Via Lewandowsky Fotoserie ›House Calls‹

Diese Kamerabilder hat ein Agent des Realen aufgenommen, und ein Agent des Irrealen hat sie anschließend beschriftet. Am Kreuzungspunkt ihrer Wahrnehmungen ist etwas Drittes entstanden, das die Spione im eigenen Auftrag in einem Akt der Eingebung PHOTOPROSA nannten. Zwei Kundschafter im Außendienst, die sich seit Jahren regelmäßig treffen und ihre Rechercheergebnisse auswerten. Bilder von fernen und nahen Schauplätzen sind es, Via Lewandowsky hat sie im Auftrag seiner Privatdetektei auf verschiedenen, zum Teil auch gemeinsamen Künstlerreisen der letzten Jahre angefertigt und seinem Kompagnon Durs Grünbein später zur Auswertung überlassen. Worauf dieser sie, ausreichend informiert über die Umstände und Anlässe, mit Kommentaren versah. Entstanden ist so ein Atlas der unmöglichen Orte, ein Dossier aus Bilddokumenten und handschriftlichen Texten […]. Aus ihnen wird ein Bewegungsmuster erkennbar, Spuren werden gelegt und gefunden, ein Narrativ zeichnet sich ab.

Bereits 1988 schworen sich Durs Grünbein und Via Lewandowsky in der gemeinsamen Heimatstadt Dresden unbedingte künstlerische Treue. Sie veröffentlichten unter dem Titel ›Ghetto-Hochzeit‹ Texte und Zeichnungen im Ursus Press Verlag von Christoph Tannert. Seitdem gingen regelmäßig Ideen im Spannungsfeld von Sprache und Bild zwischen ihnen hin und her, die Funken wurden zur Grundlage sehr unterschiedlicher Projekte. Prinzip war immer die gegenseitige Überraschung in einem Klima drohender Langeweile, gesellschaftlicher Konditionierung und Überwachung, damals im Osten, anders heute im Westen. (Text : Via Lewandowsky und Durs Grünbein)

Neben Soundobjekten von Via Lewandowsky steht die fortlaufende Fotoserie ›House Calls‹, eine Gemeinschaftsarbeit von Via Lewandowsky und Durs Grünbein im Mittelpunkt der Präsentation.

 

Die Heidelberger Literaturtage im Aufbruch finden vom 21. bis 25. Juni im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz Heidelberg statt.

Via Lewandowsky (* 1963, Dresden) studierte von 1982 bis 1987 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Zwischen 1985 und 1989 veranstaltete er dort mit der Avantgardegruppe der ›Autoperforationsartisten‹ subversive Performances, die den offiziellen Kunstbetrieb der DDR unterliefen. 1989 verließ er kurz vor der Wende die DDR und zog nach Westberlin. Er reist viel und hatte diverse längere Aufenthalte im Ausland u. a. in New York, in Rom, in Peking und in Kanada. Er lebt in Berlin.

Durs Grünbein (* 1962, Dresden) lebt seit 1986 nach kurzzeitigem Studium als Dichter, Übersetzer und Essayist in Berlin. Er war Gast des German Department der New York University und der Villa Aurora in Los Angeles. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Peter-Huchel-Preis 1995, den Georg-Büchner-Preis 1995, den Literaturpreis der Osterfestspiele Salzburg 2000, den Friedrich Nietzsche-Preis des Landes Sachsen-Anhalt 2004 und den Berliner Literaturpreis 2006 der Preußischen Seehandlungverbunden mit der Heiner-Müller-Professur 2006.

Natalie Czech  you see// but // you say

Im Werk der Fotokünstlerin Natalie Czech geht es auf charakteristische Weise um das Verhältnis von Bild, Bildgegenstand und Text. In umfangreichen Werkgruppen arbeitet sie an Formen einer konzeptuellen Verflechtung dieser unterschiedlichen Darstellungsebenen. Sie verbindet Stilmittel klassischer Objektfotografie mit verschiedenen, vorwiegend literarischen Textformaten. So lassen sich ihre Werke als visuelle Gedichte verstehen, denn sie interpretieren ihr poetisches Ausgangsmaterial weiter – seien es Gedichte verschiedener Autoren oder digitale Bildzeichen, sogenannte Icons, wie in ihrer neuesten Werkgruppe. Czechs Arbeit fächert die Textualität solcher Elemente in neue, pluralisierende Lesarten auf. Dabei verfolgt sie eine auf den ersten Blick paradoxe Unternehmung, nämlich die, ›mit Fotografie zu schreiben‹.

Ihre neueste Werkgruppe trägt den Titel ›to icon‹, und er birgt einen entscheidenden Deutungshinweis, macht er doch das Substantiv ›Icon‹ zum Verb, generiert ein aufs Lesen von Bildern bezogenes Kunstwort. Genau das geschieht in den neuen Fotoarbeiten: Sie zeigen Piktogramme, visuelle Kommunikationskürzel im Zwischenraum von Bild und Text, die heutzutage für praktisch jeden Handy-, Tablet- oder Web-User zur alltäglichen Bildlektüre geworden sind – so vertraut, dass man sie kaum mehr wahrnimmt, sondern schlichtweg funktional benutzt. Czech stellt fest, dass die digitalen Symbole in verschiedenen Programmen teils unterschiedliche Verwendungen und Bedeutungen haben. So sammelt sie Begriffsfelder, die ein Icon abdeckt, und inszeniert das semantische Feld in einem Foto. Dafür fotografiert sie etwa Kleidungsstücke und Accessoires im Stil von Mode- und Produktfotografie, liest die Form eines Icons in Umrisse, Falten oder Nähte der Objekte hinein – und appliziert sie jeweils als farbigen Kunststoffguss direkt aufs Foto.

Zum Beispiel in ›Pen /PR Shirt‹ (2016): Eine Designerbluse mit kleinteilig-opulentem Blumenmuster liegt bildfüllend locker drapiert mit angewinkelten Armen auf schwarzem Stoff. Erst auf den zweiten Blick entdeckt man im unteren Bildteil auf der Innenseite des linken Ärmels das Symbol eines stilisierten Stifts. Die länglich-rechteckige Form, am unteren Ende mit einem kleinen Dreieck, oben mit einem Quadrat versehen, kommt in verschiedenen Apps und Textprogrammen vor – und ist hier außerdem mit dem Nahtmuster der Manschette deckungsgleich, mit der sich der Ärmel aufknöpfen lässt. Da Bedeutung und Gebrauch eines Icons in den verschiedenen digitalen Anwendungen variiert, fügt Czech in ›to icon‹ den fotografierten Objekten, wie bei Waren üblich, eine Art Produktlabel hinzu. Darauf gibt sie akribisch die Bedeutungsvarianten und die jeweilige Referenzsoftware wieder. So kommt etwa das Symbol ›Pen‹ aus diesem Bild unter anderem in ›PicsArt Photo for Windows 8.1‹, ›TripAdvisor IOS 14.6‹, ›Pinterest © 2016‹, ›Google Translate © 2015‹ und anderen vor. Insgesamt notiert Czech hier acht Bedeutungsvarianten und Quellen. Auf dem Label zusammengeführt, liest sich die Aufzählung einzelner Funktionsbezeichnungen plötzlich assoziativ und frei wie ein poetischer Text: ›Draw / Drafts / Draft Reviews / Write a Review / Update Info / Edit / Text // Wrong?‹.

Czech (er) findet auf dem Weg solcher Manöver vielfach gestaffelter Rekontextualisierung und Rückübersetzung eine ganz eigene Art von Poesie. Sie knüpft auf freiere Weise an frühere Werkgruppen und deren Verflechtung von Bild und Poesie an, wie etwa bei den mehrteilig angelegten ›Poems by Repetition‹. Dort entfaltet Czech je ein Gedicht ausgewählter Autoren innerhalb eines wiederholt fotografierten Motivs. Die Fotografie, selbst ein Reproduktionsmedium, konstituiert Textproduktion dadurch ausdrücklich mit – auch dies eine Weise, mit Fotografie zu schreiben. Sie verwendet dabei oft Gedichte, die mit Stilmitteln der Repetition experimentieren. So sind diese Werke letztlich Sprachbilder im doppelten Sinne: Literarisch lassen sie sich als Konkrete Poesie oder experimentelle Dichtung lesen, bildbezogen aber ebenfalls als konzeptuelle Objektfotografie auffassen. Czech operiert dabei bewusst mit einer Ambivalenz, die schon in ihren literarischen Quellen angelegt und eines ihrer zentralen Themen ist, dass nämlich Text in sich bereits ein (literarisches) Bild und, ganz buchstäblich, stets auch Schriftbild ist. (Text: Jens Asthoff)

Natalie Czech (* 1976) lebt und arbeitet in Berlin. Ausstellungen u. a. im CRAC Alsace Altkirch, MOMA New York, Palais de Tokyo Paris, Fotomuseum Winterthur, Kunsthalle Wien, Hamburger Bahnhof Berlin, Kunstverein in Hamburg, Braunschweig, Langenhagen. Arbeiten u. a. in den Sammlungen des MOMA New York, Pinakothek der Moderne München, Fotomuseum Winterthur.

Qualität, Business und Networking: Die fünfte Edition der Fachmesse Selvedge Run

Qualität, Business und Networking: Die fünfte Edition der Fachmesse
Selvedge Run findet zur Fashion Week Berlin unter dem Motto „Built
on Trust“ statt.
Die Halbjahresmesse Selvedge Run präsentiert im Rahmen der Fashion Week
Berlin vom 4. bis 6. Juli Männermode, Schuhe und Accessoires, sowie Craft- und
Lifestyle-Produkte und bietet eine einmalige Plattform für seine stetig
wachsende Community.
Selvedge Run verbindet mit seinem Konzept Charakter-Marken mit Retailern, die die
Liebe zum Detail ebenso wie die Mission, ihren Kunden hochwertige und nachhaltige
Produkte zu bieten, teilen.
In der Kulturbrauerei, Berlin erleben Einkäufer und Besucher die qualitätsbewusste
Welt der Fachmesse. International anerkannte Fashion Brands, wie Hansen aus
Dänemark, die beiden New Yorker Label 3sixteen und Knickerbocker Mfg. Co.,
Indigofera aus Schweden und junge Marken, wie zum Beispiel &sons aus England
gehören zu den Ausstellern.
Selvedge Run ist mehr als nur eine Fachmesse: Sie ist ebenfalls eine Plattform für
eine Community, die sich mit seinen Produkten auf ehrliche Weise auseinandersetzt
und fair produziert. Einkäufer und Marken kommen hier zusammen, um gemeinsam
an einer herausragenden Präsenz in der qualitätsbewussten Welt zu arbeiten.
Jungen, innovativen Brands wird hier genauso die Möglichkeit geboten sich zu
präsentieren, wie auch etablierten und traditionsreichen Marken.
„Mit unserer Einzigartigkeit und dem konsequenten Weg, die wichtigste Show in
Europa für Qualität, Heritage und Denim zu werden, freuen wir uns damit zur Fashion
Week in Berlin zu starten und unsere Community zu erweitern“, so Shane
Brandenburg, Sales Manager der Selvedge Run.
Seit Januar 2017 gibt es The Markers Yard: ein Bereich, in dem sich Lifestyle-Brands
aus den Kategorien Home, Food, Outdoor, Mobility und Skincare präsentieren.
Spannende Marken, wie der Duft- und Seifenhersteller Juniper Ridge, Bel Sazar´s
regional hergestellter Vermouth und Bolich, der Pionier unter der Lichttechnik,
präsentieren erstmals ihre Produkte auf der Selvedge Run.
Ein weiteres Highlight diesen Sommer ist der im Rahmen der Messe stattfindende
Filmabend. Am 5. Juli um 21.00 Uhr feiert der Dokumentarfilm „Weaving Shibusa“
im Babylon-Kino Deutschland-Premiere.
Der Film erzählt eine Geschichte über die japanische Fertigungskunst und die
Leidenschaft für Denim. Nach der Vorführung gibt es eine Question & Answer Session
mit dem Produzenten und Shopbesitzer Kiya Babzani (Self Edge USA). Die
Veranstaltung ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Tickets können auf der Webseite
von Selvedge Run (www.selvedgerun.com) käuflich erworben werden.
Selvedge Run hat schon seit der ersten Ausgabe im Jahr 2015 eine starke Beziehung
zu japanischen Marken, sei es im Bereich Denim (Pure Blue Japan, Momotaro,
Spellbound, Fullcount) oder Apparel (SOULIVE, Orgueil). Dieses Jahr sind insgesamt
19 Marken aus Japan als Aussteller dabei. Für die Mehrheit der Brands ist Selvedge
Run die einzige europäische Messen, bei der sie sich präsentieren.

IMAN REZAI: I AM E-W­ASTE

Der für seine drasti­schen Arbeiten bekan­nte Künstler Iman Re­zai geht mit I AM E-­WASTE Thema von glob­aler Relevanz an. Un­ter dem Deckmantel des Recyclings verlas­sen jährlich 50 Mill­ionen Tonnen Elektro­schrott die Industri­estaaten und werden illegal an Endlager in Asien und Afrika deponiert, wo sie Me­nschen und Umwelt ve­rgiften. Diese Route macht der Künstler nun bekannt.

Rezai reist für I AM E-WASTE zu Orten, an denen die Abfallpr­odukte der technolog­isierten Konsumgesel­lschaft enden. Vor Ort entsteht eine mul­timediale Werksreihe, deren Ergebnis fern von üblichen Dokum­entationen liegen.
In der Konzeption der dreidimensionalen Arbeiten schafft Iman Rezai eine Verbind­ung zwischen den Urs­prungsländern und den E-Waste Deponien. Er füllt wiederversc­hließbare Glasflasch­en mit E-Waste von den Deponien, fügt re­flektierendes Glitze­rfragmente und das I AM E-WASTE Logo hin­zu. Diese Flaschenp­ost mit dem Namen „E­-MAIL“ schickt er auf eine Reise zurück an den Ort der Entst­ehung des E-Wastes.
Iman Rezai nutzt die subversive Kraft der Kunst zur Anregung individueller Momen­te der Reflektion. Die Vielfalt der verw­endeten Medien ermög­licht dem Betrachter eine modulare Ersch­ließung des komplexen Themas. Die fotogr­afischen und filmisc­hen Arbeiten liegen im Spannungsfeld von Umweltaktivismus und investigativem Jou­rnalismus. Die impul­sive Rezeption des Gesehenen schafft eine Entgrenzung von Ob­jektivität und Subje­ktivität und wirkt so konträr üblicher Sehgewohnheiten.

Getragen wird das Pr­ojekt über die Crowd­funding-Plattform Ki­ckstarter. Die Kampa­gne ging heute onlin­e. Sammler können hi­erüber Objekte der Werksarbeit vorab erw­erben und sich den Zugang zur filmischen Dokumentation der investigativen Reise sichern.

Zur Kickstarter-Kamp­agne: https://www.kickstarter.com/projects/668­289538/i-am-e-waste

ÜBER IMAN REZAI

Der deutsch-iranische Künstler Iman Rezai thematisiert in se­inen Arbeiten stets gesamtgesellschaftli­che Probleme, welche sich für ihn oft in Doppelmoral manifes­tieren. Die Provokat­ion hat er noch nie gescheut. Schon als Student polarisierte er international mit seiner partizipati­ven Performance Die Guillotine. Hier wur­de online über die Hinrichtung eines Sch­afs mittels einer ri­esigen selbstgebauten Guillotine abgesti­mmt. Der öffentliche Aufschrei war enorm. Das Leben eines Sc­hafes polarisiert, während es sich oft so bequem wegschauen lässt, wenn durch un­ser Handeln das Leben anderer Menschen aktiv verkürzt wird.

The Magic Oil von Jorgos Katsaros

Jorgos Katsaros, der gebürtiger Stuttgarter mit griechischen Wurzeln, ist Zauberkünstler, Comedian, Moderator, Musiker und Schauspieler.

Und er produziert seit Kurzem sein eigenes griechisches Olivenöl der Marke KATSAROS.Angefangen mit der Zauberei hat Jorgos Katsaros schon im Alter von acht Jahren indem er seinen größeren Bruder für die ersten Tricks mit Münzen und Karten den Zauberkasten abschwatzte. Der Vater, ein Bibliothekar, versorgt ihn mit Fachliteratur und seine Mutter nähte ihm die geheimen Taschen in sein Kostüm. Sie war auch sein erstes „Testobjekt“, wenn es um neue Tricks ging. Es folgen erste Auftritte bei Schulfesten und Familienfeiern.

Mit 15 wurde er Mitglied beim rennomierten Magischen Zirkel von Deutschland und entwickelt dort seine Wettbewerbsdarbietung „Lupenreine Illusionen“, bei der sich alles um ein magisches Vergrößerungsglas dreht. 1999 gewinnt er mit dieser Nummer den Grand Prix von Brüssel und wird außerdem Deutscher Vizemeister der Manipulation.

Im Jahr 2000 überreicht ihm Prinzessin Stephanie beim Zauberfestival „Monte Carlo Magic Stars“ den Silbernen Zauberstab von Monaco. Es folgen Bühnen- und TV-Auftritte in ganz Europa, in den USA, in Kanada und China. Im Jahr 2009 gewinnt er die Goldmedaille beim Zauberfestival in Shanghai.

Mittlerweile ist Jorgos Katsaros ein gefragter Moderator in Varietés und Dinnershows und wird für Galas, Firmenevents und Werbefilme gebucht.

The Magic Oil

Eine der beliebtesten Nummern aus seinem vielfältigen Repertoire ist die magische Flaschenvermehrung. Und bei Jorgos passiert das nicht, wie üblich, mit Weinflaschen, sondern mit KATSAROS-Olivenöl – The Magic Oil.

Wenn er dann nach einer Show im Foyer mit den Zuschauern redet und dabei auf sein Öl zu sprechen kommt, denken viele, das wäre nur ein Gag. Umso mehr sind sie dann ein zweites Mal verblüfft. Diesmal aber nicht wegen der Illusionen und Zaubernummern, sondern weil es dieses Olivenöl wirklich gibt. Und davon reichlich, da Jorgos ja anscheinend jeden Abend auf der Bühne diese griechische Spezialität herbei zaubert.

Crossover Marketing könnte man so etwas nennen. Wenn sich Show und Realität überschneiden.

In Wirklichkeit steckt aber keine Magie, sondern viel Leidenschaft dahinter, um dieses exklusive Olivenöl in die deutschen Küchen zu zaubern.

Schon immer brachte er für Freunde und Bekannte sein Öl mit nach Deutschland, welches von den familieneigenen Bäumen aus dem Heimatdorf seines Vaters stammt. Weil die Nachfrage nach seinem Spitzenöl immer größer wird, entschließt er sich 2015 seine eigene Firma zu gründen, um diese seltene und rare Olivenölsorte „Athinoliá“ für alle Feinschmecker zugänglich zu machen.

Seinem Traumberuf, der Zauberei, ist Jorgos Katsaros aber treu geblieben. Und gerne garniert er seine Shows mit Anekdoten aus Griechenland. So muss man, seiner Meinung nach, den Griechen dankbar sein für all die griechischen Mathematiker wie Pythagoras oder Archimedes. Denn ohne sie wüssten wir ja gar nicht, wie viel Schulden Griechenland hat.

Die fantastische Mischung aus Schwabe und Grieche birgt aber auch ein Problem: Die einen wollen sparen, die anderen müssen.

Magische Musik

Nicht nur kabarettistische Einlagen baut Jorgos in seine Shows ein, auch musikalisch hat das Multitalent einiges zu bieten: Denn Jorgos Katsaros ist auch ein ausgezeichneter Geigenspieler.

Ab dem Alter von sieben Jahren bekommt er Violinenunterricht und heute ist er darüber sehr froh, die Musik in seine Vorführungen einbauen zu können. Er begleitet Artisten und Sängerinnen in Dinnershows und Varietés live auf der Bühne und lässt währenddessen noch Spielkarten an seinen Fingern erscheinen. Und wenn dann erwachsenen Zuschauer wieder zu Kindern werden und sich verzaubern lassen, ist der griechische Schwabe Jorgos Katsaros glücklich.

Exposition de l'artiste Moa Daliendog en Bourgogne à la propriété Coudurier-Jung

Du Jeudi 22 juin, date du vernissage, au 20 juillet 2017 se déroulera à Beaune l’exposition Ca$h Ca$h de l’artiste bordelais Moa Daliendog.

Cette exposition se déroulera à la propriété viticole Coudurier- Jung (propriétaires et négociants) au coeur de Beaune, dans le caveau familial, une merveille du XVIème siècle en pierre naturelle magnifiquement restaurée.Une initiative originale pour découvrir le surprenant travail de l’artiste ainsi que les vins de la propriété, une dégustation sera en effet proposée au cours du vernissage.

Moa Daliendog est un artiste plasticien français né en 1980 à Libourne. C’est à partir de la fin des années 1990  qu’il se forme aux arts plastiques en cadre scolaire et universitaire. Plus tard, il organisera des expositions collectives au sein de l’association Pilgrimage dont il est l’un des membres fondateurs.

C’est en  2013 qu’il commence son travail sur la série CA$H-CA$H et collabore avec l’artiste Auguste. Aujourd’hui il  perfectionne et développe sa série CA$H-CA$H, offrant aux sujets qu’il représente une aura magique et envoûtante, aux couleurs vives et aux nombreux effets de matière distinguant son travail  par ces particularités originales qui lui confèrent une identité singulière.

Cette série est le fruit de nombreuses années de travail consacrées à la photographie de portraits, à l’utilisation de son scanner et de son imprimante, ainsi qu’à peaufiner sa technique de finition et qu’il a malicieusement nommée « MÉLATAPATAPEINTURE».

À travers cette série de portraits, il cristallise ses modèles au sein d’un univers coloré empli d’effets de matière, les inscrivant ainsi dans une forme de moment d’éternité. Ses textures sont réalisées à l’aide d’un scanner, il scanne les emballages de nos produits de consommations courants, les sacs que nous utilisons au supermarché, ou bien de l’aluminium ou du cellophane froissé, ou des vêtements…

C’est un savant mélange de numérique, un excellent dosage de talent, et sa finition unique « MÉLATAPATAPEINTURE »qui donnent aux œuvres de Moa Daliendog un rendu proche de la peinture. Cette technique numérique produit discrètement du geste qui se dégage, une aura en infusion. L’artiste imprime lui-même ses travaux à l’aide de son imprimante, les œuvres sont composées de 12, 20 ou 30 pages de papier photo A4 (21/29,7 cm).

Il recouvre en guise de finition ses travaux avec de la résine époxy à l’intérieur de laquelle il insère des paillettes brillantes, de l’étain et des éclats phosphorescents. Pour vous parler du travail de l’artiste nous pouvons citer la critique d’Anna Piergentili dans Stile Arte :

« Les compositions de l’artiste français Moa Daliendog sont éthérées, sous le profil d’une vibration intense de la matière, aux couleurs intenses et vives. Avec sa grâce ravissante, Moa immortalise les déesses d’Hollywood en termes postwarholiens, qui mettent en lumière une attitude non affadie sur ce maître des icônes du vingtième siècle. Une opération loin d’être aisée et pourtant parfaitement réussie du point de vue de la réinvention d’un module.

Il apprécie de mettre en valeur les vedettes ayant marqué l’histoire, étant devenues des légendes et appartenant désormais aujourd’hui à notre imaginaire collectif, telles que Madonna, Marilyn Monroe, Brigitte Bardot, sans pour autant dédaigner les nouvelles célébrités du ‘tapis rouge’. Parmi ses œuvres apparaissent aussi les impérissables Uma Thurman et Claudia Schiffer, Paris Hilton et même la reine de « Wrecking Ball », la très sulfureuse Miley Cyrus.

L’artiste, partant des portraits photographiques des stars les plus célèbres, tresse une trame chromatique vraiment singulière. Il est un génie dans l’utilisation des textures, sur lesquelles se posent des lumières romantiques et des ombres exquises de dentelles qui enrichissent les images.

Son art délicieusement éclectique surprend par son adresse dans l’utilisation équilibrée des teintes pastel, une touche naturaliste qui confère une aura magique particulière aux femmes splendides qu’il représente, comme si elles étaient des fleurs bariolées prises au piège dans une dimension surréaliste. Une réinterprétation sans précédent de la polychromie « à plat » du père du Pop Art, Andy Warhol ».

Amateurs de beaux arts et amoureux du bon vin, nous vous donnons donc rendez-vous le 22 juin à partir de 18h pour un délicieux moment  de convivialité.

Informations pratiques:

Adresse: la propriété Coudurier-Jung est située au 19, Rue du Faubourg Bretonnière 21 200 Beaune

www.coudurierjung.com

Retrouvez également les œuvres de Moa Daliendog actuellement en vente au concept-store

Tata Roberta – 19 place Saint- Georges – 31 000 Toulouse

Symbole , Spuren , Zeichen , Codes – ein QUADROLOG

Vier Künstlerinnen, vier Ansätze, eine Ausstellung. Das Thema Symbole – Spuren – Zeichen – Codes wird sehr unterschiedlich aufgefasst:

Christiane B. Bethkes Bodeninstallation „Blind Date“ transformiert die Brailleschrift. Eine über den Tastsinn wahrnehmbare, abstrakte Codierung wird visuell erfahrbar. Die Betrachter sind aufgefordert, die Botschaft für den eigenen „Innenraum“  zu übersetzen.

Chris Firchow zeigt aus der Chinesischen Tradition kommend Zustandsbilder aus dem I Ging. Es sind Formen, die Zustände umreißen oder darstellen. Die Grundlage für die von ihr entwickelten Werke  bildet das wahrscheinlich älteste Buch der Welt: Das Buch der Wandlungen – das I Ging.

Karolin Hägele hat in ihren neusten Arbeiten den Berg zum Thema, den Berg als Symbol der ursprünglichen Kraft der ungebändigten Natur, aber auch der Verbundenheit mit ihrer Heimat.  Transparenz, Vielschichtigkeit und Fließenlassen  prägen ihre Malerei, die sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion bewegt.

Katja Krouppas „Vor allem ihre Stilleben haben die große Ruhe von geglückten Kompositionen. Ein vorsichtiger, betont menschlicher Klang geht von ihnen aus, der uns in seiner Klarheit sofort auffällt, seltsam vertraut und doch fremd“ -Klaus Fußmann über ihre Stillleben.

Die Künstlerinnen aus Köln, Berlin, St. Petersburg und Ravensburg  treten über ihre unterschiedlichen künstlerischen Ansätze in einen „Quadrolog“ und begreifen die Ausstellung als Ausdruck und Möglichkeit der Verständigung.

Im Rahmen der Ausstellung wird es zwei Lesungen geben, von Alexandra Linett am 06.07. um 19 Uhr und von Petra Lohan am 30. 07. um 17 Uhr.

Symbole , Spuren , Zeichen , Codes – ein QUADROLOG

Ausstellung in der Galerie am Nöldnerplatz,

Lückstr. 72/73, 10317 Berlin

26.06.  – 30.07.2017, Vernissage am 24.06. um 17 Uhr

Flohmarkt zugunsten women4children und Herzenskinder e.V.

FLOHMARKT der Kinderhilforganisation
women4children & HerzensKinder e.V.
Am Sonntag, den 18. Juni 2017 von 11:00 – 18:00 Uhr.
Neben dem Getränkeangebot des Löwenpalais,
werden Kuchen der Wiener Conditorei, Geflügel-HotDogs von Vypii,
Salate von der CousCous Schale, Datteln der EMBASSY OF THE UNITED
ARAB EMIRATES Berlin, Früchte der FRUIT BOX BERLIN, Bouletten und Kartoffelsalat von
FONTIVA – Wohnen- & Pflegedienst angeboten, dessen Einnahmen zu
100% an die Kinderhilfsorganisationen gespendet werden.
 
Es werden Geschenke verlost, wobei jedes Los gewinnt!
 
u.a. von SEASON SPA & Fitness Club im Steinberger Hotel am Kranzleramt (7.Stock),
Personal Training FitByFerro in Charlottenburg, Juwelier LUTZ REUER,
LOST MONKEY Uhren, DEMIR Gartenbau, FRUIT BOX BERLIN, LAUGHING HEARTS,
BHS-BAU Group, KÖRPERNAH Dessous & Bademode, HÜLYA Friseur, BITO FARBEN Berlin,
BISS Kieferorthopädische Praxis, SWAN Beauty Berlin, AQUA Physiotherapie Dahna
Huschelt & Franziska Rahn, Julia Stein von der METRO
u.v.a.
20% der Verkaufserlöse werden an die gemeinnützigen Kinderhilfsorganisationen
women4children gGmbH und Herzenskinder e.V. gespendet. Die gespendete
Summe geht zu 100 % an die gemeinnützigen Kinderhilfsprojekte der beiden Organisationen
 
Mehr Informationen zu den Hilfsorganisationen finden Sie unter:
 
www.women4children.de
www.herzenskinderev.de

Gregor Gysi / Anna Thalbach / Max Moor lesen „Marx und Engels intim – aus dem unzensierten Briefwechsel“

Eine Lesung aus den persönlichen Briefen und Texten der berühmtesten Philosophen der Welt: Karl Marx und Friedrich Engels. Diese privaten Briefe dieser beiden Männer sind so unerwartet deftig, dass man sie unbedingt vorlesen muss.

Nach dem Tode von Marx erbte Engels alle seine schriftlichen Unterlagen. Nach Engels´ Tod wiederum ging alles in das Eigentum der SPD über, die Marx´ Nachlass aber so nachlässig verwaltete, dass einige seiner Aufzeichnungen einfach verloren gingen.

Einer der Menschen, die sich daran machten, alle Dokumente der beiden wieder zu einer kompletten Sammlung zusammenzutragen, war ein Mann namens Dawid Rjasanow, der Leiter des Moskauer Marx-Engels-Instituts war. Herr Rjasanow sammelte einfach alles. Auch die Briefe, aus denen diese Lesung besteht. Das machte ihn in den Augen der sowjetischen Führung so verdächtig, dass man ihn 1938 vorsichtshalber erschießen ließ. Man kann ja nie wissen bei so neugierigen Leuten!

Es wird vorgelesen, was teilweise nie für die Öffentlichkeit bestimmt war! Und Sie werden fürs Zuhören bestimmt nicht erschossen! Versprochen!

Dr. Gregor Gysi, Jahrgang 1948, prägte wie wenige andere Politiker der vergangenen Jahre die politische Debatte in Deutschland. Als Rechtsanwalt vertrat er u. a. Robert Havemann, Rudolf Bahro und Bärbel Bohley. Er war der letzte Parteivorsitzende der SED und der erste der PDS. Von 1990 bis 2002 und wieder seit 2005 ist Gysi Mitglied des Deutschen Bundestages gewesen. Mit seinen Reden fasziniert er bis heute selbst seine politischen Gegner. Als Fraktionsvorsitzender führte er die Partei Die Linke zehn Jahre lang, bis er im Herbst 2015 von der Bundesfraktions-Spitze abtrat. Im Dezember 2016 wurde er zum Präsidenten der Europäischen Linken gewählt.

Max Moor ist gebürtige Schweizer und studierte an der Zürcher Schauspiel-Akademie und arbeitete als Film- und Theaterschauspieler. Seine über 25-jährige Karriere als Reporter und Moderator beginnt bei kunst-stücke im ORF. Mit dem Grimme-Preis-nominierten CANALE GRANDE auf VOX wird er in Deutschland bekannt. Für 3sat moderierte er ab 2005 das Magazin KULTURZEIT. 2007 übernimmt er die ARD-Kultursendung ttt – titel, thesen, temperamente. Darüber hinaus präsentiert er die regelmäßigen Gesprächsreihen BERNER REDEN und MAX MOOR & DIE KUNST – FÜR ALLES UND JEDEN? in Bonn.

Anna Thalbach gehört zu den großen Charakter-Darstellerinnen des deutschen Films und Fernsehens. In TV-Kultserien wie „Tatort“ oder herausragenden Kinoproduktionen wie „Friedrich – Ein deutscher König“ begeisterte die Schauspielerin ein Millionen-Publikum. Anna Thalbach ist eine der versiertesten und besten Hörbuchinterpretinnen, die auch durch ihre Live-Lesungen begeistert.

Donnerstag, 29. Juni 2017– 20:00 Literatur LIVE im PRATER

Veranstaltungsort

PRATER

Kastanienallee 7-9

10435 Berlin

Karten-Tel. 55 77 52 52

besucherservice@parkaue.de

Christian Brückner liest Roger Willemsen „Wer wir waren“

Christian Brückner hat den letzten Text von Roger Willemsen als Hörbuch eingesprochen und liest nun live im Prater

„Woher nehmen wir nur all unser Nichtwissen?“

Im Sommer vor seinem Tod arbeitete Roger Willemsen an einem neuen Buch: „Wer wir waren“ sollte es heißen. Er sah sich unsere Gegenwart an, als wäre er schon viele Jahre weiter in die Zukunft gereist: Was machen wir gerade mit dieser Welt und unserem Leben? Warum machen wir das? Und warum machen wir es nicht anders, obwohl wir wissen, dass wir so in die Katastrophe schlittern? Roger Willemsen arbeitete an diesem Buch mit großer Entschiedenheit und Leidenschaft.

„Wer wir waren“ sollte im Herbst 2016 erscheinen, aber Roger Willemsen hörte auf zu schreiben, als er von seiner Krankheit erfuhr. Er trat auch nicht mehr auf. Kurz vorher hatte er im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern eine Rede von mitreißendem Furor gehalten, in der er den Kern von „Wer wir waren“ formuliert hat. Sie war für ihn von großer Bedeutung und ist es für uns umso mehr: Es war sein letzter Auftritt, es ist sein letzter Text.

Uns haben viele Briefe erreicht, in denen Roger Willemsens Leserinnen und Leser fragen, ob wir wissen, was er zu den politischen und sozialen Entwicklungen unserer Tage gesagt hätte. Diese Rede gibt darauf Antworten. Auch deswegen haben wir uns entschlossen, sie zu veröffentlichen. Ihr Aufruf, sich nicht einverstanden zu erklären, lässt uns alle spüren, wen wir verloren haben. Und was wir ihm und uns schuldig sind. Jörg Bong. Verlegerischer Geschäftsführer S. Fischer Verlag. Frankfurt, 2016

Der gleichzeitig coole, warme und raumgreifender Sound von Christian Brückner ist durch Filme, Hörfunk, Lesungen, Hörbücher und als Synchronstimme ( Robert de Niro, Harvey Keitel, Martin Sheen, Peter Fonda etc.) zur Legende geworden. Zusammen mit seiner Frau Waltraut gründete er den parlando (Hörbuch-)Verlag (www.parlando-verlag.de). Christian Brückner wird für seine Arbeit mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet und erhält mehrfach den Deutschen Hörbuchpreis, 2012, erstmalig als Auszeichnung für das Lebenswerk. Er ist Ehrenpreisträger der deutsche Schallplattenkritik 2016.

Veranstaltungsort

PRATER

Freitag, 30. Juni 2017– 20:00 Literatur LIVE im PRATER

Kastanienallee 7-9

10435 Berlin

Karten-Tel. 55 77 52 52

besucherservice@parkaue.de

Ucon Acrobatics

Im Frühjahr 2001 wurde die  erste Kollektion veröffentlicht mit der Vision eine Marke ins Leben zu rufen die sich durch Qualität, Innovation, Kreativität und eine Produktion unter fairen Bedingungen auszeichnet. Mit einer großen Leidenschaft für die Arbeit von talentierten Künstlern und der Design-Community arbeiteten sie an einzigartigen Kooperationen um ein kreatives und gesundes Umfeld für die Marke zu schaffen. Das Studio in Berlin-Friedrichshain, ein alter komplett umgebauter Kuhstall, liegt in einem Kiez wo Kunst, progressives Design, Architektur und Mode eine lange Tradition hat.

Die Produkte entstehen im berliner Studio aus der Inspiration der Stadt, den Ländern die sie bereiset haben und durch  Freunde und Bekannte. Den Anspruch an denen  sie an ihr Produktdesign haben spiegelt sich vor allem in Minimalismus, Innovation und Funktionalität wieder. Bei jeder neuen Entwicklung habe sie den Anspruch an sich selbst, ein perfektes Produkt zu kreieren. Diese sollen Spass machen, den Alltag erleichtern und gleichzeitig gut aussehen. Diese Erfahrung aus über 15 Jahren seit Gründung haben ihnen geholfen eine Marke zu schaffen auf die sie sehr stolz sind. Ucon Acrobatics richtet sich an eine neue Generation von kreativen Konsumenten, die unsere Vision von innovativen & funktionalen und gleichzeitig modernen, minimalistischen Produkten teilt. Ein ganz klarer Fokus auf das bestmögliche Produkt mit anspruchsvoller Fertigung und technischem Know-How haben sie dahin gebracht wo sie heute sind.

Die Bedeutung von Ucon Acrobatics

Das Leben in der Stadt haben wir mit grosser Begeisterung angenommen. Wir schätzen es sehr dort zu wohnen wo sich soviele unterschiedliche Kulturen treffen. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die der ein oder andere vielleicht im Vorbeigehen übersehen mag, uns aber immer wieder auf’s neue inspirieren. Die täglichen Herausforderungen sind für uns Abenteuer die wir leben, nicht Probleme die wir lösen. Wir wollen leicht durch’s Leben gehen, und jeden Tag unsere Ideen hinterfragen um uns ständig weiterzuentwickeln – ohne jemals and der Qualität oder an unseren Idealen Abstriche zu machen.
Ucon Acrobatics. Balance und Leichtigkeit im täglichen Leben.
Link: https://ucon-acrobatics.com/view-all-items/?firstload=20

All-White Everything at SEEK’S SUPER NATURAL POP-UP SHOP

Vom 4. bis 8. Juli 2017 bringt die SEEK zur Fashion Week einen Pop-up-Shop auf die Straße.

Die SEEK transformiert den Hotspot Fechtner Delikatessen – bekannt für ein umfassend gesundes Food-Angebot bestehend aus regionalen Produkten höchster Qualität – in ein Retail-Konzept. Fashion In- und Outsider finden hier zusammen, um zu inspirieren und sich inspirieren zu lassen. Die Berliner Torstraße, wo das erste Pop-up-Format der SEEK aufschlägt, ist ein Zentrum der Offenheit, Inspiration und Individualität.

Die SEEK als offizielle ‚voice of street culture’ begibt sich mitten hinein ins Leben.

Marke, Einkäufer, Presse, Konsumenten – die Grenzen verschwimmen von Saison zu Saison mehr. Als zeitgemäße Antwort auf die Herausforderungen des Handels präsentiert der Shop eine kuratierte Auswahl von Mode, Food und Lifestyle. Mehr noch: Der Einkauf wird zum Erlebnis, indem ein Konzept entsteht, an dem jeder teilhaben will, und das jeder teilen möchte.

Das Konzept Super Natural ist gleichermaßen das Dachthema der sechsten Ausgabe des SEEK Magazines. Im Pop-up-Shop werden ausschließlich weiße Produkte angeboten, in einem klaren und auf das Wesentliche reduzierten Umfeld. Am 3. Juli wird dann zum Launch der aktuellen Printausgabe in den Pop-up-Shop eingeladen.

Super Natural ist in Zusammenarbeit mit Daniel Padilla Werner (Brand & Retail Consultant/Buyer Denim & Urban bei der KaDeWe Group) entstanden.

Rudy Cremonini - The Club

The Club ist die driHe Einzelausstellung des in Bologna lebenden und arbeitenden Künstlers Rudy Cremonini (*1981 Bologna, Italien).
Rudy Cremonini erschaS mit seiner einzigarTgen Pinselführung, mit der er die Farben oW dick und cremig auf die Leinwand auWrägt, Bildwelten von poeTscher Intensität, die sich zwischen FiguraTon und AbstrakTon bewegen. Dabei nutzt der Künstler keinerlei Vorzeichnungen, sondern arbeitet direkt auf der Leinwand. Die MoTve in seinen Bildwelten sind Gegenstände (STllleben), Figuren (Porträts) oder Szenen aus seinem unmiHelbaren Umfeld. Neben der abstrakten Malweise sind es die überwiegend zarten, eher dunkleren Farben, die diesen MoTven eine hintergründige Tiefe und gewisse MysTk einverleiben. 
 Für die Ausstellung The Club hat sich Cremonini insbesondere mit dem Genre der Porträtmalerei auseinandergesetzt. Für ein Porträt, so der Künstler, brauche der Maler „viel Kontrolle und Respekt für die Person“ da es „voller KraW und Energie“ stecke. Schon kleinste Gesten – seien es leuchtend blaue Augen wie in Blue Wool, die stylische HerrenkeHe und das Unterhemd in If Your Life is oder die weiße Haube der Krankenschwester in The Nurse – können Rückschlüsse auf den Charakter der porträTerten Person zulassen, sie gar einer besTmmten (GesellschaWs-)Gruppe zuordnen. GleichzeiTg geht es Rudy Cremonini darum, das „Verwundbare“ im Subjekt für den Betrachter sichtbar zu machen, so wie mit der Arbeit The Club. Es zeigt die Nahansicht eines dunkelhäutigen Menschen. Lediglich die Augen und der Ansatz des Mundes sind eindeutig zu erkennen. Cremonini macht mit dieser Arbeit auf die aktuelle Situation vieler Flüchtlinge aufmerksam, die von Teilen der Gesellschaft ausgegrenzt, nicht in den „Club“ aufgenommen werden.
Daneben werden wieder Arbeiten zum Thema der „Sicherheitszonen“ – oder Rückzugsorte – in der Ausstellung zu sehen sein, ein für Rudy Cremonini typisches Thema. So zeigt er uns in The New Bedroom ein junges Mädchen, das mit Kopeörern auf dem Boden ihres Zimmers sitzt und vollkommen von der Außenwelt abgeschirmt in ein Buch oder eine ZeitschriW verTeW zu sein scheint. Auch hier hat der Künstler, auf der Suche nach neuen MoTven, Details aus dieser Arbeit herauslöst und zu eigenständigen Bildwelten mit eigener Wirkung erweckt (Music, Indoor Plants und Ceramic Penguins). 
 Im März dieses Jahres feierte die Galerie mit dem Künstler dessen New Yorker Messedebüt auf der Volta NY überaus erfolgreich. Schon zuvor machte Cremonini durch zahlreiche Ausstellungen in Italien, Frankreich und Deutschland auf sich aufmerksam und gehört zu den aufstrebenden und vielversprechendsten jungen Künstlern der Galerie Thomas Fuchs.

SAVVY Funk

Im Rahmen des Radioprogramms Every Time A Ear di Soun präsentieren die documenta 14, Deutschlandfunk Kultur und SAVVY Contemporary SAVVY Funk, ein Radioprojekt und offenes Archiv in Form eines Lese- und Hörraums sowie eine Reihe von „Fußnoten“ der eingeladenen Künstler_innen.

SAVVY Funk geht am 16. Juni um Mitternacht auf Sendung und sendet bis zum 8. Juli auf UKW 103.0 MHz in Berlin, UKW 90.4 MHz in Kassel, SW 15560 kHz und auf documenta14.de.

Offene Galerie und Radiostudio vom 17. Juni bis 8. Juli täglich von 9–24 Uhr, Plantagenstraße 31, 13347 Berlin

Eröffnungsparty 17. Juni, 18 Uhr, SAVVY Contemporary im silent green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin

Live auf der Bühne: Adespotes Skyles, Satch Hoyt, AGF (Antye Greie-Ripatti) und Mista Wallizz

SAVVY Contemporary wird für 22 Tage zu einem Radiosender, der sich als offenes Studio und Plattform versteht und Audiomaterial und Hör-Inhalte live produziert und sendet. SAVVY Funk, ein 24/7-Radioprogramm und -Kunstwerk, ist ein Raum für Hörexperimente, neue Formen der Partizipation, Performativität und erkenntnistheoretische Vielfalt. Als Projekt mit einer breiten Palette von Praktiken und Sprachen, erkundet SAVVY Funk klangliche und auditive Phänomene – Stimme, Geräusch, Musik und Sprache – als Medien, um kontrahegemoniale Geschichten zu schreiben; reflektiert wird zudem, wie durch Klang psychische und physikalische Räume geschaffen und organisiert werden.

SAVVY Funk setzt auf die Kraft des Sounds und des Radios bei der Ausgestaltung von Wissen und Aktion. Inspiriert von Frantz Fanon und seiner Auffassung des Radios als Mittel des politischen Kampfs und des Widerstands sowie von Rudolf Arnheims Aufruf, ausdrücklich die Dichter „in die Funkstudios“ zu holen, hat das Projekt 18 Künstler_innen eingeladen, das Radioprogramm zu gestalten. Die Künstler_innen haben mit Studierenden der von Professor Nathalie Singer und Martin Hirsch geleiteten Klasse für Experimentelles Radio an der Bauhaus-Universität Weimar Formen der Zusammenarbeit entwickelt.

Die Bauhaus-Universität Weimar stellt zudem ein offenes Archiv mit über zweihundert Gegenständen zur Verfügung, das von Singers Privatsammlung (darunter wichtige Buchpublikationen, Schallplatten und historische Objekte aus der Frühzeit des Sendebetriebs und des Hörspiels) bis zu dem digitalen Archiv für Radiokunst EXPA reicht, einem Projekt und einer Ausstellungsreihe der Bauhaus-Universität Weimar. Besucher_innen sind eingeladen, diese Sammlung von mehr als 7000 Audioarbeiten, die über ein Jahrhundert Radio- und Audiokunstgeschichte umfasst, zu durchstöbern und anzuhören. Am Klangarchiv für Audiokunst EXPA ist SAVVY.doc, die offene Bibliothek von SAVVY Contemporary mit seltenen Publikationen und Magazinen ebenso beteiligt wie Colonial Neighbours, SAVVY Contemporarys dauerhaftes radikales und partizipatives Archiv zur deutschen Kolonialgeschichte.

Zusätzlich zum Radioprogramm und dem Lese- und Hörraum stellt eine Reihe von „Fußnoten“ in Form von Kunstwerken, Dokumenten, Videoarbeiten und Hörstücken Überlegungen über die Macht des Hörens und die poetischen und politischen Dimensionen des Klangs an. Neben den Beiträgen der SAVVY Funk Künstler_innen präsentiert Rui Vilela seine Recherchen über das guinea-bissauische Rádio Libertação, welches 1967 während der kolonialen Besetzung durch Portugal gegründet wurde und eine wichtige Rolle spielt für die von Amílcar Cabral ins Leben gerufene afrikanische Partei für die Unabhängigkeit von Guinea und den Kapverden (PAIGC).

Diese Arbeiten, die sich über die Räume von SAVVY Contemporary verteilen, sind mit den Strukturen des Sendestudios durch eine von Igor Eskinja entworfene Raumintervention verknüpft. Besucher_innen des SAVVY Funk sind eingeladen, in dieses vielschichtige Forschungsmaterial einzutauchen, das Radio machen in vivo zu erleben und zugleich Akteure in einer „einfallsreichen Partnerschaft zwischen Ausübenden und Publikum zu werden“ (Seán Street, The Poetry of Radio: The Colour of Sound, New York: Routledge, 2012).

Teilnehmende Künstler_innen und Radiomacher_innen

AGF (Antye Greie-Ripatti), Leo Asemota, Gívan Belá, Alessandro Bosetti, Alberto de Campo, Igor Eskinja, Islands Songs (Silvia Ploner & Nicolas Perret), Tim Etchells, Abrie Fourie (Colonial Neighbours), Dani Gal and Achim Lengerer, Satch Hoyt, Felix Kubin, Brandon LaBelle and Anna Bromley , Missy Magazine (Gina D’Orio & Margarita Tsomou), Mobile Radio (Sara Washington & Knut Aufermann), Nástio Mosquito, Ahmet Öğüt, reboot.fm (Diana McCarty & Pit Schultz), Natascha Sadr, Haghighian and Nicholas Bussmann, Saout Radio (Anna Raimondo & Younes Baba-Ali), Rui Vilela , Tito Valery, James Webb

SAVVY Funk Team

Programmverantwortliche und Kuratoren:

Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Marcus Gammel, Elena Agudio

Koordinatoren:

Tina Klatte, Maximilian Netter

Kuratorische Assistentin:

Sol Izquierdo de la Viña

Management:

Lema Sikod

Management Assistentin:

Lynhan Balatbat

Experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar, Studiengang Kunst und Gestaltung:

Unter Leitung von Prof. Nathalie Singer, Martin Hirsch

Radiosendung:

Konrad Behr, Jennifer Fuchs, Jan Glöckner, Grit Lieder, Johann Mittmann, Janine Müller, Benjamin Serdani, Corinna Thamm, Josephine Tiede, Severin Schenkel, Andreas von Stosch, Markus Westphal

Ausstellungsdesign und Archivrecherche:

Anna Rupp, Rosa Süß, Rafael Brasil Sabino, Alejandro Weyler. Aus dem EXPA Archiv und der Sammlung von Nathalie Singer

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der documenta 14.

„Sternenstaub“ Musiker SEOM veröffentlicht neues Album

Der Musiker SEOM schafft, was viele seiner Kollegen nicht schaffen: mit seiner Musik und seinen Texten Menschen tief im Herzen zu berühren. Er sieht sich als ein Bote im Zeichen des Guten, als ein Heiler mit Worten und Brückenbauer der neuen Zeit. Auf seinen Alben verbindet er Spiritualität und Hip Hop auf einzigartige, feinfühlige, intelligente und stets konstruktive Art und Weise. SEOMs Ziel ist es, einen Unterschied im Leben anderer Menschen zu bewirken. Seine Musik ist seine Berufung, eine Herzenssache und ein kreatives Feld, in dem er sich, seine Bestimmung und seine Träume verwirklicht. SEOM hat erreicht, was er auch Anderen vermitteln möchte; ein Leben voller S-ensitivität, E-nergie, O-rientierung und M-ut. Jetzt brachte er sein neues Album „Sternenstaub“ auf den Markt.

SEOM erinnert mit seinem 19. Album „Sternenstaub“ den Hörer an die eigenen Möglichkeiten, Potenziale, die innere Schönheit und Schöpferkraft. Die Verbindung von tiefgehenden, poetischen und anspruchsvollen Texten, getragen von harmonischen Streichern, erhebenden Melodien und einer Kombination aus klassischen Elementen sowie modernen Fassetten, machen dieses Album einzigartig und interessant für junge und ältere Hörer gleichermaßen.

„Sternenstaub“ erschien über das Label Vibrating Music, enthält 17 Spiritual Hip Hop-Musikstücke, wurde geschrieben und aufgenommen von SEOM und komponiert in Verbindung mit Jack Center. Den Feinschliff der Produktion, Mix und Mastering übernahm Andy Eicher. Das Artwork stammt von Sacred Design, das Bild erschuf Alexander Stuber. Das umfangreiche Booklet enthält alle Texte und auf Wunsch wird „Sternenstaub“ auch handsigniert versendet. Zum Preis von 19,00 Euro zuzüglich Versandkosten ist es über www.seom-music.de erhältlich.

Mit dem Werk „Feel Go(o)d“ hat SEOM sich erstmals auch als Autor betätigt und sein erstes Buch veröffentlicht. Es bezieht sich inhaltlich auf sein 2014 erschienenes Album „Spirit“, denn jedes der 12 Kapitel basiert auf einem Songtext davon. Um dem Leser die Inhalte ganzheitlich zu vermitteln, ist jedes Kapitel in 4 Bereiche aufgeteilt: eine persönliche Geschichte SEOMs, die Erklärung der Thematik, der Songtext und 2 Praxisübungen, um das betreffende Thema direkt ins eigene Leben integrieren zu können. Mit „Feel Go(o)od“ präsentiert SEOM auf etwa 390 Seiten ein Buch in der ihm eigenen Sprache seines Herzens. Damit berührt er die Leser unmittelbar, öffnet neue Sichtweisen und trifft immer genau den richtigen Punkt. „Feel Go(o)d“ ist im Sheema Medien Verlag erschienen und für 19,80 Euro zuzüglich Versandkosten als gebundene Ausgabe und auch als Hörbuch im Handel erhältlich.

FINN - 1000 Sonnen

„1000 Sonnen“ ist bereits die dritte Auskopplung aus FINNs Debütalbum „Wie weit“.  Ein Song, der Freundschaft und Zusammenhalt abfeiert. Das Gefühl füreinander da zu sein und sich aufeinander verlassen zu können. Vor allem aber über die besten Zeiten im Leben, die man eben mit den Menschen verbringt, die man liebt. Gerade in Zeiten, in denen man mit Abgrenzung und Gegeneinander auf Stimmenfang gehen kann, müssen wir ein Gegengewicht schaffen. Am Besten, in dem wir uns zusammen tun und wie 1000 Sonnen leuchten…

Der Song wurde schon mit dem Album am 10.02.17 veröffentlicht. Am 23.06.17 wird ein Video über Youtube und eine Akustikversion des Songs „digital“ released.

DAS ALBUM.

Zusammen mit Produzent Stefan Kraatz und Co-Produzent Jim Hickey arbeitete FINN in den vergangenen drei Jahren an seinem Debütalbum. Immer möglichst authentisch und handmade, also: echte Instrumente und Bandmaschine. FINN’s Texte zeigen Ausschnitte aus seinem Leben, die vielen lauten und leisen Stadtszenen, Abschiede und Begegnungen und natürlich die Liebe. Seine Geschichten schreibt FINN zusammen mit Kraatz und Texter Philipp Löffel. Zum Beispiel die von eben dem Dorf, aus dem er kommt, aber auch von Drama Queens, von tiefer Freundschaft und diesem Regenm’dchen. Von einem Leben in Aussen- und Innenansicht. Das Album trägt den Titel „Wie weit“ und erschien am 10. Februar 2017.

ÜBER DEN KÜNSTLER.

FINN kommt aus dem Norden. Vom Dorf, wie er selbst sagt. Da, wo sich nie etwas ändert und der Marktplatz das Zentrum der Welt bildet. Dort ist er in einer bunten, lauten, immer Musik machenden Familie groß geworden. Oma, Vater, Geschwister – alle haben irgendein Instrument gespielt und immer etwas gesungen – vom Volkslied bis zu Motown Classics. 2010 ist er dann unverhofft in eine große TV Casting Show eingeladen worden. Eine Erfahrung, die ihm zu drei Dingen verholfen hat: ein Vocal Coaching, Live Routine und die Erkenntnis, dass der ganze Casting Zirkus nervt. Mit dieser Sicherheit im Gepäck ist er nach Berlin gezogen, um sich als Eisverkäufer durchzuschlagen und seine Ausbildung zum Erzieher zu beenden. In Berlin traf er auch seinen musikalischen Partner, Produzent Stefan Kraatz. Unter dem Namen FINN kommt nun also die Musik, in der er ganz er selbst sein kann: analog und echt.

 

FINN DISCOGRAPHIE.

23.06.17 1000 Sonnen Single & Videorelease

20.01.17 Königin der Dramen Single & Videorelease

10.02.17 Wie Weit Album Release

25.11.16 Regenmädchen Single & Videorelease

27.08.14 Spiegelbild Videorelease

ONLINE.

finnmusik.de 

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finnmusik.bandcamp.com

Matthias Maus präsentiert zur Fashionweek - OBLIGE MBRILLIANT’S RUN

Seit der Auftaktshow für den Start des Labels MATTHIAS MAUS MBRILLIANT in Berlin am 11.11.2011 ist Designer Matthias Maus nicht mehr von der Hauptstadt-Bühne und deren extravagantem Publikum wegzudenken. Mit 12 halbjährlichen Präsentationen im Rahmen der Berlin Fashion Week ist ein Uhrenzyklus komplettiert und begründet die Jubiläumsausgabe, die von der Berliner Weltzeituhr inspiriert ist. Zum Jubiläum zeigt der Designer u.A. auch das, womit er mit seinem Label MATTHIAS MAUS MBRILLIANT in Berlin bekannt geworden ist: Kleidung für den männlichen Phallus, die Matthias Maus-Hüftcolliers.
Die MBRILLIANT-Kollektionen umfassen drei Sparten; Red Carpet- Anlaß- und Eventmode, Clubwear, sowie innovative Veredelungen für den Mann. Bei letzteren sind unter den Highlights das Meerjungmann-Outfit sowie der Hochzeitsmantel für den Mann zu nennen. Mit diesen Aufmerksamkeitserregern setzt sich Maus für eine Gleichberechtigung in der Männermode ein. Darüber hinaus verweist er auf diejenigen in der Welt, die nicht die Möglichkeit haben ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
In der 12. Show nach sechs Jahren werden erstmalig 12 Hüftcolliers präsentiert. Zuvor gab es zu jeder Show jeweils nur eine Hüftcollier-Präsentation als Eyecatcher, interpretierbar als Pendant zu dem Brautkleid mit dem andere Designer gern ihre Show abschließen.
Das Leitmotiv zur Jubiläumsinszenierung kommt von der Weltzeituhr am Berliner Alexanderplatz und dem Musikvideo „Run to the Sun“ von Erasure, veröffentlicht 1994, in dem das Berliner Wahrzeichen eine zentrale Rolle spielt. Maus, der in seinen letzten beiden Shows auch als Musikinterpret auftrat, wird ein neu eingesungenes und neu interpretiertes Remake des Musikvideos zu Beginn der Show vorstellen.
Deutschlands erfolgreichste Vertreterin des Neo-Burlesque, Marlene von Steenvag, läutet die Jubiläumsausgabe als Opening Act ein und führt in eine refreshte Ära funkelnder Discoträume. Erst kürzlich hat sie ihre Schwangerschaft bekanntgegeben und wird zunächst auf klassische Auftritte verzichten. Die Performance zur Matthias Maus-Show bleibt eine Ausnahme, bei der sie „die ganze Schönheit der Schwangerschaft in Szene setzt und zeigt, wie glamourös diese spezielle Art von Weiblichkeit ist.“
Auf den Opening Act folgen im OBLIGE MBRILLIANT’S RUN jeweils 12 Herren- und Damen-Outfits. Inspiration der Kollektion ist die 1976er Hollywood Science Fiction Produktion „Logans Run – Flucht ins 23. Jahrhundert“ von Michael Anderson mit Farrah Fawcett und Michael York
Den Red Carpet von Matthias Maus schmückt die junge und junggebliebene Partyszene sowie deutsche Promis. Oliver Rath hatte Maus als Erster vor der Kamera; Maren Gilzer, Bachelor Paul Janke und Micaela Schäfer zählen zu seinen größten Fans.

ROMAIN KRONENBERG - Rien que de la terre, et de plus en plus sèche

In this movie by Romain Kronenberg, two young men have settled in the inhospitable desert region of Eastern Turkey, at the Syrian front, waiting for the return of their friend who has gone off to scout the area in search of more habitable land.

They communicate through radio transmitters – the scout describing his path across the vast expanse of desert, while the two men who have stayed behind listen to him and begin to imagine and plan a more hopeful future on the other side of the desert.But when the radio signal starts to fade and the voice disappears, the two men are confronted with the responsibility of locating their friend.

ROMAIN KRONENBERG Born in Paris in 1975, Romain Kronenberg attended the Faculty of Theology in Geneva from 1994 to 1995. From 1996 to 2001, he entered the Conservatoire Supérieur de Musique in Geneva before joining the Center for the Composition of Music Iannis Xenakis (CCMIX) from 2001 to 2002. From 2001 to 2005 he became a composer and a sound designer at the IRCAM (Institute for Research and Coordination in Acoustics/Music) in Paris. Since 2004, he has worked as a filmmaker, plastic artist and composer. Kronenberg’s most recent works define themselves by their rigor and ambiguity, focusing on the idea of renewal (and rebirth), as they attempt to seize an ever-changing vision of the world. He imagines stories where opposingviews coexist,neither in black-and-white oppositionnorin dialetical relation, but in simultaneity.

He expressesthis through the superimposition of images capturingoptimism and pessimism, Titans and Gods, the individual and the collective, the organic and the inorganic, desire and fear, the human and thedivine. In 2005, he set up a display of his work at the Fondation Cartier in Paris and at the Adn Gallery in Barcelona, and thenat the Xippas Gallery and The Palais de Tokyoin 2008. His work was then exhibited at Paris’s Galerie Centquatre in 2010, at Berlin’s Werkstatt der Kulturen in 2012, and at Singapore’s Institute of Contemporary Arts in 2013. The same year, his work was presented at the International Film Festival in Rotterdam. In 2015, there was an outdoor screening of his work at the International Contemporary Art Fair in Paris. His works have also been screened at the Fondation Galeries Lafayette, the Salon de Montrouge, Radio France, the Loop in Barcelona, the Kyoto Art Center, the Mardin Biennial in Turkey, and the Kunst im Tunnel (KIT) in Düsseldorf.

Thomas Köner - Expanding Illuminance

An hypnotic journey through two visions of the future and two utopias, from footages of the monumental «Metropolis» (Fritz Lang, 1927) and of the film 80`s cult «Tron» (Steven Lisberger, 1982). Thomas Köner Thomas Köner studied at the Music Academy in Dortmund, and at CEM-Studio in Arnhem.

His work revolves mainly on the combination of visual and audio experiences, and develops into installations, concerts, videos, photos and multimedia works. In 2000, he received the “New Media Prize” at the Montreal International Festival New Cinema New Media. In 2004, he received the “Golden Nica” of Prix Ars Electronica, the “Produktionspreis WDR/Deutscher Klangkust – Preis” (German prize for sound art). His media installation “Suburb of the Void” received the Transmediale prize 2005 in Berli and was presented at the Venice Biennale, at the Fenice theatre, as a live performance. Various important museums has acquired his audio-visual works for their collection: mainly the Pompidou Centre, the Museum of contemporary art of Montreal, the Comunidad of Madrid, the FRAC of Limousin. In 2008, he participated at the Media Art Biennale in Seoul. In 2009, he received the MuVi prize at the International short film festival of Oberhausen. Thomas Köner is nominated for the Nam June Paik prize in 2012.

ANTONI MUNTADAS In Girum revisited / International Première

Antoni Muntadas was born in 1942 in Barcelona. After studying architecture and engineering in Barcelona, Muntadas dedicated himself to art, and ever since 1971,he has focused specifically on videoproduction. He settled in the U.S., where he was granted a fellowship, then became a professor at the Center of Advanced Visual Studies (MIT) in Cambridge, Massachusetts.

He now lives in New York and is aprofessor of the practicein MIT’s Department of Architecutre, heading its Program in Art, Culture and Technology (ACT). He is also a professor at the Instituto Universitario de Arquitectura del Veneto in Venice. Antoni Muntadas was an early pioneer of video and installation art in the mid-seventies, and he has continued to work with photography, video, installation art, audio recording, and urban art. Over four decades, Muntadas has been developing these projects, which critically reflect on key issues in the configuration of contemporary experience.

His aim is to detect and decode the control and power mechanisms through which hegemonic ways of seeing are built, and explore the decisive role played by the mass media in this process. In his works, which always reflect a clear creative processand often make a direct appeal to viewer participation, Muntadas uses an array of media, languages and discursive strategies that encompassinterventions in public space, video and photography, the publication of printed material, the use of Internet and new digital tools, multimedia installations, and the organisation of multidisciplinary, collaborative research projects.

Muntadas has taught and directed seminars at diverse institutions throughout Europe and the United States, including the National School of Fine Arts in Paris, the Fine Arts Schools of Bordeaux and Grenoble, the University of California in San Diego, the San Francisco Art Institute, Cooper Union, the University of São Paulo, and the University of Buenos Aires. He has also served as a resident artist and consulting advisor for various research and education centres including the Visual Studies Workshop in Rochester, the Banff Centre in Alberta, Arteleku in San Sebastian, The National Studio for Contemporary Arts Le Fresnoy, and the University of Western Sydney. His work has been exhibited in numerous museums, including the Museum of Modern Art (MoMA) in New York, the Berkeley Art Museum, the Montreal Contemporary Art Museum, the Reina Sofia Museum in Madrid, the Museum of Modern Art , Haus der Kulturen der Welt, Berlin 7 in Buenos Aires, the Museum of Modern Art in Rio de Janeiro, and the Museum of Contemporary Art in Barcelona. His work has been included in international events and venues such the 9th and 10th editions of Documenta Kassel (1977, 1997), the Whitney Biennial of American Art (1991), the 51st Venice Biennial (2005), and others in São Paulo, Lyon, Taipei, Gwangju, and Havana.

His solo exhibitions have also appeared at the Württembergischer Kunstverein Stuttgart, the Centro de las Artes in Sevilla and the Centre d’art contemporain in Thiers. He presented an installation at the Inter-Society of Electronic Arts in San José, California in 2006, the Telefónica Foundation Space, the Recoleta Cultural Center, and the Spanish Cultural Center in Buenos Airesin in 2007, and the Cervantes Institute in Paris in 2008. In 2009, he carried out an art intervention at the Mies van der Rohe Pavillion. In Montréal,his work was shown at the SBC Gallery of Contemporary Art and at the Cinemathéque Quebécoise.

Supported by the program Lives And Works in Istanbul, he exhibited at the Istanbul Modern Museum in 2010. More recently, there was a Muntadas retrospective at the Reine Sofia Museum, showcasing his»Entre/Between», which ran from 2011 to 2012. In 2013, his work was exhibited inside Pinacoteca Station in Sao Paulo.It has also been shown at Galeria Michella Rizzo in Venice and at Galería Moisés Pérez de Albéniz in Madrid. His exhibit»About Academia», previously installed in 2011 at The Carpenter Center for the Visual Arts at Harvard University, traveled to the Audain Gallery in Vancouver in early 2013. Muntadas is the recipient ofnumerousprizes and grants from institutionssuch as the Solomon R. Guggenheim Foundation, the Rockefeller Foundation, the National Endowment for the Arts, the New York State Council on the Arts, and Arts Electronica in Linz. He received theLaser d’Or prize (considered the «Oscar of Video Art») from the International Association for Video in the Arts and Culture in Locarno, the National Prize of Plastic Arts from the Catalan Government, and the National Prize of Plastic Arts(2005) and the Velázquez Plastic Arts Prize (2009)from the Spanish Ministry of Culture.