Abschied von der Deutschen Oper Berlin – Edita Gruberová

Diese Sopranstimme vereinigt dramatische Kraft und farbige Fülle mit einer schier unbegreiflichen Beweglichkeit“, staunte Kritikerpapst Hans Heinz Stuckenschmidt in der Süddeutschen Zeitung, nachdem er Edita Gruberová in der Premiere von Donizettis LUCIA DI LAMMERMOOR an der Deutschen Oper Berlin erlebt hatte. Diese Kombination von Virtuosität und Ausdruckskraft hat sich Edita Gruberová auch nahezu vier Jahrzehnte nach der umjubelten Berliner LUCIA-Premiere noch bewahren können: Nach wie vor gilt sie als unbestrittene Königin des dramatischen Belcanto und hat das in den letzten Jahren auch an der Deutschen Oper Berlin in Werken wie ROBERTO DEVEREUX und LUCREZIA BORGIA immer wieder unter Beweis gestellt.

Doch nun hat Edita Gruberová sich entschlossen, ihrem Bühnenkönigreich langsam Adieu zu sagen: Das Konzert am 10. Dezember – fast auf den Tag genau 38 Jahre nach der LUCIA-Premiere – soll ihr Abschied von der Deutschen Oper Berlin sein. Dafür hat die Diva ein Programm ausgewählt, das noch einmal die wichtigsten Facetten ihrer Kunst zeigt: von der mädchenhaften Koketterie Rosinas in Rossinis BARBIER über die elegische Weltentsagung der romantischen Heldinnen Vincenzo Bellinis bis zur Transzendenz der Koloraturkunst in der Wahnsinnsarie der Ophélie in Ambroise Thomas‘ HAMLET.

Gioacchino Rossini [1792 – 1868]
DER BARBIER VON SEVILLA

Ouvertüre
„Una voce poco fa“ – Cavatina der Rosina

Vincenzo Bellini [1801 – 1835]
BEATRICE DI TENDA
„Ah! se un’urna è a me concessa“ – Arie der Beatrice

Gioacchino Rossini [1792 – 1868]
DIE DIEBISCHE ELSTER
Ouvertüre

Vincenzo Bellini [1801 – 1835]
LA STRANIERA
„Sono all’ara“ – Arie der Alaide

Camille Saint-Saëns [1835 – 1921]
„Parysatis“

Johann Strauß [1825 – 1899]
Furioso-Polka, Op.260

Johann Strauß [1825 – 1899]
„Frühlingsstimmenwalzer“ – Konzertwalzer für Koloratursopran und Orchester, op. 410

Giacomo Meyerbeer [1791 – 1864]
LE PROPHÈTE
Aus der Ballettmusik „Les Patineurs“
„Pas de la Redowa“ – „Quadrille des patineurs“ – „Galop“

Ambroise Thomas (1811 – 1896)
HAMLET
„Partagez-vous mes fleurs“ – Wahnsinnsszene der Ophélie

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