktische Informationen und Empfehlungen der art-Redaktion zur Documenta in Kassel und Athen. Außerdem: aktuelle Berichte, Interviews, Bilder und Künstlerporträts zur weltweit bedeutendsten Ausstellungsreihe zeitgenössischer Kunst. Die von Adam Szymzcyk geleitete Documenta 14 findet 2017 zeitgleich in Kassel (10. Juni bis 17. September) und Athen (8. April bis 16. Juli) statt. Feste Orte in Kassel sind das Fridericianum oder die Documenta-Halle, die alle fünf Jahre für je 100 Tage bespielt werden.