Berlinische Galerie: “original bauhaus“

in drei Monaten beginnt die Ausstellung „original bauhaus“ (6.9.2019–27.1.2020) des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Berlinischen Galerie. Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses werden berühmte, bekannte und vergessene Bauhaus-Originale gezeigt und die Geschichte hinter den Objekten erzählt.

Zu sehen sind über 1.000 Exponate: Kunst und Design aus den Beständen des Bauhaus-Archivs, besondere Leihgaben aus internationalen Sammlungen und künstlerische Positionen, die das Bauhaus-Erbe neu betrachten. Das Bauhaus bestand in Deutschland nur 14 Jahre, seine Ideen werden jedoch seit 100 Jahren weitergetragen, seine Produkte neu aufgelegt, imitiert oder weiterentwickelt.

SAVE THE DATES
Pressekonferenz am 4.9.2019, 11 Uhr, Berlinische Galerie
Ausstellungseröffnung am 5.9.2019, 19 Uhr, Berlinische Galerie.

Die Jubiläumsausstellung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin, in Kooperation mit der Berlinischen Galerie wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und die Kulturstiftung des Bundes.

Ausführliche Informationen und einen Überblick zur Ausstellung finden Sie im Anhang oder zum Download unter www.bauhaus.de.

LOTTE LASERSTEIN

VON ANGESICHT ZU ANGESICHT

Die Berliner Malerin Lotte Laserstein (1898-1993) ist eine der sensibelsten Porträtistinnen der frühen Moderne zwischen Tradition und Innovation. Bereits als 30-jährige war sie eine berühmte und erfolgreiche Künstlerin. 1933 wurde ihre Karriere brutal beendet.

Vom 5. April bis 12. August präsentiert die Berlinische Galerie 58 Werke, darunter 48 Gemälde und 9 Zeichnungen Lasersteins aus ihrer Berliner Erfolgsperiode und ihren schwedischen Exiljahren. Die vom Frankfurter Städel Museum organisierte und bis zum 17. März dort gezeigte Ausstellung Von Angesicht zu Angesicht wird vom Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur übernommen. In Berlin wird das Werk Lasersteins mit Porträts, Landschaftsbildern, Spätwerken und Bildern aus ihrem künstlerischen Umfeld der 1920/30er Jahre erweitert.

Laserstein hatte das Talent, zwei Universen zu verbinden. Sie spielte mit Zitaten aus der Kunstgeschichte ebenso wie mit Flächigkeit und Pinselstrich des Spätimpressionismus. Sie war eine sanft-gefühlvolle Chronistin der 1920er und 30er Jahre: Sie malte Frauen und Männer der neuen Zeit und aller Klassen in ihrer ganzen Natürlichkeit – und setzte sich bildnerisch über damals normative Vorstellungen von Geschlechterrollen hinweg.

Eine Ausstellung des Städel Museums, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit der Berlinischen Galerie.

Großzügige Spenden von Mitgliedern des Fördervereins haben es ermöglicht, die Ausstellung durch besondere Werke und Dokumente von Lotte Laserstein aus Schweden zu ergänzen.

Wir danken insbesondere:
Sylwia Aßmuß, Anne Binkley, Waldtraut Braun, Deutsche Kreditbank AG, Dr. Gunhild Kühn, Hahn Bestattungen GmbH + Co KG, Edeltraut Traugott-Minski und Thomas Minski, Moses Mendelssohn Stiftung, Prof. Dr. Annegret Thieken

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