Die geraubten Mädchen Boko Haram und der Terror im Herzen Afrikas

Sonderausstellung im Kloster Bad Schussenried / Schirmherrschaft: Dr. Heiko Schmid, Landrat des Kreises Biberach. m April 2014 überfiel die islamistische Terrororganisation Boko Haram das Dorf Chibok im Nordosten Nigerias und entführte 276 Schülerinnen. Unter #BringBackOurGirls ging ein Aufschrei um die Welt. Doch das Schicksal der Schülerinnen ist kein Einzelfall. Bis heute befinden sich Tausende Frauen in den Händen von Boko Haram.

2015 reiste der ZEIT-Journalist Wolfgang Bauer und der Fotograf Andy Spyra nach Nigeria, um mit Frauen und Mädchen zu sprechen, denen die Flucht gelungen ist. Ihre Erzählungen zeichnen ein detailliertes Bild des Schreckensregimes von Boko Haram. Die gemeinsame Reportage erschien zunächst im ZEIT-Magazin und ist mittlerweile auch als Buch bei Suhrkamp erschienen.
Die Ausstellung geht auf die Initiative des Bad Schussenrieder Nervenarztes Dr. Hans-Otto Dumke zurück, der sich in vielfältiger Weise für die Belange von psychisch Kranken engagiert. Er war und ist in zahlreichen Hilfsvereinen aktiv, sowohl vor Ort in Oberschwaben als auch international, unter anderem in Rumänien und für das Projekt Kettenmenschen – Hilfen für psychisch Kranke in Westafrika des Reutlinger Vereins Freundeskreis St. Camille e.V..

Maiduguri, Nigeria – 28.03.2016:
Zainab and Isa (*2015). Zainab was kidnapped by Boko Haram. While being held in one of their camps, she was married to a fighter who raped and impregnated her.
She now lives again in her native village, where is is facing discrimnation due to her keeping of a baby of a Boko Haram fighter.

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