Musik

Fête de la Musique Berlin 2018

Am 21.Juni heißt es wieder Fête de la Musique Berlin: Wir feiern Musik.   Die Fête de la Musique 2018 beginnt dieses Jahr bereits am Mittwoch, den 20.Juni Die Fête...

StereoDrama

StereoDrama / Die aus Karlsruhe stammende alternative Dance-Rock-Band StereoDrama veröffentlichte im Jahr 2014 ihr Debutalbum"The Game" . 2016 folgte dann ihr neues Album "Attitude". Die vier Musiker Christian Gellibert (Lead...

ALYZEE – Die Gewinnerin des deutschen Rock & Pop

ALYZEE, bekann für ihre ausdrucksstarken, gleichzeitig gefühlvollen Songs startet bald wieder mit ihrer MY LIVE TOUR. Die Frankfurter Vollblutmusikerin ALYZEE schaffte es, mit ihren tiefgründigen Songs, zerbrechlich sanfter und ihrer...

Christof Maybach singt Elvis Presley

Am 02.Juni 2018 präsentierte Christof Maybach im Berliner Savoy Hotel ausgewählte Stücke von Musiklegende Elvis Presley. An diesem Abend wurden Balladen, Gospels sowie unbekannte Stücke des King of Rock vor...

Keaton Simons starring at Off The Record Music Festival Atlantic City

Keaton Simons Playing Off The Record Music Festival Music Superstar Keaton Simons, his gorgeous mom is married to Eric Roberts (Julia Roberts brother), knows how to rock a festival. He will...

THE DNA OF MUSIC: STRING STAR VLADIMIR SHABANOV’S SOULFUL DEVOTION

THE DNA OF MUSIC: STRING STAR VLADIMIR SHABANOV’S SOULFUL DEVOTION Of all instruments in the orchestral orbit, it is said that the violin and viola are the hardest to master....

Der Frankfurter Künstler Patrick Verzay, für viele bekannt als PSA

Frankfurt am Main, eine Stadt voller Geschichte, voller Kunst und besonderen Menschen. Jeder Stadtteil bekannt durch seine eigenen Regeln und Geschichten. Im Frankfurter Nordwesten, in der Nordweststadt hat so manch...

Die Münchner Band EMIL BULLS sind wieder auf den musikalischen Feldzug mit dem Album KILL YOUR DEMONS!

Mit frischen Songs zwischen aggressiver und sanfter Melancholie verschmelzen die EMIL BULLS aggressive Riffs, sanfte Melodien und eingängige Hooklines zu ihrem unverkennbaren Sound. Diesen verfeinern die Fünf auf ihrem neuen...

HeroinKids | KitKat Resident Dj Jan Ehret | 23.März 2018 | 23 Uhr

Am 23.März 2018 treffen das provokante Kunst- und Modelabel HeroinKids von Christian Kaiserengel und Corinna Engel auf den KitKat Resident Dj Jan Ehret.Veranstaltungsort ist der Kit Kat Club in der...

Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim 2018

Im Jahr 2018 vergibt die IG Jazz RheinNeckar e.V. in Kooperation mit der AltenFeuerwache Mannheim gGmbH bereits zum dreizehnten Mal den Neuen DeutschenJazzpreis. Es ist mit 10.000.- Euro der höchst-dotierte Bandpreis für professionelleJazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene. Das Festivalwochenende findet am 23. und 24. März 2018 in der Alten Feuerwache Mannheimstatt. Als Kurator konnten wir den amerikanischen Jazz-Trompeter Wallace Roney gewinnen, er wird am Freitag, den 23. März mit seinem Quintett zu hören sein. Zu Roneys prägendsten Mentoren zählte Miles...

Artists On Horses- Music änd Art

Gestern hatten wir ein Interview mit der Band Artists on Horses in ihrem Kreuzberger Künstleratelier Alexandrinenstr. 1A. Artists On Horses bestehend aus Oliver Gröne an der Gitarre und seinen Treteffekten, Manzur...

Ausstellung "LEGENDS" im Nhow Hotel

Die Ausstellung "LEGENDS" von Kolja Brand kann vom 02.02.2018 bis 30.04.2018 im Nhow Musik Hotel am der Stralauer Allee 3 in Berlin besucht werden. Das nhow Hotel in Berlin, ist...

Abschied von „Papa“ Weltpremiere zum 30. Geburtstag am 12. Juni 2018

Neue Songs, neue Rollen, neue Technik – seit einigen Monaten überarbeitet Andrew Lloyd Webber die aktuelle Version des Bochumer Erfolgsmusicals STARLIGHT EXPRESS. Auf welche inhaltlichen und technischen Neuerungen sich die...

Let´s make history - Jesse Kolb auf Tour

Als Frontsänger der 90er Jahre Kultband Snap! tourte der Rapper Jesse Kolb vier Jahre lang durch die ganze Welt. Nebenbei trat er 2016 als Kandidat bei "The Voice of Germany"an...

NIJINSKI - Gestenstarke Pas de deux

Kunst und Wahnsinn

Das Ballettstück NIJINSKI von Marco Goecke, getanzt von der Gauthier Dance Company des Theaterhauses Stuttgart, erzählt u.a. zu Werken von Frédéric Chopin oder Alexander Glazunow aus dem Leben des Tänzers und Choreographen Waslaw Nijinski. Modern choreographiert wird deutlich, wie nah Kunst und Wahnsinn beieinander liegen können. Als Tänzer verkörperte Nijinski Figruren, welche die Tanzgeschichte bis heute prägten. Seine Partien bei den Ballets Russes (z.B. der Clown in „Petruschka“ von Igor Strawinski) sind in das kollektive Gedächtnis der Tanzwelt eingegangen. Der bis heute kaum erreichte Theaterskandal, welchen Nijinskis Choreographie „Le sacre du printemps“ bei den Pariser Publikum 1913 verursachte, gibt Aufschluss über seine visionäre Kraft und künstlerische Tragweite. Eng verwoben mit der Karriere Nijinskis ist die Dynamik in den Wahnsinn und sein Kampf gegen die Schizophrenie, die ihn zwangen, sich mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Nijinski erlebte beide Weltkriege. Als Patient in Nervenheilanstalt war er den Bedrohungen des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms ausgesetzt. 1945 zog Nijinski mit seiner Frau Romola nach London, wo er sich wieder der Öffentlichkeit zuwandte. Bis zu seinem Tode 1950 lebte er in der englischen Hauptstadt. Erst 1953 wurde er auf den Cimetière de Montmartre umgebettet.

 

Ein Psychogramm

In drei Teilen und neun Bildern inszeniert der Choreograph Marco Goecke das Leben Nijinskis im Stuttgarter Theaterhaus und bedient sich dabei choreographischen (Ur-)Elementen des Künstlers. Im ersten Teil stehen die Aspekte das „Erwachens“ der Kunst durch die göttliche Muse des Tanzes Terpsichore, getanzt von Garazi Perez Oloriz, sowie die extraordinäre Persönlichkeit des Impresarios und Kunstkenners Sergei Pawlowitsch Djagilew, getanzt von David Rodriguez im Mittelpunkt. In dieser Ouvertüre stellt Goecke die Kraft der Kunst in den Mittelpunkt seiner Inszenierung und suggeriert eine aufkeimende Dynamik, welche den Geist des Wandels in sich zu tragen scheint. Terpsichore haucht auch Djaghilew den göttlichen Funken ein und lässt ihn die Kraft spüren, wie es wäre die russische Kunst in Europa zu etwas Großem zu führen. 1909 stellt dieser aus den besten Tänzern eines der bedeutendsten Ballettensembles des 20. Jahrhunderts zusammen: die Ballets Russes. Unter dem Dogma L’art pour l’art wirkte das Ensemble unter seiner Leitung in Paris und ab 1911 mit Sitz in Monte Carlo. Michel FokineLéonide Massine und George Balanchine legten mit der Kompanie den Grundstein für das moderne Ballett, und Tänzer Nijinski und Anna Pawlowa avancierten zu internationalem Stars.

Hauptthema des zweiten Teils der Goecke-Inszenierung ist das Leben Nijinskis. Tragende Leitfigur ist dabei seine polnische Mutter: die Matka, gespielt von Alessandra La Bella. Sie sorgt für ihn, fördert sein Talent und lässt ihrem Sohn eine Tanzausbildung an der Imperial Ballett-Akademie in St. Petersburg zukommen. Und so nehmen beide auf der Bühne in einer sensiblen Innigkeit Abschied voneinander. An der Akademie beeindruckt sein Talent. Im jungen Nijinski regt sich das sexuelle Begehren; ein Erwachen. Djaghilew wird auf Nijinski aufmerksam, und zwischen dem bekennenden Homosexuellen aus St. Petersburg und dem jungen Tänzer entsteht im Ballets Russes eine Hassliebe, welche Marco Goecke gekonnt in einem spannungsgeladenen wie faszinierenden Pas de deux inszeniert. Von einer Obsession getrieben geben sich Diaghilew (David Rodriguez) und sein Liebhaber Nijinski (Rosario Guerra) im Spannungsverhältnis zwischen Nähe und Distanz dem Begehren zueinander hin. Geliebt von Diaghilew ist Nijinski im dritten Teil auf dem Höhepunkt seines Ruhmes angekommen. Seine Grazie und Sprungtechnik – er schien förmlich in der Luft einen Sprung anhalten zu können – verzauberten. Doch es kommt zum Bruch zwischen beiden, und eine dunkle Macht quält Nijinski: Schizophrenie. Goecke lässt diese immer wieder in ekstatischen Bewegungsabläufen voller Kraft – eines Sichaufbäumens – auf der Bühne ausbrechen. Der Zuschauer möchte Nijinski erlösen und bleibt ein zur Untätigkeit Verdammter.

 

Fragilität eines Genies

Mit der Nijinski-Inszenierung zeichnen Marco Goecke und die Gauthier Dance Company einen Menschentypus, der sich im Erfolg verliert und über das eigene Ich zu stürzen droht. Und so sind auch die Pas des deux Ausdruck voller Ambivalenz und Neigung zweier Männer zueinander. Und letztlich ist diese Inszenierung das Porträt eines Geistes, der sich nach Freiheit sehnt, sich der Kunst bedient und sich stets im Kreise des Eigenen bewegt. Was bleibt, sind der Wille, die Schönheit sowie die Exzessivität, von Nijinski als Kreise manisch auf den Boden gezeichnet, der ihn nicht mehr zu tragen scheint. Und so verneigt er sich im Sterben vor den Lebenden – dem Publikum – welche mit Standing Ovations die unglaubliche tänzerische Leistung sowie die minimalistischen und dennoch ausdrucksstarken Bilder des Choreographen Marco Goecke honorieren. Das ist Ballett.

 

 

 

Text: ZeitBlatt | Andre Biakowski
Fotos: © Regina Brocke | Theaterhaus Stuttgart

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  The opening of the second season of the international Bulgarian symphonic GENESIS ORCHESTRA The second season of the international Bulgarian symphonic GENESIS ORCHESTRA will be officially opened with a...