Die Berlinische Galerie lädt zur diesjährigen Langen Nacht der Museen ein

Im Mittelpunkt der Langen Nacht der Museen am 25.08.2018 in der Berlinischen Galerie steht in diesem Jahr die Ausstellung Loredana Nemes. Gier Angst Liebe. Fotografien 2008–2018. Die erste Einzelausstellung der Fotokünstlerin mit rumänischen Wurzeln in einem Kunstmuseum umfasst ca. 120 Arbeiten – im Zentrum stehen Menschenportraits, die Poesie und der Surrealismus des Alltags. Kurzführungen mit dem Kurator Ulrich Domröse bieten einen Einblick in die Werkgruppen.

Jüngere Besucher*innen können ab 16 Uhr kostenlos Kunst entdecken und eigene kleine Kunstwerke zum Mitnehmen kreieren. Ab 19 Uhr startet eine Foto-Rallye zum Mitmachen durch das Museum. Und etwas später bietet sich die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Tape Art Kollektiv KlebeBande die Glasfassade des Museums mit Klebeband zu gestalten. Im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur haben die diesjährigen Absolventinnen einen Workshop organisiert, dessen Ergebnis, eine raumgreifende Tape Art Installation im Auditorium des Museums, ab 19 Uhr durch den Direktor Dr. Thomas Köhler präsentiert wird.

Eine Besonderheit der Langen Nacht in der Berlinischen Galerie sind die barrierefreien Angebote. Beispielsweise stellt eine Tastführung für Besucher*innen mit und ohne Sehbehinderungen ausgewählte Kunstwerke der Dauerausstellung Kunst in Berlin 1880–1980 vor.

Dieses Jahr werden während der Langen Nacht der Museen die schönsten Museumstreppen zu Bühnen. Für die Berlinische Galerie hat An Boekman eine Performance auf der Treppe choreografiert, inspiriert durch die aktuelle Installation tele von Carsten Nicolai. Während der Pressekonferenz der Kulturprojekte Berlin GmbH zum Programm der Langen Nacht der Museen am 22. August um 11 Uhr in der Berlinischen Galerie sind Ausschnitte der Aufführung zu sehen.

Mitmach-Aktionen
16–18 Uhr
Familienprogramm: little art Badge Making Family LAB mit Harriet Poole
Familien sind eingeladen, mit Lupen, Stiften und Skizzenblöcken die zeitgenössische Kunst zu entdecken. Auf spielerische Weise können auch die ganz Kleinen das Museum erkunden und sich kreativ ausprobieren. Gemeinsam werden bunte Collagen hergestellt, die als kleine Pins mit nach Hause genommen werden – ein Stück Museum zum Mitnehmen für alle. Für Kinder von 2–5 Jahre, in deutscher und englischer Sprache
Eintritt für Familien frei
19–22 Uhr, Einstieg alle 20 Minuten möglich
Foto-Rallye durch das Museum
Geht mit uns auf Reise! Die Bilder, Fotografien und Skulpturen der Berlinischen Galerie zeigen viele Orte auf der ganzen Welt und erzählen Geschichten von früher und heute. Ausgerüstet mit Kameras und iPads wird die Ausstellung von Loredana Nemes und die Sammlungspräsentation „Kunst in Berlin 1880–1980“ erforscht. Es entstehen Fotoserien und kurze Stop-Motion-Filme, die im Museum projiziert werden. Eine DVD kann jede*r Teilnehmer*in mitnehmen.
Für Besucher*innen ab 14 Jahre
20–22 Uhr
Offener Tape Art Workshop mit dem Kollektiv KlebeBande
Unter Anleitung der KlebeBande wird ein Teil der Glasfassade der Berlinischen Galerie für Tape Art freigegeben. Klebt mit und gestaltet die Fenster neu!22–01 Uhr, Einstieg alle 30 Minuten möglich / Aktzeichnen
Ob erfahrene Zeichner*innen oder interessierte Laien: Unter Anleitung der Künstlerinnen Vessela Posner und Susanne Knaack können Besucher*innen zu Stift und Papier greifen und sich in der Kunst des Aktzeichnens probieren.

Präsentationen/Performances
19 Uhr
Projektpräsentation – Tape Art
Präsentation einer partizipativ entstandenen Tape Art Installation im Auditorium der Berlinischen Galerie. Zum Abschluss ihres Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur haben die drei Absolventinnen zusammen mit dem Kollektiv KlebeBande und Workshopteilnehmer*innen das Projekt realisiert. Die Eröffnung erfolgt durch den Direktor, Dr. Thomas Köhler. Filmaufnahmen, die während des dreitägigen Workshops entstanden sind, ergänzen das Raumkunstwerk.

21:30–0:30 Uhr (stündlich, Dauer jeweils ca. 5–7 Minuten) Treppenact
Die Performance für fünf Tänzer*innen entwickelt sich interaktiv. Die verschiedenen Aufführungen folgen zwar den gleichen Spielregeln, können aber jeweils anders verlaufen. Es entsteht der Eindruck, als würden die Choreografien von Zufällen bestimmt. Die Treppe ist der zentrale Raum der Aufführungen. Das Publikum darf gespannt sein. Choreografie: An Boekman, Theaterwissenschaftlerin und Tanzpädagogin bei TanzZeit und der Tanzprobebühne Marameo

Führungen
18:15 Uhr
Kunst für Alle
Die Sammlung der Berlinischen Galerie lädt zum Hören, Sehen, Tasten und Lernen ein. Von, mit und für Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten bietet die Berlinische Galerie Rundgänge an, um bedeutende Werke näher kennenzulernen. Durch Gespräche und Mitmach-Aktionen werden verschiedene Kunstwerke und Künstler*innen vorgestellt. Während des Rundgangs sind alle Teilnehmer*innen gefragt und können sich persönlich einbringen.
In Kooperation mit der Kunstwerkstatt der Lebenshilfe e.V.
19:30–21 Uhr
Tastführung zur Sammlungspräsentation „Kunst in Berlin 1880–1980“
Neben Informationen zu den Kunstwerken werden ausführliche Bildbeschreibungen gegeben. Tastobjekte, Hörbeispiele sowie kleine taktile Experimente kommen zum Einsatz
20 / 21 Uhr
Kurator*innenführung „Loredana Nemes. Gier Angst Liebe.Fotografien 2008–2018“ Ulrich Domröse, Leitung Fotografische Sammlung, führt durch die Sonderausstellung.
21:30 Uhr
Kunstgespräch in Deutscher Gebärdensprache (DGS)
Ein Kunstgespräch mit der Künstlerin und Kunstvermittlerin Veronika Kranzpiller lädt zumc gemeinsamen Austausch in Deutscher Gebärdensprache (DGS) ein.
22 Uhr
Kurator*innenführung „Absurdes Berliner Tagebuch ‘64“ und „The Art Show“ Anna Bauer, wissenschaftliche Volontärin, erläutert die Hintergründe der raumgreifenden Installationen „Absurdes Berliner Tagebuch ‘64“ von Emilio Vedova und „The Art Show“ des Künstler*innenpaares Edward & Nancy Reddin-Kienholz.
24 Uhr
Kurator*innenführung „Sommer in Berlin“ Kati Renner, wissenschaftliche Volontärin, stellt sommerliche Bildmotive zwischen Biergarten, Strandbad und lauem Sommerabend in der Sammlungspräsentation vor.

 

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